Ausflug

Freilichtmuseen in der Nähe von Köln und Bonn

Jana Greulich/Josephine Hepperle · 24.06.2021

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© LVR-Freilichtmuseum Kommern

© LVR-Freilichtmuseum Kommern

Wenn man einen ganztägigen Familientrip plant, ist ein Freilichtmuseum genau das Richtige.

Infos zu den geltenden Corona-Maßnahmen findet ihr auf den Websiten der jeweiligen Museen.

Freilichtmuseum Kommern


© LVR-Freilichtmuseum Kommern

Auf einer großen Fläche von etwa 92 Hektar ist es Familien möglich, den Alltag der Menschen um das 17. Jahrhundert herum kennenzulernen. Bauernhöfe, Werkstätten, Schulen und vieles mehr kann man hier erkunden. Ein ständig wechselndes Programm rundet den gesamten Tag ab. Man kann sogar die vielen Tiere im Museum streicheln und größtenteils auch füttern. Wer hier einen Tag verbringen möchte, kann mittags auf den sonnigen Museumsterrassen typisch westfalische Speisen zu sich nehmen oder aber auch nachmittags gemütlich Kaffee und Kuchen genießen. Selbstverständlich kann man auch ein Picknick mit eigenem Essen in der Natur machen. Da man den ganzen Tag über zu Fuß unterwegs ist, kann man sich gegen eine Gebühr von 3 Euro einen Bollerwagen ausleihen.

LVR-Freilichtmuseum Kommern

Auf dem Kahlenbusch, 53894 Mechernich-Kommern

Sommeröffnungszeiten (April bis September): Mo-So 9-19 Uhr, Letzter Einlass um 18 Uhr
Winteröffnungszeiten (Oktober bis März): Mo-So 10-17 Uhr, Letzter Einlass um 16 Uhr


LVR-Freilichtmuseum Lindlar


LVR-Freilichtmuseum Lindlar © Stefan Arendt

Ob Landbäcker, Hausfrau, oder Schmied, im Freilichtmuseum Lindlar kann man all diesen Menschen bei ihrer Arbeit über die Schulter gucken. Jedoch muss man nicht nur zugucken, sondern ist auch in der Lage, an Workshops teilzunehmen, die einem einen Eindruck in diese handwerklichen Tätigkeiten erhaschen lassen. Durch das Besichtigen der authentisch dargestellten Umgebung fällt es einem sehr leicht, sich in das Leben früher hineinzuversetzen. Auch an regnerischen Tagen kann man das Museum besuchen, da das ganze Jahr über Ausstellungen in den Gebäuden vorhanden sind.

LVR-Freilichtmuseum Lindlar

51789 Lindlar

Sommeröffnungszeiten (März bis Oktober): Di–So 10-18 Uhr
Winteröffnungszeiten (November bis Februar): Di–So 10-16 Uhr


LWL-Freilichtmuseum Hagen


© LWL-Freilichtmuseum Hagen

Auf einem Gebiet von etwa 42 Hektar den ganzen Tag über an der frischen Luft verbringen, die Handwerkstechniken von vor über 200 Jahren erlernen und mittags gemütlich Spezialitäten aus der Region mit der eigenen Familie zu sich nehmen – all dies ist im Freilichtmuseum Hagen möglich. Man kann alte Fachwerkgebäude aus dem 18. Jahrhundert von Innen besichtigen, um zu erfahren, wie die Menschen damals darin gewohnt haben. Außerdem können die etwa 60 rekonstruierten Werkstätten besichtigt werden, in denen Mitarbeiter:innen die Berufe des 18. Jahrhunderts zeigen. Wenn man am Ende des Tages noch etwas Geschichte mit nach Hause nehmen möchte, kann man sich in den Museumsshops nach Kleinigkeiten umschauen.

