Ausflug

Sonderausstellungen in den Museen in Köln, Bonn und im Umland

Petra Schulte · 21.06.2022

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Hier findet ihr eine Auswahl an aktuellen Ausstellungen, die auch für Familien mit Kindern interessant sind.

Welche Museen auch für einen Besuch mit euren ganz Kleinen geeignet sind, haben wir für euch in der Übersicht Museum mit Baby zusammengetragen.

Wenn ihr bei eurem Museumsbesuch nicht auf frische Luft und freien Himmel verzichten wollt, lohnt sich ein Besuch in einem der Freilichtmuseen in der Nähe von Köln und Bonn.

Kurse, Workshops und Führungen der verschiedenen Museen findet ihr in unserem Veranstaltungskalender.

Wir wünschen viel Spaß beim Ausprobieren und Entdecken!

 


Aktuelle Ausstellungen:

 

Noch bis 26. Juni 2022

Bundeskunsthalle Bonn

Das Gehirn in Kunst & Wissenschaft


Fasertraktografie 2021 © Institut für Neurowissenschaften und Medizin, Forschungszentrum Jülich

Das Gehirn ist eines der letzten großen Rätsel des menschlichen Körpers. Was haben wir eigentlich im Kopf, und wie stellen wir uns die Vorgänge im Gehirn vor? Ist unser Ich etwas anderes als unser Körper, und wie machen wir uns einen Reim auf die Welt um uns herum? Wie sieht das Gehirn der Zukunft aus: Werden wir zu computergestützten Cyborgs? Es bedarf der Zusammenarbeit vieler Disziplinen, um sich diesen Fragen zu nähern. Die Hirnforschung liefert uns fortwährend aktuelle Erkenntnisse, steht aber auch noch vor vielen ungelösten Fragen. Die Kunst kann dabei helfen, frei über Denken und Fühlen, Bewusstsein und Wahrnehmung, Erinnerung und Traum nachzudenken. Assoziativ verbundene Werke aus Kunst und Kulturgeschichte treffen in dieser Ausstellung auf wissenschaftliche Forschung, um das menschliche Gehirn – wie ein unbekanntes Territorium – zu erkunden und besser verstehen zu lernen.

Bundeskunsthalle
Helmut-Kohl-Allee 4
53113 Bonn
Tel. 0228 – 917 10

 

Noch bis 26. Juni 2022

LVR-Industriemuseum Textilfabrik Cromford, Ratingen

Modische Raubzüge. Von Luxus, Lust und Leid. 1800 bis Heute


© LVR Industriemuseum, Karl-Philipp Gröne

Mit großer Fantasie und kunsthandwerklicher Meisterschaft wurden alle denkbaren Tierarten schon immer für die Mode genutzt. Faszinierend schöne Kleidungsstücke wurden hergestellt, um Menschen zu schützen, zu wärmen oder zu schmücken. Aber kein Tier gibt freiwillig sein Fell, seine Federn oder sein Gehäuse her. Der oft grausame Tod der Tiere ist die Kehrseite dieses Luxuskonsums. Die Ausstellung „Modische Raubzüge“ des LVR-Industriemuseums zeigt in der Textilfabrik Cromford diesen besonderen Ausschnitt der Kulturgeschichte der Mode der vergangenen 200 Jahre.

LVR-Industriemuseum Textilfabrik Cromford
Cromforder Allee 24
40878 Ratingen
Tel. 02234 – 992 15 55 (kulturinfo rheinland)

 

Noch bis 3. Juli 2022

LVR LandesMuseum Bonn

Roms fließende Grenzen. Archäologische Landesausstellung NRW – Leben am Limes


© Bueste: Roemergrab Weiden e. V. / Grafik-Elemente: Cyrano GmbH / Zusammenstellung: flowconcept GmbH / MHKBG 2021

Schon vor 2000 Jahren war das Rheinland ein Schmelztiegel, in dem unterschiedlichste Bevölkerungsgruppen aufeinandertrafen. Das LVR-LandesMuseum stellt die Vielfalt der Menschen und Kulturen am Limes vor. Wie wohnte und arbeitete man in den Militärlagern und Zivilsiedlungen? Wie war man zu Lande und zu Wasser und auch über die „nasse Grenze“ hinweg miteinander verbunden? Weihesteine, Grabmonumente, Wandmalereien und Alltagsgegenstände berichten nicht nur von der Herkunft der Menschen, sondern gewähren darüber hinaus Einblicke in ihre privaten Lebensbereiche.
Das LVR-LandesMuseum präsentiert diese faszinierenden archäologischen Funde und fasst die Ergebnisse der aktuellen archäologischen und naturwissenschaftlichen Forschung zusammen. Ein großes interaktives Limesmodell, Filme und Medienstationen machen die antiken Schauplätze an der Grenze des Römischen Reiches anschaulich und lebendig.

