Die schönsten Wildparks in der Region Köln-Bonn
Sue Herrmann · 03.11.2025
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Mufflons sind Wildschafe und gelten als Urform der heutigen Hausschafe. ©WildMedia/Adobe Stock
Viele Wildparks in der Umgebung legen Wert darauf, den Wildtieren Rückzugsmöglichkeiten in den Gehegen zu bieten. Wer die Tiere mal nicht sieht, muss Geduld mitbringen – oder einfach noch mal wiederkommen. Wir drücken euch ganz fest die Daumen, dass sich viele Tiere bei eurem Besuch zeigen und nicht alle im Dickicht verschwinden. Ist euch einmal nicht nach Tieren, findet ihr hier eine große Auswahl weiterer Ausflüge in die Natur.
Die schönsten Wildparks in Köln und Umgebung
Wildpark Dünnwald mit Aussichtsplattform
Der 1957 gegründete Wildpark Dünnwald ist ein städtischer Wildpark zwischen den Kölner Stadtteilen Dünnwald und Dellbrück, nahe dem Waldbad Dünnwald gelegen. Mit seinen gut 20 Hektar Fläche ist er einer der größten Wildparks in Köln. In den großflächigen Gehegen sind verschiedene Wildarten zuhause. Neben heimischen Wildtieren wie Wildschweinen, Damwild und Mufflons leben hier auch sehr seltene, vom Aussterben bedrohte Wisente. Von der Aussichtsplattform in der Mitte des Wildparks können viele Tiere direkt und ohne Zaun beobachtet werden. Hinweistafeln geben Auskunft über die Tiere. Der Wildpark ist ganzjährig rund um die Uhr geöffnet und ohne Eintritt jederzeit frei zugänglich. Auch Kindergeburtstage können gerne im Wildpark gefeiert werden. Dazu steht sogar ein Quiz zur Verfügung. Führungen können über den Förderverein Dünnwalder Wald und Wildpark angefragt werden. Tipp für Hundebesitzer! Angeleint sind die Vierbeiner willkommen, mit Ausnahme des Mittelgangs.
Eintritt frei, Spenden an den Verein willkommen
Wildgehege Brück
Idyllisch gelegen befindet sich der Brücker Wildpark am Rande des Königsforst. Hier lassen sich Rehe, Hirsche und Wildschweine beobachten und auch füttern. Bitte bezieht dafür das spezielle Wildfutter aus den extra vor den Gehegen aufgestellten Automaten. Selbst mitgebrachtes Futter verursacht bei den Tieren häufig Bauchschmerzen und Koliken. Vor dem Wildschweingehege befinden sich auch Tische und Bänke – wie geschaffen für ein mitgebrachtes Picknick. Der Wildpark ist ganzjährig geöffnet und ohne Eintritt jederzeit frei zugänglich.
Eintritt frei
Lindenthaler Tierpark
Der Lindenthaler Tierpark liegt mitten im Kölner Stadtwald. Über 250 Tiere freuen sich auf euren Besuch. Damwild, Ziegen, Hochlandrinder, Esel, Schafe und unzählige Geflügelarten bewohnen den Park in der Nähe des Stadtwaldweihers. Das Damwild läuft frei auf der Anlage herum und lässt sich gerne füttern und manchmal auch streicheln. Mitgebrachtes Futter zu verfüttern ist nicht erlaubt, bitte bezieht das geeignete Futter über die Automaten im Park. Montags ist Fastentag! An diesem Tag dürfen die Tiere nicht gefüttert werden. Die Flächen sind alle – bis auf die Toilettenanlagen – komplett barrierefrei. Der Park ist ganzjährig geöffnet – die Öffnungszeiten variieren allerdings je Monat. Familien mit Kindern ab 6 Jahren, die Spaß an einer digitalen Schnitzeljagd haben, können sich die kostenfreie App Actionbound auf ihr Handy laden und mit Ecki Eichhhörnchen anschließend auf eine ca. 30-minütige Entdeckungstour durch den Tierpark gehen. Außerdem lädt der Kahnweiher zum Tretbootfahren ein und ein großer Spielplatz liegt auch gleich um die Ecke.
Die Kitschburger Straße ist zwischen freitags 18 Uhr und sonntags 22 Uhr für den Autoverkehr gesperrt. Daher kann der Parkplatz an der Kitschburger Straße zu diesen Zeiten nicht genutzt werden.
