Ausflug

Sonderausstellungen in den Museen in Köln, Bonn und im Umland

Petra Schulte · 03.10.2021

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© Mypurgatoryyears/StockPhoto.com

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Hier findet ihr eine Auswahl an aktuellen Ausstellungen, die auch für Familien mit Kindern interessant sind.

Welche Museen auch für einen Besuch mit euren ganz Kleinen geeignet sind, haben wir für euch in der Übersicht Museum mit Baby zusammengetragen.

Wenn ihr bei eurem Museumsbesuch nicht auf frische Luft und freien Himmel verzichten wollt, lohnt sich ein Besuch in einem der Freilichtmuseen in der Nähe von Köln und Bonn.

Kurse, Workshops und Führungen der verschiedenen Museen findet ihr in unserem Kalender.

Wir wünschen viel Spaß beim Ausprobieren und Entdecken!

Bereits laufende Ausstellungen:

 

Noch bis 17. Oktober 2021

Vogelsang IP

Jüdische Nachbarn


Blick in die Ausstellung Jüdische Nachbarn © Vogelsang IP Foto: Dörte Stein

Was wissen wir heute von Menschen jüdischen Glaubens, die bis 1933 ganz selbstverständlich als Nachbarn in der Stadt und auf dem Lande gelebt haben? Heute verbindet man das europäische Judentum vor allem mit der Shoah während des sogenannten „Dritten Reiches“, doch Sitten, Gebräuche und Alltag jüdischer Menschen sind heute den allermeisten fremd. Dabei hat das Judentum seit gut 2000 Jahren die europäische Kultur mitgeprägt. Das Projekt „Jüdische Nachbarn“ in Nordrhein-Westfalen möchte über eine Sonderausstellung und Unterrichtsmaterialien die Vielfalt jüdischen Lebens vor der NS-Herrschaft vor allem jungen Menschen näherbringen. Schwerpunkte bilden Lebensläufe von jüdischen Menschen, die im Rheinland und in Westfalen zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Städten und auf dem Lande lebten. Das Projekt wurde vom „Geschichtsort Humberghaus“ in Dingden und vom Netzwerk „Erziehung nach Auschwitz“ in Kooperation mit dem „German Desk“ in Yad Vashem und mit Unterstützung der Bezirksregierungen erarbeitet. Der Eintritt zur Ausstellung ist frei.

Vogelsang IP
Vogelsang 70
53937 Schleiden
Tel. 02444 - 91 57 90

 

Noch bis 24. Oktober 2021

LVR-Industriemuseum Engelskirchen Kraftwerk Ermen & Engels

Ist das möglich?


© LVR Industriemuseum

Balancieren über eine Slackline, die Reißfestigkeit von Papier prüfen oder unter einer Lupenkamera verschiedene Papiere und andere Materialien vergleichen – all das bietet die interaktive Sonderausstellung "Ist das möglich?". Ergänzt wird die Ausstellung mit Museumsexponaten wie einem zum Würfel gepressten Schrottauto oder einer Rüstung aus Papier. Sie erzählen von historischen Begebenheiten, erstaunlichen Geschichten und spannenden Rekorden. Die Experimentierausstellung verknüpft im Kraftwerk Ermen & Engels ein Rate- und Wissensspiel mit der Vermittlung von spannenden Fakten rund um industrielle Materialien. Steht in den Dauerausstellungen des LVR-Industriemuseums die Geschichte der Industrien im Vordergrund, in denen Papier, Metall und Textil produziert und verarbeitet wurden, so dreht sich bei der Ausstellung alles um die Materialien selbst. Die Ausstellung richtet sich an alle ab 8 Jahren, die gerne selbst etwas ausprobieren, wie Familien, Kinder und Jugendliche sowie Schülerinnen und Schüler ab der Klasse 3 bis zur Klasse 10 und auch Erwachsene.

LVR-Industriemuseum Engelskirchen Kraftwerk Ermen & Engels
Engelsplatz 2
51766 engelskirchen
Tel. 02234 – 992 15 55 (kulturinfo rheinland)

 

Noch bis 24. Oktober 2021

Schloss Benrath Museum für Gartenkunst

Ansgar Skiba. Flowers


Ansgar Skiba, 2015, Magnolien, 100x140 Foto © Olaf Bergmann

Der in Düsseldorf lebende Künstler Ansgar Skiba stellt Ölgemälde, Aquarelle und Silberstiftzeichnungen im Museum für Gartenkunst auf Schloss Benrath aus. Die Themen der Sonderausstellung sind Blumen und Gärten, im Zentrum stehen Arbeiten zu Magnolien, die im Benrather Schlosspark zu einem beliebten Ausflugsziel und Fotomotiv geworden sind. Ob Magnolien, Seerosen, Tulpen, Schwertlilien oder Pfingstrosen – Skiba kennt jede Blume, weiß um ihre Blütezeit und ihre Eigenart. Sein Wissen über Blumen ist umfangreich – und ungewöhnlich für einen Künstler. Er spürt dem Wachstum der Blumen nach und studiert ihre spezifischen Farben. Die Ausstellung im Museum für Gartenkunst ist Skibas erste museale Einzelausstellung in Düsseldorf und nimmt euch mit in wahre Sehfreuden und Sinneserlebnisse.

