Wir brauchen deine Unterstützung, jeder Cookie zählt!

Wir verwenden Cookies, um die Nutzung unserer Webseite zu verbessern, bestimmte Funktionen zu ermöglichen und vor allem, um unsere Arbeit zu finanzieren. Du kannst dem jederzeit in unserer Datenschutzerklärung widersprechen.

Akzeptieren
Essenziell

Diese Technologien sind erforderlich, um die Funktionalität der Webseite zu ermöglichen.

Statistik

Mit diesen Technologien analysieren wir die Nutzung der Webseite, mit dem Ziel, unsere Arbeit zu verbessern.

Marketing

Diese Cookies sind Grundlage für unsere Einnahmen. Wir nutzen Google Adsense, um Anzeigen unserer Werbekunden auf der Webseite einzustellen. Hier erfährst Du, wie personenbezogene Daten zur Personalisierung von Anzeigen verwendet werden.

Komfort/Externe Medien

Diese Technologien werden verwendet, um dir ein besseres Nutzungserlebnis zu ermöglichen.

Windspiel basteln mit Kindern: DIY aus Schwemmholz, Perlen & Co

Janina Mogendorf · 15.04.2026

zurück zur Übersicht
Bunt, verspielt und voller Bewegung: Selbstgemachte Windspiele bringen Farbe und leise Klänge in den Frühling. © Janina Mogendorf

Bunt, verspielt und voller Bewegung: Selbstgemachte Windspiele bringen Farbe und leise Klänge in den Frühling. © Janina Mogendorf

Ein selbstgemachtes Windspiel aus Schwemmholz, Perlen und kleinen Fundstücken ist nicht nur ein echter Hingucker, sondern macht auch Kindern großen Spaß. Wir zeigen euch Schritt für Schritt, wie ihr euer eigenes Frühlings-Mobile bastelt – inklusive Tipps für Material, Gestaltung und Aufhängung.

Der Frühling ist da: Die Tage werden länger und die erste warme Brise zieht uns nach draußen. Wie schön ist es jetzt, sich auf Balkon, Terrasse oder im Garten zu entspannen oder einfach am offenen Fenster zu sitzen. Schütteln wir den Winter endgültig ab und lassen Neues entstehen. Zum Beispiel ein farben- und formenfrohes Windspiel, das leise im Luftzug klimpert und im Sonnenlicht funkelt.

Warum ein Windspiel? Kreatives DIY für den Frühling

Windspiele galten schon in alten Kulturen als Glücksbringer und boten Schutz vor bösen Geistern. Heute lieben wir vor allem ihre beruhigende Wirkung: Das sanfte Schwingen und das bunte Glitzern lassen uns innehalten. Die Outdoor-Mobiles bestehen aus Holz oder Metall, aus Muscheln, Stein, Glas, Kunststoff oder Keramik. Auch aussortierte Kleinigkeiten passen dazu. Je vielfältiger, desto spannender. Tipp: Alle Elemente sollten wetterfest sein.


Kleine Details machen den Unterschied: Anhänger, Fundstücke und Lieblingsstücke geben dem Windspiel Persönlichkeit. © Janina Mogendorf

Was ein Windspiel gerade für Kinder spannend macht: Es verbindet Bewegung, Farben und Klänge – ganz von allein und ohne Ladegerät. So etwas Magisches selbst zu schaffen, macht besonders viel Spaß. Nebenbei fördert das Fädeln Kreativität, Feinmotorik und Geduld. Die Kinder lernen, Materialien zu kombinieren, Abstände einzuschätzen und eigene Ideen zu verwirklichen. So entsteht ein besonderes Unikat, das ihre eigene Handschrift trägt.


Material & Werkzeug: Das braucht ihr für euer Windspiel


Perlen, Anhänger und kleine Fundstücke: Je vielfältiger die Materialien, desto individueller wird das Windspiel. © Janina Mogendorf

Material:

  • Ein Stück Schwemmholz oder einen schönen Ast
  • reißfeste Schnüre oder Garn, Draht und eine raue Kordel
  • bunte Perlen zum Fädeln aus Glas, Acryl, Holz, Stein, Keramik usw.
  • weitere Anhänger, etwa Knöpfe, Schlüssel, Deko-Objekte
  • Schraub-Ösen (für die Aufhängung)

Werkzeug:

  • Klebeband
  • mehrere kleine Schalen für die Perlen
  • Schere, Nadel
  • Ggf. Klebstoff, z.B. Heißkleber
  • Optional: Acrylfarben und Pinsel zum Bemalen
  • ggf. (Hand-)Bohrer