Eintritt frei, Spenden willkommen
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Wildgehege Gut Leidenhausen
Die Greifvogelschutzstation wurde in den 1960er Jahren von der Stadt Köln gegründet. Als Auffangstation für kranke, verletzte oder junge elternlose Greifvögel und Eulen leistet die Vogelschutzstation einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung des Greifvogelbestandes. Das ganzjährig geöffnete Wildgehege in Köln-Porz bietet außerdem gute Gelegenheit, Rothirsche und Wildschweine zu beobachten. Während der Brunftzeit im September/Oktober kämpfen die Hirsche um die Führung im Rudel. Ihr Brunftschrei, das sogenannte Röhren, ist in dieser Zeit weit zu hören. Im Mai werden die Jungtiere (Kälber) geboren!
Eintritt frei
Tierpark Tannenbusch mit vielfältigem Angebot
Alles begann 1958 mit einem Rehkitz. Heute leben mehr als 130 Säugetiere wie Auerochsen, Tarpane, Heid- und Moorschnucken, Dam- und Rotwild, Wildschweine, Esel, Ziegen, Mufflons und weit über 100 Hühner und Wasservögel im Wildpark Tannenbusch in Dormagen. Neben den Tieren gibt es einen großen Waldspielplatz, einen Trimm-Dich-Parcours, einen Naturerlebnispfad, den Geopark, ein naturkundliches Museum, das Waldcafé sowie eine Waldschule. Der Park hat im Sommer täglich von 8 bis 20 Uhr geöffnet, im Winter von 9 bis 18 Uhr. Das Museum im Haus Tannenbusch ist montags geschlossen. Der Eintritt zum Wildpark ist frei, der Förderverein freut sich aber natürlich über Spenden. Am Wochenende und an Feiertagen fallen Gebühren für den Parkplatz an. Auch die geliebten Vierbeiner sind angeleint willkommen.
Eintritt frei, Spenden willkommen, Parkplätze gegen eine Parkgebühr von 3€ pro Tag ausreichend vorhanden (Jahres-Parkkarte 42€)
Wildpark Reuschenberg in Leverkusen

Alpakas im Wildpark Reuschenberg. © Daniel Tiemann/Wildpark Reuschenberg
Der Wildpark befindet sich auf einer Fläche von rund 60 Hektar mitten im Reuschenberger Wald in Leverkusen-Küppersteg und beherbergt 46 verschiedene Wild- und Haustierarten. Über 300 Tiere leben hier – von Insekten über Säugetiere bis hin zu Vögeln und Reptilien. Ob Frettchen, Fischotter, Stachelschwein, Schildkröte, Schleiereule, Alpaka oder Luchs – alle freuen sich auf euren Besuch. Zum Auspowern überschüssiger Energie gibt es zudem einen großen Waldspielplatz mit Picknickplätzen. Von März bis Oktober kann der Wildpark an Wochenenden ganztägig von 10 bis 18 Uhr besucht werden, von November bis Februar von 10 bis 16.30 Uhr. Unter der Woche öffnet der Park immer zwei Stunden später. In den Ferien variieren die Öffnungszeiten. Ein Besuch ist mit vorheriger Buchung eines Online-Tickets oder direkt an der Barkasse möglich. Zur Stärkung zwischendurch ist auch ein Bistro vorhanden. Dieses öffnet eine halbe Stunde nach Öffnung und schließt eine halbe Stunde vor Schließung des Parks und ist barrierefrei. Falls noch eine Idee für den nächsten Kindergeburtstag gesucht wird: Es gibt Führungen, Rallye und eine Schatzsuche für kleine Tierfreunde! Außerdem wird der Meerschweinchen-Nachwuchs für 50€ verkauft. Das Kontaktformular zur Anfrage findet ihr auf der Website.
Eintritt: Kinder bis 5 Jahre, Menschen mit Behinderung + Begleitperson (bei Merkkzeichen "B") freier Eintritt, Kinder 6-15 Jahre 3 Euro, Erwachsene 5 Euro, Familien (2 Erw. + 2 Kinder) 13 Euro, ermäßigte Eintrittskarten erhalten Personen mit entsprechenden Nachweisen der Stadt Leverkusen “Leverkusen für alle Pass” & “Ehrenamtskarte“ ausschließlich an der Barkasse im Wildpark und zahlen damit die Hälfte, Tipp für Sparfüchse: Die Jahreskarte lohnt sich ab dem 5. Besuch!