Schloss Benrath Museum für Gartenkunst
Benrather Schloßallee 100-106
40597 Düsseldorf
Tel. 0211 - 892 19 03

 

Noch bis 31. Oktober 2021

KinderAtelier im Frauenmuseum Bonn

Junges Gemüse

Im Rahmen der Ausstellung „Langeweile im Paradies“ im Frauenmuseum zeigt das KinderAtelier im Frauenmuseum eine neue Ausstellung im Mini-Museum - dem Museumshäuschen im Kinderformat. Zu sehen sind unterschiedliche Arbeiten vom „klassischen" Stillleben, über lustige Gemüsewesen bis hin zu Fotos von Mini-Traumgärten und Comic-Geschichten.

KinderAtelier im Frauenmusem Bonn
Im Krausfeld 10
53111 Bonn
Tel. 0228 - 69 13 44

 

Noch bis 31. Oktober 2021

Neanderthal Museum Mettmann

Ötzi – Tatort in den Alpen

© Neanderthal Museum

5300 Jahre vor heute in den Ötztaler Alpen. Eine tödliche Begegnung beschert der Wissenschaft einen Sensationsfund: Ötzi, das älteste Mordopfer in den Alpen. Im Gletschereis überdauert sein Leichnam die Zeit bis zu seiner zufälligen Entdeckung 1991. Noch 30 Jahre danach beschäftigt sich die Wissenschaft mit dem Lösen des Rätsels um Ötzis Leben und seinen Tod. Was verrät seine Kleidung, was erzählen seine Werkzeuge und Waffen und welche Geheimnisse gibt sein Körper preis? In dieser Ausstellung wird das Opfer und der Tatort unter die Lupe genommen und der Frage nachgegangen: wer ist der Mörder des Mannes vom Tisenjoch?

Neanderthal Museum
Talstr. 300
40822 Mettmann
Tel. 02104 – 97 97-0

 

Noch bis 7. November 2021

Bonner Kunstverein

Magdalena Los: Time, Space & Opportunity


© Magdalena Los

Unter dem Titel Time, Space & Opportunity präsentiert Magdalena Los, Peter Mertes Stipendiatin 2020, eine Reihe neuer Werke, die aus einer malerischen und konzeptuellen Praxis hervorgehen. In Los‘ collagierten Bildwelten kollidieren alltägliche Ansichten mit privaten Screenshots oder Referenzen auf populäre Filmszenen, Kunstwerke und Kindererzählungen. Die abwechselnd surrealen, comichaften oder naturalistischen Motive kreisen immer wieder um das Verhältnis zwischen Arbeit, Zeit und Wert, wobei sich Humor und Ernsthaftigkeit stets die Waage halten.

Bonner Kunstverein
Hochstadenring 22
53119 Bonn
Tel. 0228 - 69 39 36

 

Noch bis 14. November 2021

Museum Morsbroich Leverkusen

Das Ensemble schreibt das Stück - 70 Jahre heute – eine Sammlungsausstellung zum Jubiläum


Imi Knoebel, Eva quer durch Sylt - Gelb, 1996, Acryl auf Aluminium (2-teilig), 188,6 x 291,2 x 11,4 cm, Museum Morsbroich, Leverkusen; Dauerleihgabe aus Privatbesitz © VG Bild-Kunst, Bonn 2021

Eine Sammlungsausstellung zum Jubiläum, ein Jubiläum als Neuanfang. 1951 war Morsbroich das erste Museum für Gegenwartskunst, das nach dem Krieg in Deutschland neu gegründet wurde. Siebzig Jahre später blicken Haus und Sammlung auf eine Geschichte voller künstlerischer Höhepunkte, aber zuletzt auch voller kulturpolitischer Verwerfungen bis hin zur vorgeschlagenen Schließung. Wie aber kann das Museum Morsbroich siebzig Jahre später zu einem ‚neuen ersten’, gegenwärtigen Kunstmuseum werden?
„Das Ensemble schreibt das Stück“ ist ein erstes Vorspiel zu einem 2022 einsetzenden offenen (auch öffentlichen) Planungs- und Transformationsprozess für das Museum, von dem wir heute noch nicht wissen, wohin er das Gesamtensemble Morsbroich führen wird. Wie könnte ein neues, ein unbedingtes Museum aussehen, ein Ort, an dem nichts außer Frage steht? Welche Relevanzen kann ein solches Museum der Künste heute und morgen für Sie und uns, für die Stadt und unsere Gesellschaft entwickeln?

