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Hofflohmärkte in Köln und Bonn

Redaktion · 30.03.2019

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© Hofflohmärkte

© Hofflohmärkte

Bei den Hofflohmärkten verkaufen Hausanwohner im eigenen Hof oder Garten und das ganze Viertel macht mit. Ein buntes Projekt für die ganze Nachbarschaft.

Die Hofflohmärkte sind ein wunderbares Viertel- und Nachbarschaftsprojekt, bei dem an einem Tag die Hausanwohner eines Veedels im eigenen Hof oder Garten ihren Trödel verkaufen – und das ganze Veedel trödelt mit. Je mehr Höfe oder Gärten sich anmelden, umso bunter wird das „Treiben“. Und je mehr Hausanwohner sich im „eigenen“ Hof mit den Hausnachbarn verbinden, umso lustiger wird es.

Hofflohmärkte sind damit nicht nur Markt, sondern auch eine Entdeckungstour durchs Viertel, ein vielfältiger Tag für Nachhaltigkeit, Kommunikation und Gemeinschaft. Man lernt an diesem Tag die (Haus-) Nachbarn kennen – in der Anonymität der Städte ein willkommenes Kontrastprogramm. Manche Höfe und Gärten bleiben unter dem Jahr verschlossen – an dem Hofflohmärkte-Tag kann man hier einen Blick hineinwerfen. Viele Haus- und Hofgemeinschaften verbinden diesen Tag mit einem facettenreichen Hof- und Hausfest. Neu in 2019 ist die kreative Erweiterung durch die Hofgesellschaften (www.hofgesellschaften.de, bei denen die Höfe zur Bühne werden für Spiel und Spaß, Musik und Tanz, Theater und was auch immer.

Regeln

Die Verbindung wird durch einen Veedelsplan mit den einzelnen Hofflohmärkte hergestellt. Dieser wird klassisch als gedruckter Flyer, aber auch übers Internet und über soziale Medien kommuniziert. Die Hausanwohner müssen ihren Hof oder Garten also anmelden. Folgende Spielregeln müssen dabei beachtet und eingehalten werden:

  • Hausverwaltung/Eigentümer muss gefragt werden und genehmigen
  • Verkauf nur im „eigenen“ Hof oder Garten und auf privater Fläche
  • kein Verkauf auf Gehwegen und öffentlichen Flächen
  • keine gewerblichen Verkäufer erlaubt / Verkauf nur von privat
  • der Veranstalter / Initiator (René Götz) übernimmt keine Haftung für Schäden jeglicher Art
  • jeder Teilnehmer ist für seinen Hof / Garten selbst verantwortlich
  • Die Hofflohmärkte finden bei jedem Wetter statt.

Organisation

Wichtig ist somit die Rücksprache mit der Hausverwaltung und dem Eigentümer. Im Regelfall übernimmt ein Hausanwohner die Organisation für sein Haus und meldet sich dann mit Straße und Hausnummer an.

Die Hofflohmärkte funktionieren nur mit dem gemeinschaftlichen Gedanken. So kann jeder bereits jetzt eine Art „Vorab-Selbst-Ausdruck-Flyer“ von der Internetseite runterladen, am heimischen Drucker ausdrucken und in der Nachbarschaft verteilen. Die richtigen Flyer mit allen teilnehmenden Hofflohmärkten werden eine Wochen vor der Veranstaltung veröffentlicht. Diese sind online abrufbar. Einige Läden im Veedel erhalten größere Mengen wo sich Teilnehmer, Anwohner und Interessenten diese zur Verteilung abholen können.

Kurzer Ablauf im Überblick

  1. Hausverwaltung / Eigentümer fragen ob ein Hofflohmarkt im „eigenen“ Hof / Garten gemacht werden darf
  2. Spielregeln gut durchlesen
  3. Anmeldung (mit Straße, einer Hausnummer, Bestätigung der Spielregeln) per Internetseite an die Organisatoren
  4. E-Mail-Bestätigung mit der Bankverbindung zur zeitnahen Überweisung der Teilnahmegebühr
  5. Kommunikation in der eigenen Hausgemeinschaft (z.B. mit Aushang am schwarzen Brett)
  6. Informationen über die weiteren Schritte (z.B. wann die Flyer mit allen Teilnehmern erhältlich sind)
  7. Kurz vor dem Hofflohmärkte-Tag sollte im Haus alles zwecks Standaufbau organisiert und besprochen werden
  8. Den Hof durch selbstgekaufte Luftballons, Hinweise und selbstgeschriebenen Plakate am Tag gut sichtbar machen
  9. Viel Spaß am Tag der Hofflohmärkte im Viertel!

 

Organisation

René Götz, rene.goetz@hofflohmaerkte.de

Zahlreiche Informationen, Tipps, die wichtigen Spielregeln und die Anmeldung für Bonn, sowie einen Musterplan gibt es auf der Internetseite der Hofflohmärkte.

Bei den Viertelfavoriten findet man alle Läden und Lokale, die das Projekt unterstützen und kann sich auch selbst als Unterstützer anbieten.

Soziale Einrichtungen (Seniorenheime, Werkstätten für Behinderte …), Bildungseinrichtungen (Kindergärten, Schulen …) werden gerne kostenfrei auf die Pläne mit aufgenommen. Eine Anmeldung per Mail ist allerdings auch in diesem Fall notwendig.

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