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Wildschweine, Waschbären, Elche & Co: Entdeckt Wildgehege in der Region und NRW
Wildpark Venusberg in der Bonner Waldau
Das städtische Wildgehege Auf dem Venusberg liegt etwa 300 Meter entfernt vom Gasthaus Waldau im gleichnamigen Waldgebiet im Bonner Stadtteil Ippendorf. Insgesamt gibt es auf der Waldau drei voneinander getrennte Gatter – für Damwild, Rotwild und für Wildschweine, das sogenannte Schwarzwild. Die Wildschweine sind aufgrund der anhaltenden Ausbreitung der Afrikanischen Schweineperst (ASP) in NRW derzeit nicht im Wildgehege zu sehen. Zudem wurde der Boden des Geheges wegen Staunässe 2025 umfangreich bearbeitet. Nach Einschätzung von Fachleuten wird es eine Weile dauern bis der Boden sich erholt hat und frühestens ab 2027 eine artgerechte Tierhaltung im Schwarzwildgehege wieder möglich sein. Ein Besuch lohnt zu allen Jahreszeiten. Im März kommen die Frischlinge zur Welt, im Mai und Juni kann der Nachwuchs bei den Hirschen bestaunt werden und im Herbst lockt das Röhren während der Brunftzeit. Die Tiere können an den Futterstationen gefüttert werden, haben aber auch genügend Raum, um sich zurückzuziehen. Artgerechtes Futter kann man an Automaten vor Ort kaufen. Auf dem sieben Hektar großen Areal befindet sich außerdem das Umweltbildungszentrum „Haus der Natur“ mit Ausstellungen zur Ökologie und Geologie sowie ein sehr großzügig angelegter Spielplatz und das eingangs erwähnte Waldrestaurant Waldau. Der Wildpark Venusberg ist ganzjährig geöffnet. Hunde haben ebenfalls Zutritt, sollten jedoch unbedingt angeleint werden.
Eintritt frei
Wald- und Wildpark Rolandseck
Im Wald- und Wildpark Rolandseck gibt es nicht nur heimisches Wild wie Damwild, Rotwild, Wildschweine und Mufflons zu entdecken. In dem 350.000 Quadratmeter großen, naturbelassenen Park sind auch schottische Hochlandrinder, Alpakas, Ziegen, Ponys, Esel, und Kaninchen zuhause. Für die Kinder gibt es hier, neben den verschiedenen Wildtierarten, noch einen Waldspielplatz mit Kletterbäumen und einem Trampolin. Der Wildpark ist mittwochs bis sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Einlass ist bis 17 Uhr. Montag und Dienstag sind Ruhetage, an Feiertagen ist geöffnet. In den kalten Monaten von Mitte November bis Mitte März hat der Park geschlossen. Hunde haben hier leider keinen Zutritt. Für Rollstuhlfahrer:innen und Eltern mit Kinderwagen wird es streckenweise schwer die naturbelassenen, teilweise steilen und wurzeligen Wege zurückzulegen.
Eintritt: Kinder von 3-13 Jahre 4 Euro, Erwachsene 8 Euro; Hinweis: Gruppen zu den Öffnungszeiten anmelden (wegen begrenzter Anzahl pro Tag und Größe), ab 20 Personen 10% Ermäßigung auf Gesamtbetrag
Wildpark Düsseldorf mit kleinem Klettergarten
Der Wildpark im Grafenberger Wald in Düsseldorf, einer der ältesten Wildparks Deutschlands, bietet mit knapp 40 Hektar Fläche rund 100 heimischen Tieren ein Zuhause. Neben Fuchs, Schwarz-, Rot- und Damwild, Fasan und Wildkatzen sind auch ein paar Einwanderer wie Mufflons und Waschbären mit dabei. Die lassen sich, in zum Teil großen Freigehegen, nicht nur beobachten, sondern auch füttern. Außerdem gibt es einen Spielplatz mit Barfußpfad, einen Niedrigseil-Klettergarten für die Kleinsten und eine Waldschule, in der Kinder viel über die Tiere des Waldes lernen können. Der Wildpark ist ganzjährig ab 9 Uhr geöffnet, die Schließzeiten variieren je nach Jahreszeit. Kein Zutritt für Hunde. Im Gegensatz zu vielen anderen Tierparks erlaubt der Wildpark Düsseldorf, zusätzlich zum Futter aus den bereitstehenden Automaten (1 €), selbst mitgebrachte Äpfel und Möhren an Hirsche, Mufflons und Wildschweine zu verfüttern.