Museum Morsbroich
Gustav-Heinemann-Str. 80
51377 Leverkusen
Tel. 0214 - 406-45 00

 

Noch bis 28. November 2021

LVR Rheinisches Freilichtmuseum Kommern

Stadt Land Garten


© Norbert Breidenstein

Die Ausstellung „Stadt, Land Garten“ erzählt die Kulturgeschichte des Nutzgartens vom Klostergarten über ländliche Hausgärten und kleinstädtische Siedlungs- und Kleingartenanlagen bis zu heutigen Tendenzen des Gärtnerns in der Stadt – Stichworte: Urban Gardening, Guerilla Gardening, City Farming – anhand der jeweiligen gesellschaftlichen Entwicklungen. Die Gartenarbeit über die Jahrhunderte wird anhand von Objekten, Grafiken und Fotos veranschaulicht. Wie Gärtner:innen heute ihr Tun zwischen Last und Lust erleben, schildern sie selbst in prägnanten Worten. Exponate wie historische Gartengeräte oder Ratgeberliteratur zeigen eine erstaunliche Kontinuität der Gartenarbeit.
Der Bereich „Wilde Vielfalt“ im Museum richtet den Blick darauf, dass viele vermeintliche „Unkräuter“, die in Gärten, an Wegen und auf Feldern wachsen, wertvolle Nutzpflanzen sind. Was noch zu Großmutters Zeiten selbstverständlich war, wird nun wiederentdeckt: Wildkraut-Produkte wie Löwenzahn-Limonade, Waschmittel mit Seifenkraut und Kleider aus Brennnesselstoff sind im Trend. Der Ausstellungsbereich gewährt einen vertiefenden Einblick in die Welt der Wildkräuter und lädt dazu ein, ihre vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten zu entdecken.

LVR Rheinisches Freilichtmuseum Kommern
Eickser Straße
53894 Mechernich-Kommern
Tel. 02443 - 998 00

 

Noch bis 28. November 2021

LVR LandesMuseum Bonn

Germanen. Eine archäologische Bestandsaufnahme


Der reich verzierte Schildbuckel aus dem Fürstengrab von Gommern aus römischem Silber mit Pressblechverzierungen und Glaseinlagen. Foto: Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt, Andrea Hörentrup

Unter dem Titel „Germanen. Eine archäologische Bestandsaufnahme“ zeigt das LVR-LandesMuseum Bonn eine große archäologische Ausstellung. Die Germanen – immer wieder rücken sie in den Vordergrund, wenn es um die historische Herkunft der Deutschen geht. Dabei hat es ein Volk dieses Namens vermutlich nie gegeben. Mit dem Sammelbegriff „Germanen“ bezeichneten die Römer in der Nachfolge Cäsars ganz unterschiedliche Gemeinschaften mit eigenen kulturellen Traditionen. Ihr Siedlungsgebiet erstreckte sich zwischen dem ersten und vierten Jahrhundert vom Rhein bis an die nördliche Küste des Schwarzen Meeres. Präsentiert werden hochkarätige Objekte aus Deutschland, Dänemark, Polen und Rumänien. Sie bieten neue Einblicke in die ferne Welt der Germanen: Wie haben sie gelebt und gewirtschaftet? Wie waren ihre Gesellschaften organisiert? Was haben sie geglaubt? Welche Rolle spielten die Beziehungen zu den Römern? Und wie erklärt sich angesichts der benachbarten „Hochkultur“ des römischen Reiches, dass die Germanen über Jahrhunderte hinweg auf ganz anderen Wirtschafts- und Lebensformen beharrten?  Die Ausstellung sucht nach Antworten und gibt zugleich einen tiefen Einblick in die faszinierende Welt jenseits von Rhein und Donau während der ersten vier Jahrhunderte nach Christus.

LVR LandesMuseum Bonn
Colmantstr. 14-16
53115 Bonn
Tel. 0228 - 20 70-0

 

Noch bis 9. Januar 2022

Rautenstrauch-Joest-Museum

RESIST! Die Kunst des Widerstands

Der Widerstand gegen die Auswirkungen des kolonialen Erbes im Hier und Jetzt wird lauter: Er zeigt sich in der Debatte um die Umbenennung von kolonialen Straßennamen, der Restitution von geraubten Kulturgütern aus der Kolonialzeit, in der Zerstörung von Kolonialdenkmälern und nicht zuletzt der #BlackLivesMatter Bewegung. Diese aktuelle Entwicklung bildet den Hintergrund für die nächste internationale Großausstellung des Kölner Rautenstrauch-Joest-Museum – Kulturen der Welt: Sie beleuchtet 500 Jahre Praktiken antikolonialen Widerstands im Globalen Süden.
Die Ausstellung ist eine Hommage an die Frauen und Männer, die auf unterschiedlichste Art und Weise Widerstand geleistet haben und deren Geschichten bis heute kaum erzählt oder gehört wurden. Zugleich thematisiert sie die dramatischen Auswirkungen und das Fortbestehen von kolonialen Machtverhältnissen. Somit ist diese Ausstellung ein Versuch, die verborgenen Schichten und Geschichten des Widerstands freizulegen.

