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Kolumne

Gut Ding & Weile

Frau Karli · 04.11.2019

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© Adobe Stock/Jacob Lund

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Oder: Happily ever after

Es gibt in meinem Leben zwei Konstanten, die aus dem banalen Meer der Alltagstrivialitäten herausstechen: meine Handynummer, die sich seit zwanzig Jahren nicht geändert hat (Wie konservativ ich doch bin!), und mein Mann. Wir sind seit vierundzwanzig Jahren zusammen. Viele fallen aus allen Wolken, wenn sie davon erfahren – als hätte ich etwas an mir, dass sie denken lässt: „Die und eine Langzeitbeziehung?! Nie und nimmer.“

Nun gibt es Paare, die aus Bequemlichkeit zusammenbleiben, und solche, die „trotz allem“ zusammenbleiben. Das sind natürlich zwei extreme Pole, und wir gehören tendenziell eher zur zweiten Kategorie. Es ist jedenfalls von Vorteil, in der rosigen Phase vor der Familiengründung möglichst viel romantisches Kapital anzuhäufen, von dem man in brutaleren Zeiten zehren kann, wenn Dinge wie Schlaf, Ordnung und Einvernehmlichkeit nur noch müde Erinnerungen sind.

Hier noch weitere, total subjektive Ansichten zu Partnerwahl und Eheführung: Manche Frauen fühlen sich zu unbändigen Typen hingezogen, die sie fortan zu zähmen versuchen – eine verheerende Tendenz, die reflektiert gehört. Andere suchen sich einen derart heruntergedimmten Mann, dass sie schon bald versucht sind, Bauarbeitern oder Yogalehrern hinterherzupfeifen. Das bringt doch alles nur Ärger! Wenn ein Kerl schon in der Kennenlernphase und in den ersten Jahren egoistisch oder nervig daherkommt, sollte das frau jedenfalls zu denken geben.

Günstig ist es, sich jemanden zu angeln, der in vielem ein bisschen besser ist als man selbst, den man aber in einigen Bereichen mit ergänzenden Eigenschaften dahinschmelzen lassen kann. Mein Mann etwa ist ausgeglichener und freundlicher als ich – er nimmt es einer Frau nicht gleich übel, wenn sie für einen Moment oder mehrere Jahre den Liebreiz oder die Beherrschung verliert. Und er ist viel sportlicher als ich. Wenn es darum geht, für Muckeligkeit zu sorgen, kann wiederum ich punkten … Oh Mann, wir sind ja so was von stereotyp.

Herzlichst Ihre
Frau Karli


© John Krempl/photocase.com

In jeder KÄNGURU-Ausgabe und online: Witzig, warmherzig und mit scharfem Verstand berichtet Frau Karli in ihrer Kolumne aus ihrem Familienleben. Kennt ihr schon alle Frau-Karli-Texte?

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