Eintritt frei
Wildpark Gangelt mit Waschbären

Der Wildpark Gangelt beheimatet Luchse. © Wildpark Gangelt
Der Wildpark Gangelt an der niederländischen Grenze bietet seinen Besucher:innen auf 50 Hektar Fläche eine repräsentative Auswahl europäischer Wildtiere in naturnaher Umgebung. Das leicht hügelige Waldgelände ermöglicht es den Besucher:innen, bei einem Spaziergang Wildtiere wie Braunbären, Luchse, Wölfe, Hirsche, Rehe, Wildschweine, Wisente, Elche, Gämsen, Steinböcke, Murmeltiere, Fischotter, Waschbären, Baummarder, Wildkatzen sowie Adler, Milane, Bussarde, Falken und Eulen hautnah zu erleben. Raubtierfütterungen, Vorführungen der Greifvögel, Bienenhaus, Waldlehrpfad, Streichelzoo, Abenteuerspielplatz, Bollerwagenverleih und ein Restaurant mit Sonnenterrasse versprechen ebenfalls ein erlebnisreiches Programm. Der Wildpark ist täglich geöffnet, von März bis Oktober von 9 bis 18 Uhr und von November bis Januar von 10 bis 16 Uhr und im Februar von 10 bis 17 Uhr. Hunde dürfen angeleint mitgeführt werden, ausgenommen in der Falknerei.
Eintritt: Kinder unter 4 Jahren freier Eintritt, Kinder 4-15 Jahre und Schüler:innen/Student:innen 7 Euro, Erwachsene 11 Euro, Familienkarte 32 Euro, Geburtstagskinder bis 15 Jahre freier Eintritt, Gruppen ab 15 Personen 9,50 Euro Erwachsene, 6 Euro Kinder
Adler- und Wolfspark Kasselburg Eifel
Im Adler- und Wolfspark Kasselburg in der Eifel erleben Klein und Groß alles rund um Wölfe, Adler, Falken und andere Greifvögel. Tag für Tag stehen Wolfsfütterungen auf dem Programm. Der lautlose Flug des Uhus, der Sturzflug des Falken sowie der majestätische Flug des Weißkopfseeadlers begeistern täglich außer montags (Feiertage ausgenommen) bei den Flugshows die Besucher:innen. Kinder können zudem im Schatten der Burg ihren Spieltrieb auf einem Abenteuerspielplatz voll ausleben, während die Eltern sich derweil in der Park-Gastronomie „Adlerhorst“ ausruhen und stärken können. In den „Schäferkarren“ können Besucher:innen mit Blick auf die Kasselburg übernachten. Besonderheiten sind die Falknerzeit, bei der man eine Stunde lang über die Schulter des Falkners schauen und aktiv am Training mitwirken kann, sowie die Wolfsnacht. Der Wildpark hat im Sommer (vom 1.3. bis 31.10.) täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet, in der kalten Jahreszeit können die Öffnungzeiten etwas variiren. Außerdem gibt es von November bis Februar kein Flugprogramm.