Rautenstrauch-Joest-Museum
Cäcilienstr. 29-33
50667 Köln
Tel. 0221 - 221-313 56

 

Noch bis 9. Januar 2022

Käthe Kollwitz Museum

Maria Lassnig


Maria Lassnig, Sesselselbstporträt, 1968, Öl auf Leinwand, Sammlung Klewan © Maria Lassnig Stiftung / VG Bild-Kunst, Bonn 2021

Die österreichische Künstlerin Maria Lassnig (1919–2014) gilt als eine der wichtigsten Malerinnen der Gegenwart. In ihren schonungslosen und zugleich humorvollen »Körperbewusstseinsbildern«, die abseits aller Stil- und Modeströmungen entstehen, reflektiert sie sich Zeit ihres Lebens selbst und entwickelt einen eigenen, unnachahmlichen künstlerischen Ausdruck zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit.
Das Käthe Kollwitz Museum Köln präsentiert von 1.10.2021 bis 9.1.2022 an die 70 Ölgemälde und Graphiken aus der Sammlung Klewan, die nahezu alle ihre Schaffensphasen beleuchten und ihren Weg von der Außenseiterin zu einer der bedeutendsten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts nachvollziehen lassen.

Käthe Kollwitz Museum
Neumarkt 18-24
50667 Köln
Tel. 0221 - 227 28 99

 

Noch bis 9. Januar 2022

Festung Ehrenbreitstein

Räuber Hotzenplotz – Mitmachausstellung für Kinder und Familien


© Ausstellung Hotzenplotz Landemuseum Koblenz © GKDE, U. Pfeuffer
 
Wo hat der Räuber Hotzenplotz nur die Kaffeemühle versteckt? In der liebevoll inszenierten Ausstellung erleben junge Besucher:innen die Abenteuer aus Otfried Preußlers Kinderbuchklassiker hautnah. Die märchenhafte Welt des Buches wurde detailgetreu ins Räumliche übertragen. So können die gemütliche Küche der Großmutter, die finstere Räuberhöhle oder  das Zauberschloss besucht werden. Zahlreiche Mitmachstationen lassen die Geschichte lebendig werden und fordern Grips, Geschick und Fantasie. Schreib­ und Wortspiele sowie ein Puppentheater regen die kindliche Kreativität an: Auf der Jagd nach dem Räuber muss Großmutters Kaffeemühle zum Klingen gebracht und im Unkenkeller nach dem Feenkraut gesucht werden. Otfried Preußler schrieb sein Kinderbuch in nur drei Monaten – der Erfolg war immens: Die Erzählung wurde mehrfach verfilmt und liegt heute in 38 Sprachen übersetzt vor. Ein eigener Museumsraum widmet sich dem Autor und fragt danach, wie Preußlers einfache und doch raffinierte Geschichte entstanden ist – und warum der Mann mit den sieben Messern bis heute Klein und Groß fasziniert.
 
Festung Ehrenbreitstein

56077 Koblenz
Tel. 0261 - 66 75-0

 

Noch bis 16. Januar 2022

August Macke Haus Bonn

Douglas Swan - Ein moderner Klassiker


Douglas Swan, Studio Couch + Brushes, 1998, Mischtechnik, Collage auf Bütten, 38 x 57 cm, Privatsammlung Marianne Hennemann © VG Bild-Kunst, Bonn 2021

Seit Mitte der 1970er Jahre lebte der 1930 in den USA geborene schottische Künstler Douglas Swan in Bonn. Er arbeitete in unmittelbarer Nachbarschaft zu August Mackes ehemaligem Wohn- und Atelierhaus und empfing durch dessen Werk wichtige Impulse. Bestens bekannt und vernetzt in der quirligen rheinischen Kunst- und Kulturszene fand Douglas Swan hier wie auch international viele öffentliche und private Sammler seiner Werke und blieb insbesondere vielen Bonnern in lebhafter Erinnerung.  
Mit dieser Ausstellung würdigt das Museum August Macke Haus den Künstler anlässlich seines 90. Geburtstages erstmals mit einer umfassenden Retrospektive.

August Macke Haus
Hochstadenring 36
53119 Bonn
Tel. 0228 - 65 55 31

 

Noch bis 16. Januar 2022

SK Stiftung / Photographische Sammlung

Gerhard Winkler: Specimen - Photographien und Skulpture

Gerhard Winkler: Krake III, 2019, © Gerhard Winkler, 2021

Mit der Ausstellung „Gerhard Winkler: Specimen – Photographien und Skulpturen“ erweitert die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur das bislang vorgestellte Spektrum des Mediums und stellt einen Künstler vor, der in seinem seit den 1980er-Jahren erarbeitetem Werk die Photographie kongenial mit dem Bereich der Malerei und der Skulptur verbindet.

