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Alle Jahre wieder – Weihnachtsfilme für die Familie

Redaktion · 18.12.2018

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© iStockphoto.com/BrAt_PiKaChU

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Wir haben Filmtipps aus der KÄNGURU-Redaktion für euch.

Weihnachtszeit ist auch Weihnachtsfilmzeit. Jedes Jahr ab Ende November – und manchmal auch schon früher – packen die TV-Sender Filme ins Programm, in denen sich alles um die Feiertage dreht oder die inzwischen einfach zu Klassikern für diese Zeit geworden sind. Auch auf den Streaming-Plattformen werden fleißig Weihnachtsfilme zur Verfügung gestellt und Netflix produziert seit ein paar Jahren sogar eigene Filme dieser Kategorie.

Wir haben euch bei Facebook gefragt, welche Filme für euch zur Weihnachtszeit gehören und ihr habt uns einige tolle Beispiele genannt. Mit dabei waren „Santa Clause“, „Der kleine Lord“, „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“, „Tatsächlich Liebe“, „Kevin allein zu Haus“, „Die Muppets-Weihnachtsgeschichte“, „Der Grinch“, „Der Polarexpress“ und „Mary Poppins“.

Auch in unserer Redaktion haben wir uns über Weihnachtsfilme ausgetauscht. Und da ihr uns so viele Filmtipps gegeben habt, wollen wir nun diesen Gefallen erwidern.

Hier sind unsere Filmtipps für euch:

Petra P. hält einen Weihnachts-Evergreen für euch bereit


© Icestorm Distribution GmbH

„Der absolute Klassiker unter den Weihnachtsfilmen in unserer Familie ist ‚Drei Haselnüsse für Aschenbrödel‘. Es gibt gefühlt mindestens 20 Ausstrahlungen in der Adventszeit, so dass man diesen zauberhaften Märchenfilm einfach nicht verpassen kann. Allein die Filmmusik sorgt Jahr für Jahr für einen wohligen Schauer und lässt Erinnerungen an die Zeit hochkommen, als man selber noch klein war und sich direkt vor dem Fernseher in den Prinz verliebt hat. Leider reitet der ja am Ende zusammen mit seinem Aschenbrödel auf einem weißen Schimmel durch den ebenso weißen Schnee davon. Heute tut es nicht mehr so weh ;-).“

Erscheinungsjahr: 1973
Altersfreigabe: ohne Altersbeschränkung

Inga feiert Weihnachten mit Familie Griswold


© Park Circus / Warner Bros.

„Ich weiß nicht, wann es angefangen hat, aber inzwischen ist es in meiner Familie zur Tradition geworden, am 24.12. den Film ‚Schöne Bescherung' zu schauen. Und egal, wie oft wir den Film schon geschaut haben: Die chaotischen Weihnachtstage von Familie Griswold sind so lustig anzuschauen, dass wir uns immer wieder kringelig lachen. Und das auch noch an den immer gleichen Stellen. Die werden dann mit dem Satz ‚Achtung, Achtung, gleich kommt's!' angekündigt. Ich sage nur: Weihnachtsbeleuchtung. Zuzuschauen, wie Familienvater Clark Griswold, gespielt von Chevy Chase, versucht, ein perfektes Weihnachtsfest auszurichten, ist uns jedes Jahr ein Fest.“

Erscheinungsjahr: 1989
Altersfreigabe: ab 6 Jahren

Robin empfiehlt euch einen Anime aus Japan


© Sony Pictures Home Entertainment

„Die Weihnachtszeit muss – was den Filmgenuss angeht – nicht immer nur mit den allseits bekannten Klassikern verbracht werden, wenn es doch auch so schöne Filmperlen wie die beschauliche Tragikomödie ‚Tokyo Godfathers' gibt. Der japanische Zeichentrickfilm lässt mit einem pessimistischen Trinker, einem homosexuellen Crossdresser und einer jugendlichen Ausreißerin drei soziale Außenseiter ausgerechnet am Weihnachtsabend ein weinendes Baby im Müll finden. Was dann folgt, ist eine verrückte Reise voller zufälliger Begegnungen durch das verschneite Tokyo, mit stetem Fokus auf Humor und Menschlichkeit. Die Suche nach den Eltern des Kindes wird so zu einer herzerwärmenden Odyssee, die man am besten im familiären Beisammensein an vorweihnachtlichen Winterabenden anschaut. Ideal dazu: Eine wohlig warme Tasse Tee!“