Eintritt: Kinder ab 4 Jahre 9 Euro, Erwachsene 14 Euro, Familientageskarte 50 Euro, Gruppen und Menschen mit Behinderung ab 60% ermäßigt
Hochwildpark Kommern
Auf 80 Hektar Wald- und Wiesenlandschaft haben im Hochwildpark Kommern in der Nordeifel 300 heimische Tiere ein Zuhause. Die Tiere wachsen hier in ihrer natürlichen Umgebung auf. Sie leben in ihren jeweiligen Gruppen- und Familienverbänden zusammen. Auf der Pirsch durch den Park könnt ihr das Treiben der Wildschweine, Rothirsche und Elche beobachten und das Zusammenleben der Steinböcke und Steppenrinder sowie der Ziegen, Schafe und Minischweine ergründen. Mit der Lauschtour-App gibt es zudem Wissenswertes auf die Ohren. Abenteuerspielplatz, Grillplätze, Bollerwagenverleih, Streichelgehege, Freiflug mit Fütterung der vier dort lebenden Greifvögel sowie das Parkrestaurant „Waldhaus-Grill“ vervollständigen das Ausflugserlebnis zu jeder Jahreszeit. Zudem gibt es die Möglichkeit der Buchung einer Falknerzeit, der Vogel-Akademie oder eines Spaziergangs. Von November bis Februar ist der Park täglich von 10 bis 17 Uhr und ab März von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Alle Rundwege sind mit Kinder- und Bollerwagen befahrbar. Ein Teil der Parks ist außerdem für Rollstuhlfahrer:innen geeignet. Barrierefreie Toiletten sind vorhanden.
Eintritt: Kinder 3-13 Jahre und Begleitpersonen von Menschen mit Behinderung 7 Euro, Erwachsene 11 Euro, Familienkarte (2 Erw. + 2 Kinder) 32 Euro, Menschen mit Behinderung ab 70% sowie Rollstuhlfahrer:innen frei
Wildpark Schmidt mit kostenfreier Flugshow
In Schmidt bei Nideggen, direkt am Nationalpark Eifel gelegen, beherbergt der Wildpark Schmidt heimische Wildtiere wie Rot-, Dam- und Sikawild sowie zahme Haus- und Nutztierarten. Esel, Ziegen, Kaninchen und Hängebauchschweine erwarten die kleinen und natürlich auch großen Besucher:innen im Streichelzoo. Die Wildtiere lassen sich in den großen Freigehegen ebenfalls streicheln und füttern – wenn sie denn Lust haben. Bei der kostenfreien Flugshow, die ab April bis Oktober täglich stattfindet, zeigen die Falkner dann beim Training, was die Greifvögel so draufhaben. Auch gibt es eine Greifvogelwanderung. Hierbei sind keine Hunde erlaubt. Das Café & Bistro lockt im Winter mit prasselndem Feuer im Ofen und im Sommer mit der Außenterrasse mit Blick auf den Kinderspielplatz. Neben dem Abenteuerspielplatz können auf dem Rundgang durch den Park weitere Naturspielplätze erkundet werden, auf denen geklettert und balanciert werden kann. Auch für Kindergeburtstage gibt es ein Angebot: „Tierpfleger Kids”. Aber das ist noch nicht alles. In der Spielscheune kann gefeiert und getobt werden und es besteht sogar die Möglichkeit, eine Hüpfburg zu buchen. Ihr könnt den Park täglich zwischen 9.30 und 17 Uhr besuchen. Im Winter hat der Wildpark montags und dienstags Ruhetag und ist zeitweise nur an den Wochenenden geöffnet. Von Dezember bis Januar gibt es abweichende Öffnungszeiten. Hunde haben angeleint Zutritt.
Eintritt: Kinder unter 3 Jahre frei, Kinder 3-17 Jahre 7 Euro, Erwachsene 11,50 Euro, Familien (2 Erw. + 2 Kinder) 33 Euro, jedes weitere Kind 5 Euro, ermäßigter Eintritt für Menschen mit Behinderung und deren Begleitpersonen
Wildfreigehege Hellenthal
Vom faustgroßen Sperlingskauz bis zum riesigen Andenkondor mit drei Metern Flügelspannweite haben in der Greifvogelstation Hellenthal im Nationalpark Eifel viele verschiedene Greifvogel- und Eulenarten ihr Zuhause. Mehrmals täglich werden die Tiere bei einer Flugvorführung präsentiert sowie spannende Fragen beantwortet. Wie gut können Eulen hören, wie schnell Falken fliegen oder wie hoch Adler kreisen? Neben heimischen Wildtieren leben auch verschiedene Raubtierarten wie Marderhund, Steinmarder und Luchs im ganzjährig geöffneten Wildfreigehege Hellenthal. Die Anlage für Wildkatze, Fuchs und Co. wurde renoviert und verdoppelt. Kinderspielplatz, Rundfahrt mit dem Adler-Express sowie Restaurant und Imbiss runden das Angebot ab. Der Wildpark kann täglich (außer montags) zwischen April und Oktober von 9 und 19:30 Uhr (letzter Kasseneinlass bis 18 Uhr) sowie von November bis März von 10 bis 17 Uhr besucht werden. In den extra gekennzeichneten Bereichen wie z. B. der Greifvogelstation sind keine Hunde erlaubt, ansonsten haben sie angeleint Zutritt.