SK Stiftung / Photographische Sammlung
Im Mediapark 7
50670 Köln
Tel. 0221 - 888 95-300

 

Noch bis 30. Januar 2022

Museum Ludwig

Der geteilte Picasso. Der Künstler und sein Bild in der BRD und DDR

Pablo Picasso, Die Taube, 1949, Kunstmuseum Pablo Picasso Münster © Succession Picasso/VG Bild-Kunst, Bonn 2021

Was verbinden wir mit Pablo Picasso? Und was haben die Deutschen der Nachkriegszeit mit ihm verbunden, als sein Ruhm auf dem Höhepunkt war? Nicht nur um den Künstler geht es hier, sondern um sein Publikum, das sich im kapitalistischen Westen und im sozialistischen Osten Picassos Kunst denkbar verschieden zurechtlegte. Der deutsche Picasso war ein geteilter und zerteilter. Die Ausstellung zeigt politische Werke, etwa das Gemälde Massaker in Korea (1951) aus dem Pariser Musée Picasso. Neben sie treten rund 150 Exponate, die Picassos Werk in seinen Wirkungen spiegeln: Ausstellungsansichten, Plakate und Kataloge, Presseberichte, Briefe, Akten, Filme und Fernsehberichte, außerdem ein Theatervorhang aus dem Berliner Ensemble, auf den Bertolt Brecht „die streitbare Friedenstaube meines Bruders Picasso“ malen ließ.

Museum Ludwig
Heinrich-Böll-Platz
50667 Köln
Tel. 0221 - 221 261 65

 

Noch bis 30. Januar 2022

Museum für Ostasiatische Kunst

100 Ansichten des Mondes - Japanische Farbholzschnitte von Tsukioka Yoshitoshi (1839 bis 1892)

Yasumasa spielt bei Mondlicht Flöte, Tsukioka Yoshitoshi (1839-1892), Farbholzschnitt, ōban Tryptichon 114 x 75 cm, Japan, 1883 © Nihon no hanga Amsterdam

Yoshitoshi ist der letzte große Holzschnittmeister der japanischen Ukiyo-e-Tradition. Die Serie 100 Ansichten des Mondes gilt als seine größte Errungenschaft, in ihr werden die Geschichte und Mythologie des alten Japan zum Leben erweckt. In allen hundert Drucken spielt der Mond eine zentrale Rolle – häufig ist er deutlich im Bild zu erkennen, manchmal wird auf ihn auch nur in den schönen Gedichten der Textkartuschen verwiesen. Der Mond hat in Ostasien eine religiöse Bedeutung. Der Vollmond spielt zum Beispiel eine wichtige Rolle im Leben des historischen Buddha. In der japanischen Kunst symbolisiert der Mond zumeist die Unbeständigkeit des Lebens. In diesem Sinne ist er mit dem japanischen Konzept von „mono no aware“, wörtlich: dem „Pathos der Dinge“, verbunden. Neben den japanischen Farbholzschnitten werden zahlreiche andere Objekte wie Hängerollen und Schreibkästen, Schwertzierrate und Stichblätter, Netsuke und Inrō aus der museumseigenen Sammlung gezeigt, die sich auf die japanische Mond-Kultur beziehen.

Museum für Ostasiatische Kunst
Universitätsstr. 100
50674 Köln
Tel. 0221 - 221-286 17

 

Noch bis 30. Januar 2022

NS Dokumentationszentrum der Stadt Köln

Philibert & Fifi - Karikaturen und Zeichnungen eines französischen Zwangsarbeiters

Eine ungewöhnliche Sonderausstellung zeigt das NS-DOK vom 29. September 2021 bis zum 30. Januar 2022: Zeichnungen und Karikaturen eines französischen Zwangsarbeiters, die er während seiner Dienstverpflichtung in den Jahren 1943 bis 1945 in der Steiermark anfertigte. Der junge französische Künstler Philibert-Charrin (1920 bis 2007) wurde 1943, im Alter von 23 Jahren, vom Vichy-Regime zur Zwangsarbeit in das Deutsche Reich verpflichtet. Es folgte ein Einsatz als Erdarbeiter in der Steiermark, in der Nähe von Graz.  
Charrin war ein begabter Zeichner und Karikaturist, der schon in jungen Jahren politische Karikaturen anfertigte. Er setzte sich bereits in seinen frühen Arbeiten mit dem Nationalsozialismus auseinander und karikierte Hitler, Göring und Goebbels. Während seiner Zeit als Zwangsarbeiter schuf er sich mit seinen Zeichnungen eine eigene Welt abseits der harten Arbeitsbedingungen. Mit Blick für die Eigenheiten der Menschen zeichnete er mit spitzer Feder das Lagerleben, die Arbeit und die Einheimischen. Eine Besonderheit in seinen Zeichnungen ist das Strichmännchen „Fifi“, sein Alter Ego, als beobachtender Kommentator in den Zeichnungen.
Den Karikaturen und Zeichnungen kommt eine große Bedeutung zu: Sie stellen eines der wenigen zeitgenössischen Dokumente über die Zeit der Zwangsarbeit auf dem Gebiet der früheren Republik Österreich dar und geben Einblicke in die vielfach zu wenig beachtete Geschichte der westeuropäischen Zwangsarbeiter:innen.