Erscheinungsjahr: 2003
Altersfreigabe: Ab 12 Jahren

Petra H. legt euch eine schaurig-schöne Geschichte ans Herz


© Walt Disney Studios Motion Pictures

„Unser liebster Familien-Weihnachtsfilm ist ‚Nightmare before Christmas' aus der Feder des genialen Tim Burton. Hauptfigur ist der Jack Skellington – ein dürres Skelett im Nadelstreifenanzug, der in Halloween Town lebt und mit seinen Mitbewohnern unter den Menschen für Angst und Schrecken sorgt. Irgendwann hat er davon die Nase voll und fällt in eine tiefe Sinnkrise. Sein Ausweg: das schöne, bunte und friedliche Weihnachtsfest. Das will er jetzt mit den Bewohnern von Halloween Town organisieren und auf die Erde zu den Menschen bringen. Ruck-Zuck ist der Weihnachtsmann entführt und der euphorisierte Jack schlüpft in seine Rolle. Dass das nicht gut gehen kann, könnt ihr euch sicher vorstellen. Wie fantastisch, detailreich und liebevoll die Geschichte erzählt und gezeichnet ist, ist die weihnachtliche Überraschung. Kleine Warnung am Rande: Das kann auch schon mal ein bisschen gruselig und ekelig sein – aber so ist doch das Leben, oder?
Für mich ein absolut empfehlenswerter Film mit toller Musik für Familien mit etwas älteren Kindern. Kein Bling-Bling, keine Einhorn-Romantik, kein Superheldentum, sondern einfach nur eine gute Geschichte mit allem, was das Weihnachtsfest so braucht."

Erscheinungsjahr: 1993
Altersfreigabe: Ab 6 Jahren

Patrick hat seinen Tipp auf Netflix entdeckt

„Auf die Frage, ob ich einen Weihnachtsfilm für die Familie empfehlen könne, kam mir direkt ‚Die Geister die ich rief‘ in den Sinn. Oft gesehen, doch lang ist es her, schaute ich ihn mir gleich nochmal an….um letztendlich meine Meinung zu ändern. Mit dem Maschinengewehrfeuer in Minute 1 wurde mir klar, eine Empfehlung bleibt es, jedoch eher für Jugendliche und Erwachsene. Die Altersfreigabe ‚ab 12‘ macht absolut Sinn.
Ein schneller Blick zu Netflix. Kurt Russel als graubärtiger Santa Claus schaut mir in die Augen. 104 Minuten später habe ich meine Filmempfehlung. Zugegeben, ein Weihnachtsfilm-Klassiker wird ‚The Christmas Chronicles‘ wahrscheinlich nicht, dennoch ist es ein gelungener Film, wenn es darum geht Groß und Klein gemeinsam vor dem Fernseher zu unterhalten. Die Handlung in einem Satz: Das Verhältnis der beiden Geschwister ‚Kitti‘ Kate und Teddy ‚Bear' ist auf dem Tiefpunkt, bis sie den Weihnachtsmann auf frischer Tat in ihrem Wohnzimmer ertappen und mit ihm in ein aufregendes Abenteuer starten. Die Story ist vorhersehbar, vom Rentier-Ritt über ein ‚Ho Ho Ho‘ bis zum Happy-End Kuscheln - alles dabei, aber darum geht es doch! Ein Schmunzeln über die schon fast kultige Darstellung von Santa Claus oder über diverse Anspielungen auf Filmklassiker werden Erwachsene sich definitiv nicht verkneifen können.“

Erscheinungsjahr: 2018
Altersfreigabe: ab 6 Jahren

Drei Tipps zum Preis von einem gibt es von Susanne

„Mein Weihnachtsfilmtipp: geeignet für alle Romantiker, märchenhaft, kitschig und wunderschön. Genau das richtige für einen gemütlichen Weihnachtstag auf dem Sofa vor dem Kamin. Meine Töchter waren immer begeistert. Romy Schneider ist unsterblich.
Die drei Teile der Films:

‚Sissi'
Der österreichische Kaiser Franz Joseph (Karlheinz Böhm) soll heiraten. Seine Mutter Sophie hat schon ein passende Prinzessin für ihn ausgesucht: Helene von Bayern. Der Kaiser verliebt sich jedoch in ihre Schwester Elisabeth (Romy Schneider), genannt Sissi. Sissi möchte ihrer Schwester nicht im Wege stehen, aber Franz will nur Sissi, in die er unsterblich verliebt ist.

‚Sissi, die junge Kaiserin‘
Das adelige Traumpaar durchlebt die Höhen und Tiefen der wahren Liebe. Nach der Traumhochzeit in grenzenlosem Pomp kommt das große Erwachen. Die Schwiegermutter Sophie drangsaliert Sissi mit dem strengen Hof-Zeremoniell und kommandiert sie herum. Es kommt zum Eklat.

‚Sissi – Schicksalsjahre einer Kaiserin‘
Sissi ist auf Reisen im Balkan. Sie erobert alle Herzen. Das Volk betet sie an. Sie bekommt eine schwere Lungenkrankheit. Sie sucht Heilung auf Madeira und Korfu. Es kommt erneut zu einem Eklat bei einer Gala in der Mailänder Scala. Sissi stirbt. Venedig versinkt in Trauer und in ein Meer von Tränen.“

Erscheinungsjahre: 1955/1956/1957
Altersfreigabe: ab 6 Jahren

Altersfreigabe ist nicht gleich Altersempfehlung!

Auf den Seiten Kinderfilmwelt, Kinofilmwelt und Flimmo könnt ihr nachschauen, für welches Alter Filme empfohlen werden.