Wildfreigehege Hellenthal, Wildfreigehege 1, 53940 Hellenthal
Eintritt: Kinder 3-14 Jahre 11 Euro, Erwachsene 14 Euro, Familien (Elternpaar mit 2 eigenen Kindern 3-14 Jahre) 45 Euro, jedes weitere Kind 10 Euro, Rollstuhlfahrer:innen haben freien Eintritt, Erwachsene mit Behinderung ab 70% sowie Begleitpersonen 12 Euro, Hunde 2 Euro
Wildpark Vosswinkel mit tollen Übernachtungsmöglichkeiten

Frischlinge im Wildpark Vosswinkel. © Wildpark Vosswinkel
Ohne Zäune, in freier Wildbahn lassen sich im Wildwald Vosswinkel im Naturpark Lüerwald im Sauerland Wildschweine und Hirsche von verschiedenen Kanzeln aus beobachten. Neben verschiedenen Tierfütterungen gibt es einen Abenteuerspielplatz, einen Barfußpfad, eine Waldschule und ein Waldcafé. Infostationen im Wald, interaktive Lehrtafeln und eine Rallye vermitteln Wissenswertes über das vielfältige Leben im Wald. Von Eltern-Kind-Schnitzen bis zur „Spurensuche“ im Lebensraum Wald ist bei den Veranstaltungen alles dabei. Einfach im Kalender schauen und loslegen, was gefällt! Wer im Wildwald übernachten möchte, findet von April bis Oktober verschiedenste Unterkünfte vom Baumzelt über Planwagen bis zur Holzhütte. In der sommerlichen Hauptsaison ist der Eingang über das Waldeingangshaus dienstags bis sonntags von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Von November bis März ist Nebensaison. Dann hat das Waldeingangshaus an den Wochenende von 10 bis 15 Uhr geöffnet. Wer ein Online-Ticket oder eine Jahreskarte hat, kann den Park durch das Drehtor betreten – in der Hauptsaison von 7 bis 19 Uhr, in der Nebensaison von 7 bis 16 Uhr. In den NRW-Ferien ist der Park täglich geöffnet. Ein Behinderten-WC ist im Park vorhanden.
Wildpark Vosswinkel, Bellingsen 5, 59757 Arnsberg-Vosswinkel
Eintritt: Kinder 4-16 Jahre ab 4 Euro, Erwachsene ab 6 Euro, Familien (max 2 Erw. + eigene Kinder) ab 16 Euro
Wisent-Wildnis am Rothaarsteig

Gelassen und genügsam: die Wisente im Wildpark in Bad Berleburg. © Wisent-Welt-Wittgenstein
Die Wisent-Wildnis am Rothaarsteig im Sauerland ist kein Zoo. Das rund 20 Hektar große Areal besticht durch seine natürlichen Formationen: Felsen, Bach, Quellmulden, Tal und Wald bieten Naturgenuss pur. Auf dem rund drei Kilometer langen, zwei- bis dreistündigen Wanderpfad lassen sich Wandergenuss, Familienausflug und Tierbeobachtung der freilebenden Wisent-Herde auf das Beste kombinieren. Der Abenteuerspielplatz befindet sich noch außerhalb der Wisent-Wildnis. Die Nutzung ist kostenfrei. Eltern haben von der benachbarten Gastronomie „Wisent-Hütte“ eine gute Sicht auf ihre Kinder. In den Wintermonaten hat der Park von 11 bis 15 Uhr (letzter Einlass) geöffnet, im Sommer von 11 bis 16 Uhr (letzter Einlass). Montags und dienstags ist die Wildnis geschlossen.
Wisent-Wildnis am Rothaarsteig, Weidiger Weg 100, 57319 Bad Berleburg
Eintritt: bis 100 cm Körpergröße Eintritt frei, bis 1,50 m Körpergröße 4 Euro, ab 1,50 m Körpergröße 7,50 Euro