NS Dokumentationszentrum der Stadt Köln
Appellhofplatz 23-25
50667 Köln
Tel. 0221 - 221 12-63 32

 

Noch bis 30. Januar 2022

Kunstmuseum Villa Zanders

Peter Tollens - something to live for


Im Atelier von Peter Tollens, Herbst 2020

Für Peter Tollens (*1954) ist Malerei in der bildenden Kunst die Königsdisziplin von Anfang an. In seiner vielschichtigen Ölmalerei auf Holz, Leinwand oder Plexiglas geht er über die intensive Auseinandersetzung mit Farbe und dem Bildträger ihrem Wesen auf den Grund. In der häufig gewebeartig verdichteten Struktur seiner Gemälde verbinden sich die Farben je nach Lichteinfall und Betrachtungswinkel zu wechselnden, lebhaft miteinander kommunizierenden Sinneseindrücken. Der zeitliche Aspekt spielt eine wichtige Rolle. Die Nuancen und feinen Kontraste erschließen sich dem Auge erst nach und nach, bis deutlich wird, dass die Betrachtung an kein wirkliches Ende gelangen kann, da immer neue Eindrücke entstehen. Vermeintlich monochrome Farbfelder verwandeln sich in vibrierende Farbräume. Die Bewegtheit des Einzelbildes bleibt nicht an dessen äußerer Kontur stehen, sondern nimmt Kontakt mit dem Raum auf, so dass sich zwischen den Werken der Ausstellung, dem Publikum und dem Raum vielfältige Wechselbeziehungen einstellen. Auratische, den Raum dominierende Großformate wechseln mit mittleren und kleinen Formaten, die in rhythmischen Konstellationen zusammenfinden. Darüber hinaus sind eine Auswahl der Aquarelle, Zeichnungen und Künstlerbücher von Peter Tollens sowie einige seiner Landschaften zu sehen, die bisher erst selten der Öffentlichkeit präsentiert wurde.

Kunstmuseum Villa Zanders
Konrad-Adenauer-Platz 8
51465 Bergisch Gladbach
Tel. 02202 – 14 23 56

 

Noch bis 6. Februar 2022

Max Ernst Museum Brühl des LVR

Surreale Tierwesen


Leonora Carrington, Pastoral, 1950, Öl auf Leinwand, Privatsammlung © VG Bild-Kunst, Bonn 2021, Foto: Mary-Anne Martin Fine Art, New York

Die Ausstellung mit rund 140 Werken von 70 internationalen Künstler:innen widmet sich der Welt der Tiere und der erdachten Geschöpfe und lädt zu einem ungewöhnlichen Zoobesuch ein. Das Bestiarium, das die Bildwelten des Surrealismus beherrscht, ist in diesem Umfang und in dieser Vielfältigkeit bisher noch nie in einer Ausstellung behandelt worden, obwohl sich zahlreiche Künstler:innen entsprechende Privatphantome und Mischwesen, teilweise als Alter Ego, erschaffen haben: sei es der Vogel bei Max Ernst, der Hund bei Dorothea Tanning oder die Sphinx bei Leonor Fini. Die Werke, darunter Gemälde, Skulpturen, Arbeiten auf Papier, illustrierte Bücher und Zeitschriften sowie Filme, werden zusammen mit literarischen Texten präsentiert. Damit wird der Bogen von den Anfängen der surrealistischen Bewegung in der Literatur und bildenden Kunst der frühen 1920er-Jahre bis zur Jahrtausendwende gespannt und die Variationsbreite der künstlerischen Positionen aufgezeigt.

Die Ausstellung versammelt Werke u.a. von André Breton, Luis Buñuel, Leonora Carrington, Salvador Dalí, Marcel Duchamp, Max Ernst, Meret Oppenheim, Man Ray bis hin zu Pablo Picasso sowie unbekanntere bzw. wieder zu entdeckende Arbeiten wie z.B. von Jean Benoît, Greta Knutson, Edith Rimmington, Friedrich Schröder-Sonnenstern oder Remidios Varo. In der Schausammlung des Museums sind zudem über 100 Tierdarstellungen von Max Ernst zu sehen, die seine Bildwelten humorvoll und anspielungsreich bevölkern.

Max Ernst Museum Brühl des LVR
Comesstr. 42 / Max-Ernst-Allee 1
50321 Brühl
Tel. 02232 – 57 93-0
 
 

Noch bis 20. Februar 2022

Stiftung KERAMION Frechen

Hang on to a Dream - Scherben im KERAMION


Beate Höing, playing by heart, glasierte Keramik, Fundstücke aus Porzellan, 300 x 220 cm, 2020, Foto: Beate Höing

Scherben wünscht sich in einem Keramikmuseum niemand. Normalerweise. Dass es völlig anders sein kann, zeigt die Ausstellung „Hang on to a Dream“ mit Arbeiten von Beate Höing (*1966). Tausende von Porzellanbruchstücken hat die studierte Malerin, die seit 2008 auch plastisch arbeitet, für diese ausgesprochen imposante Werkgruppe der sogenannten „Teppiche“ mit selbstgeformten keramischen Elementen zu wohlgeordneten Assemblagen kombiniert. Neben den „Teppichen“ fertigt die Künstlerin Kleinplastiken ebenfalls aus einer Kombination von Keramikfragmenten und Selbstmodelliertem. Thematisch sind auch diese Werke in der Welt der Mythen, Märchen und Volkskunst angesiedelt, gepaart mit den eigenen Erinnerungen und einer Verbindung zu Spirituellem.