Windspiel basteln mit Kindern: Schritt-für-Schritt-Anleitung

1. Schwemmholz oder Ast vorbereiten


Mit Schraub-Ösen und Kordel wird aus einem einfachen Ast die stabile Basis für das Windspiel. © Janina Mogendorf

Wir suchen ein passendes Schwemmholz oder einen stabilen Ast und trocknen das Holz gut durch. Dann können wir es naturbelassen verwenden oder bunt anmalen. Am oberen Rand drehen wir zwei kleine Schraub-Ösen für die spätere Aufhängung ein. Sie sollten links und rechts je den gleichen Abstand zum Ende unseres Holzstücks haben. Am unteren Rand drehen wir für jeden bunten Strang eine weitere Öse ein. Bei weichem Holz geht das von Hand, bei härterem kann man kleine Löcher vorbohren.

2. Schnüre zuschneiden

Dann schneiden wir Schnüre in unterschiedlichen Längen zu. Zum Beispiel 25 cm zum Fädeln plus 15 cm extra für die Aufhängung. Bei der Auswahl der Schnüre darauf achten, dass sie reißfest sind und dünn genug, damit auch Elemente mit kleineren Löchern aufgefädelt werden können. Gut eignen sich zum Beispiel Nylonschnüre.

3. Perlen und Anhänger auffädeln


Mit Klebeband als Stopper lassen sich Perlen und Anhänger ganz entspannt auffädeln – nichts rutscht weg. © Janina Mogendorf

Wir kleben nun die Schnur mit einem Stück Klebeband so auf unsere Arbeitsunterlage, dass die 25 cm lange Fädelstrecke zu uns zeigt und direkt am Klebeband endet. Es dient als Stopper: Die aufgefädelten Perlen rutschen nicht herunter, während die 15 cm für die spätere Aufhängung hinter dem Klebeband frei bleiben. Jetzt kommt der kreative Teil: Wir fädeln Perlen, Knöpfe, kleine Schlüssel, Modeschmuck, Glöckchen oder andere Fundstücke auf die Schnüre. Hier gibt es kein Richtig oder Falsch – Farben, Formen und Materialien dürfen wild gemischt werden.

Tipps zum Auffädeln: So entsteht Bewegung im Windspiel

Sitzen Details direkt hintereinander, bewegt sich das Mobile gleichmäßig. Schaffen wir mit Knoten Abstände zwischen den Anhängern, schwingen die Stränge stärker und stoßen sanft aneinander. Wer mag, kann Schlüsselringe einbinden und dann mit einem neuen Faden fortfahren. Oder wir fädeln einige Perlen auf einen Draht, biegen diesen in eine gewünschte Form und knüpfen ihn in den Strang. Sollen Einzelteile in eine bestimmte Richtung „schauen“, fixieren wir sie mit etwas Kleber.

4. Stränge befestigen und ausbalancieren

Sind unsere bunten Stränge fertig, lösen wir die Schnüre vorsichtig von der Arbeitsunterlage und knoten sie in eine der unteren Ösen an unserem Schwemmholz oder Ast. Darauf achten, dass das Mobile insgesamt gut ausbalanciert ist und sich die Stränge nicht verheddern. Tipp: Sind sie an Ösen befestigt, schwingen sie stärker. Alternativ können sie auch direkt um das Holz gebunden werden.

5. Windspiel aufhängen und richtig platzieren


Strang für Strang entsteht ein buntes Mobile – wichtig ist, dass alles gut ausbalanciert ist. © Janina Mogendorf

Nachdem wir eine Kordel als Aufhängung an die beiden oberen Ösen geknotet haben, darf das Windspiel nach draußen: auf den Balkon, in den Garten oder ans Fenster – also überall dort, wo der Wind es bewegen kann. Zum Beispiel an einen Ast, einen Haken oder eine Querstange. Auch wetterfeste Windspiele sollten wir vor Regen und Nässe schützen und sie im Winter lieber reinholen. So haben wir lange Freude daran.

Bastelidee für Gruppen: Ein gemeinsames Windspiel gestalten

In Gruppenarbeit kann ein gemeinsames großes Windspiel entstehen, an dem jedes Kind eine Schnur gestaltet. So wird aus vielen Einzelteilen ein gemeinsames Kunstwerk.


Auf einen Blick

Alter: ab ca. 5–6 Jahren (mit Unterstützung), ab 8 Jahren gut selbstständig

Basteldauer: ca. 45–90 Minuten (je nach Gestaltung)

Kosten: etwa 5–10 Euro pro Windspiel (je nach vorhandenen Materialien)