LWL-Freilichtmuseum Hagen

Selbecker Str. 200, 58091 Hagen

Di-Sa 9-17.30 Uhr, So 9-18 Uhr, Feiertags 9-17.30 Uhr,  Letzter Einlass 17 Uhr


Mühlenhof-Freilichtmuseum Münster


© Sonja Bouchireb

Vom Herdfeuer im Gräftenhof des Großbauern über das rauchdurchzogene Mühlenhaus bis zum Dorfladen – im Mühlenhof gibt es anschauliche Einblicke in das Leben der Menschen im früheren Münsterland. Im Naherholungsgebiet gelegen, neben Zoo und Naturkundemuseum, zeigt das Freilichtmuseum auf einem kompakten Gelände von fünf Hektar Größe rund 30 Bauwerke aus dem 16. bis 19. Jahrhundert. Entstanden ist der Mühlenhof um die namensgebende Bockwindmühle. Aufgrund seiner Lage unweit vom historischen Stadtzentrum entfernt, ist das Museum auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln sehr gut zu erreichen – und in den Sommermonaten lässt sich das Ganze mit einer gemütlichen Bootsfahrt über den benachbarten Aasee verbinden.

Mühlenhof-Freilichtmuseum Münster

Theo-Breider-Weg 1, 48149 Münster

Sommeröffnungszeiten (März bis November): Mo-So 10-18 Uhr
Winteröffnungszeiten (Dezember bis Februar): Mo-So 10-17 Uhr

 

Niederrheinisches Freilichtmuseum Kreis Viersen


Dorenburg © Niederrheinisches Freilichtmuseum

Am Niederrhein auf einer Fläche von vier Hektar reist ihr in ein vergangenes Leben, bevor technische Errungenschaften unseren Alltag prägten. In den Fachwerkhäusern verborgen, findet ihr Mistgabeln und handwerkliche Arbeiten der Bauern. Hühner, Esel und Kaltblutpferde bewohnen noch heute die drei Hofanlagen. Hölzerne Schiffe und Traktoren laden ein, die vielen Spielplätze zu erkunden. Im Innern der 700 Jahre alten Dorenburg beeindruckten früher die adeligen und bürgerlichen Wohnkulturen. Heute bietet sie Platz für die wechselnden Sonderausstelllungen. Die Modelleisenbahn mit ihren 360 Metern Schienenstrecke fährt im Spielzeugmuseum umher. Dort erfahrt ihr Geschichten alter Spielsachen, die für euch neues Wissen bereithalten. Das Pannekookehuus serviert von Schnibbelkook bis Pottweck viele niederrheinische Spezialitäten, die auf der idyllischen Terrasse zum Genießen einladen.

Niederrheinisches Freilichtmuseum Kreis Viersen

Am Freilichtmuseum 1, 47929 Grefrath (Hilfsnavigation: Stadionstraße 145)

Sommeröffnungszeiten (April bis Oktober): Di-So 10-18 Uhr
Winteröffnungszeiten (November bis März): Di-So 10-16 Uhr

 

LVR-Archäologischer Park Xanten


Der Hafentempel im APX © Axel Thünker DGPh

Wer eine Reise in die Vergangenheit wagen möchte, um Gladiatorenkämpfe in der Arena oder Wagenrennen im Circus zu bestaunen, kann dies im LVR-Archäologischen Park Xanten (APX) auf einer Fläche von 60 Hektar tun. Mit dem rekonstruierten Amphitheater und dem Hafentempel, der weit über die römischen Stadtmauern und Tore ragt, tauchen die Besucher:innen in eine Zeit der einstigen Römerstadt Colonia Ulpia Traiana. Die damalige Stadt der Römer:innen ist heute Deutschlands größtes archäologisches Freilichtmuseum. Auf der weitläufigen Grünfläche finden sich neben Theater und Tempel auch römische Wohnhäuser, eine Badeanlage und eine Werft. Hier entstehen originalgetreue Nachbauten römischer Schiffe vor den Augen des Publikums. Ein riesiger Abenteuerspielplatz und ein weitreichender Wasserspielplatz laden zum Toben ein. In der Hauptsaison von Mai bis September warten viele Feste und Veranstaltungen auf Jung und Alt. Die wechselnden Programme laden Zuschauende von Klein und Groß zum Mitmachen ein. Während der Hauptsaison finden im APX besondere Workshops statt. In den Werkstätten der römischen Stätte können junge und alte Gäste an den Werkbänken ihr eigenes Souvenir anfertigen – hier wird die Archäologie lebendig gestaltet!

LVR-Archäologischer Park Xanten

Am Amphitheater, 46509 Xanten

Mo-So 10-18 Uhr

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