Stiftung Keramion
Bonnstr. 12
50226 Frechen
Tel. 02234 – 69 76 90

 

Noch bis 13. März 2022

Glasmuseum Rheinbach

Paolo Venini – Venedigs Glanz in Glas


© LE STANZE DEL VETRO, Venedig

VENINI – der Name der italienischen Glasmanufaktur steht wie kein anderer für Glas aus Venedig. Die Wurzeln dieser ruhmreichen Manufaktur reichen zurück bis ins Jahr 1925, als Paolo Venini (1895-1959) zusammen mit Napoleone Martinuzzi und Vittorio Zecchin das Unternehmen gründete. Bis zu seinem Tod blieb Venini, der sich als ebenso fortschrittlicher wie kreativer Unternehmer auszeichnete, als prägende Gestalt an der Spitze der Glasmanufaktur. Die Ausstellung beleuchtet diese glanzvolle Zeit, in der VENINI Weltruhm erlangte.
VENINI verstand es gleichermaßen, neue Herstellungsverfahren zu entwickeln und alte Techniken neu zu interpretieren. Als äußerst erfolgreich erwies sich die Zusammenarbeit mit Künstlern und Gestaltern wie Carlo Scarpa oder Fulvio Bianconi. Sie gaben dem Glas aus der Manufaktur VENINI eine modernistische Ausrichtung. Die große Beachtung auf den Mailänder Triennalen und der Biennale von Venedig sowie auf internationalen Ausstellungen und Messen war der Lohn. Bis heute rufen diese Gläser bei Sammlern und Glasliebhabern Bewunderung hervor.

Glasmuseum Rheinbach
Himmeroder Wall 6
53359 Rheinbach
Tel. 02226 - 917-501

 

Noch bis 23. Mai 2022

Stiftung Haus der Geschichte Nordrhein-Westfalen

Unser Land. 75 Jahre Nordrhein-Westfalen


Geschenk für den millionsten „Gastarbeiter“ – Zündapp-Mokick  © Axel Thünker

Zum 75. Geburtstag des Landes Nordrhein-Westfalen zeigt die Stiftung Haus der Geschichte Nordrhein-Westfalen die Jubiläumsausstellung: „UNSER LAND. 75 Jahre Nordrhein-Westfalen“. Sie ist im Behrensbau am Mannesmannufer in Düsseldorf zu sehen, dem Sitz der Stiftung und Ort des künftigen zeithistorischen Museums zur Geschichte des Landes Nordrhein-Westfalen. Die Ausstellung erzählt von besonderen Herausforderungen und Brüchen, die das Land und die Menschen in den vergangenen 75 Jahren zu bewältigen hatten – und Nordrhein-Westfalen nachhaltig geprägt haben. Sie gibt in acht Ausstellungskapiteln Einblicke in bewegte und bewegende Zeiten der 75-jährigen Geschichte des bevölkerungsreichsten Bundeslandes. Hauptthemen sind der politische Neubeginn und die Landesgründung, Migration, Soziales, wirtschaftlicher Strukturwandel, Umwelt, Sicherheit, Religionen im Wandel sowie Kultur und Medien. Gezeigt werden rund 300 Exponate. Ausgewählte Gegenstände der Landesgeschichte, Dokumente, Fotos und Filme stehen im Zentrum der Jubiläumsausstellung. Hierzu zählen die Gründungsurkunde des Landes, die Verordnung Nr. 46 der britischen Militärregierung, ein Schreibtisch von europäischer Dimension, an dem 2019 Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron mit dem „Vertrag von Aachen“ die deutsch-französische Freundschaft erneuerten, ein Teddybär, der mit einer persönlichen Fluchtgeschichte verbunden ist, ein feuerfester Rennanzug von Formel-1-Weltmeister Kimi Räikkönen, einer Innovation aus Westfalen, die für den Wandel der Textilindustrie in diesem Landesteil steht, der „Stratmann-Koffer“, ein Messgerät, das bereits in den 1950er Jahren Pionierarbeit in Sachen Luftreinhaltung leistete und Objekte der jüngsten Flutkatastrophe.

Haus der Geschichte Nordrhein-Westfalen im Behrensbau am Mannesmannufer
Berger Allee 9
40213 Düsseldorf
Tel. 0211 – 51 36 13-0

 

Noch bis 26. Juni 2022

LVR-Industriemuseum Textilfabrik Cromford, Ratingen

Modische Raubzüge. Von Luxus, Lust und Leid. 1800 bis Heute


© LVR Industriemuseum, Karl-Philipp Gröne

Mit großer Fantasie und kunsthandwerklicher Meisterschaft wurden alle denkbaren Tierarten schon immer für die Mode genutzt. Faszinierend schöne Kleidungsstücke wurden hergestellt, um Menschen zu schützen, zu wärmen oder zu schmücken. Aber kein Tier gibt freiwillig sein Fell, seine Federn oder sein Gehäuse her. Der oft grausame Tod der Tiere ist die Kehrseite dieses Luxuskonsums. Die Ausstellung „Modische Raubzüge“ des LVR-Industriemuseums zeigt in der Textilfabrik Cromford diesen besonderen Ausschnitt der Kulturgeschichte der Mode der vergangenen 200 Jahre.

LVR-Industriemuseum Textilfabrik Cromford
Cromforder Allee 24
40878 Ratingen
Tel. 02234 – 992 15 55 (kulturinfo rheinland)

 

Gasometer Oberhausen

Das zerbrechliche Paradies

© Foto: Tim Laman
 
Die erste Ausstellung nach der umfangreichen Sanierung des Gasometers zeigt die Schönheit der Natur und den Einfluss des Menschen auf seine Umwelt. „Das zerbrechliche Paradies“ nimmt die Besucher mit auf eine bildgewaltige Reise durch die bewegte Klimageschichte unserer Erde und zeigt in beeindruckenden, preisgekrönten Fotografien und Videos, wie sich die Tier- und Pflanzenwelt in Zeiten des Anthropozäns verändert.
Feuer, Wind und Wasser - diese Urgewalten bilden den furiosen Einstieg in die neue Gasometer-Ausstellung. Unmittelbar erleben die Besucher die Auswirkungen dieser Naturphänomene auf die Klimageschichte unseres Planeten. Unter dem Motto „Eine Erde – viele Welten“, entdecken die Besucher im Rund unter der Gasdruckscheibe die paradiesische Artenvielfalt unseres Planeten. Einzigartige großformatige Fotografien und packende Filmausschnitte lassen den Betrachter mit Faultieren in die Baumwipfel des Regenwaldes klettern, mit jungen Eisbären spielerisch über das Packeis tollen oder mit einer Karibu-Herde durch Tundra und Taiga ziehen.
 
Gasometer Oberhausen
Essener Str. 3
56047 Oberhausen
Tel. 0228 - 850 37 30

 

Kommende Ausstellungen:

 

 

Vom 16. Oktober 2021 bis 23. Januar 2022

Museum Ludwig

August & Marta

August Sander, Marta Hegemann vor dem Gemälde für ein Kinderzimmer, 1929, Gelatinesilberpapier, 11,9 x 16,8 cm, Museum Ludwig, Köln
© VG Bild-Kunst, Bonn 2021, Foto: Rheinisches Bildarchiv Köln

Wie August Sander die Malerin Marta Hegemann (und ihr Kinderzimmer!) fotografierte. Eine Präsentation für Kinder
In der Präsentation für Kinder im Fotoraum unternimmt das Museum Ludwig den Versuch, ein Kinderzimmer, für das Marta Hegemann 1929 mehrere Wandgemälde entwarf, erlebbar zu machen. Außer Fotografien, die August Sander aufnahm, ist davon heute nichts mehr erhalten. Die ganz Jungen sind explizit dazu eingeladen, die Porträts und Originalgrafiken von Hegemann zu erkunden. Die Fotografien und Grafiken, die präsentiert werden, werden in eine kindgerechte Höhe gehängt. Die Wandgemälde Hegemanns werden in Originalgröße reproduziert. Die jungen Besucher:innen sind eingeladen, selbst aktiv zu werden und dem Schwarzweiß der Fotografien ihre Farbfassung von Hegemanns Gemälden entgegenzusetzen.

Museum Ludwig
Heinrich-Böll-Platz
50667 Köln
Tel. 0221 - 221 261 65

 

Vom 20. November 2021 bis 1. Mai 2022

Neanderthal Museum Mettmann

Mumien – Geheimnisse des Lebens

© Neanderthal Museum

Mumien gelten als faszinierende biohistorische Archive des Lebens. Durch ihre natürliche oder künstliche Erhaltung bieten sie einen einzigartigen Einblick in die Welt der Tiere und Menschen von der Zeit der Dinosaurier bis heute. In einer eindrucksvollen Sonderausstellung werden die Besucher:innen eingeladen, verschiedenste Mumien und wissenschaftliche Methoden kennenzulernen und so sprichwörtlich Mumienforscher:innen bei ihrer Arbeit über die Schulter zu schauen. Dabei warten neben einer Replik der berühmten Mammutmumie „Dima“ auch originale Mumien, zu denen es viele spannende Geschichten und Geheimnisse zu entdecken gilt.

Neanderthal Museum
Talstr. 300
40822 Mettmann
Tel. 02104 – 97 97-0

 

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