LVR LandesMuseum Bonn
Colmantstr. 14-16
53115 Bonn
Tel. 0228 - 20 70-0

 

Noch bis 16. Juli 2023

Von der Heydt Museum Wuppertal

Zero, Pop und Minimal – Die 1960er und 1970er Jahre


Robert Indiana, Four, 1964, Von der Heydt-Museum Wuppertal © VG Bild-Kunst, Bonn 2022

Die Ausstellung will spannende Aspekte einer Epoche beleuchten, die in den zurückliegenden Jahr-zehnten im Von der Heydt-Museum nur in kleinen Ausschnitten gezeigt. wurde, die aber bis heute einen großen Einfluss auf das aktuelle Kunstgeschehen hat. ZERO, Op Art, Minimal- und Konzeptkunst gehen über das Visuelle hinaus, da sie das Publikum einbeziehen, die Raumwahrnehmung sensibilisieren, spielerisch oder subversiv die Distanz zum Werk verringern, zur Kommunikation anregen. Gerade in den 1960er Jahren war die Kunstszene erstaunlich heterogen und divers. Mit „ZERO, Pop und Minimal: Die 1960er und 1970er Jahre“ wird das Wuppertaler Haus deutlich machen, wie reich und komplex seine Sammlung jenseits der vielfach gezeigten, zurecht berühmten Exponate insbesondere der Klassischen Moderne ist. Die Schau lädt ein zur Begegnung mit hochrangigen Werken international renommierter Künstler und ermöglicht zugleich die Wiederentdeckung zahlreicher weniger bekannter Positionen, deren Neubewertung lohnt.

Von der Heydt-Museum
Turmhof 8
42103 Wuppertal
Tel. 0202 – 563 62 31

 

Noch bis 21. Juli 2022

SK Stiftung / Photographische Sammlung

Photographische Konzepte und Kostbarkeiten


Andreas Mader: Rojan und Herveva, 2017, aus der Serie „Die Tage Das Leben“ © Andreas Mader

Mit der über 400 Exponate umfassenden Ausstellung, die 30 historische und zeitgenössische künstlerisch-photographische Positionen beispielhaft veranschaulicht, bietet die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur mit ihrem ganzjährigen Ausstellungsprojekt einen Einblick in die hauseigenen Bestände. In der aktuellen Laufzeit stehen die zentralen Themen „Porträt, Landschaft und Botanik“ im Mittelpunkt. In den Porträtarbeiten der Sammlung wird übergreifend etwa nach dem Verhältnis von Individuum und Gesellschaft gefragt, nach Identität, nach sozialen, familiären und beruflichen Situationen und Beziehungen sowie nach den Erfordernissen bestimmter Lebensabschnitte und Lebensbedingungen. Entsprechend sind die Themenkreise Landschaft und Botanik mit dem Porträt in vielerlei Hinsicht verbunden. Landschaft als Lebens-, Wirtschafts- und Kulturraum menschlichen Daseins bildet zudem ebenfalls Zeitphänomene ab. Botanische Studien, porträthaft dargestellt, mögen dabei zu naturhaften Individuen erwachsen, zu eigenständigen Wesen im Ökosystem generieren oder auch in die Welt der Ästhetik und des Skulpturalen verweisen.

SK Stiftung / Photographische Sammlung
Im Mediapark 7
50670 Köln
Tel. 0221 - 888 95-300

 

Noch bis 31. Juli 2022

Museum Ludwig

Isamu Noguchi


Isamu Noguchi (design) with Shoji Sadao (architect),
Play Sculpture im Moerenuma Park, Sapporo, Japan1988-2004.© The Isamu Noguchi Foundation and Garden Museum/VG Bild-Kunst, Bonn 2022

Das Museum Ludwig widmet dem japanisch-amerikanischen Bildhauer Isamu Noguchi (geb. 1904 in Los Angeles, gest. 1988 in New York) nach über 20 Jahren die erste umfassende Retrospektive in Europa. Sie zeigt mit 150 Arbeiten alle Schaffensphasen Isamu Noguchis und präsentiert ihn als experimentierfreudigen und politisch engagierten Künstler.
Noguchi ist ein großer Bildhauer des 20. Jahrhunderts. Im Zentrum der Ausstellung stehen Noguchis surrealistische Skulpturen aus den 1940er Jahren. Die sogenannten Interlocking Sculptures erinnern teilweise an menschliche Körper, deren Elemente wie schlaffe Glieder oder Knochen ineinandergreifen. Spielerische Komposition und schmerzhafte Fragmentierung verbinden sich in diesen Skulpturen.

Museum Ludwig
Heinrich-Böll-Platz
50667 Köln
Tel. 0221 - 221-261 65

 

Noch bis 7. August 2022

Kunstmuseum Villa Zanders

Katharina Hinsberg - Still Lines


Katharina Hinsberg, X x 4A, 2004 (Detail), Canson-Papier, mi-teintes, #506 (feldmohnrot), 29,7 x 21 cm, geschnitten, Kunstverein Wilhelmshöhe, Ettlingen. Copyright VG Bild-Kunst Bonn, 2022. Foto: Christian Blei

Linie und Schnitt bestimmen das Werk der Künstlerin Katharina Hinsberg (Jahrgang 1967), die auf vielschichtige Weise den Begriff der Zeichnung erweitert und deren Auswirkung auf den Raum untersucht. Durch unterschiedlichste Verfahren (Schneiden, Bohren, Bezeichnen mit den Fingern oder dem Stift) befragt die Künstlerin Bedingungen, Möglichkeiten und Bezüge dieser Gattung. Ausgehend von der Handzeichnung erfolgt immer eine anschließende Bearbeitung, etwa indem Hinsberg diese als Negativ- oder Positivform mit einem Messer aus dem Papiergrund befreit oder als Loch per Bohrung in einen anderen Bildträger überführt. So schafft sie Papierschnitte und plastische Arbeiten bis hin zu beeindruckenden Rauminstallationen wie einer dynamischen, aus einzelnen Kugeln durch die Räume geführten Linie. Immer wieder lässt die Künstlerin uns die Linie auf ungewohnte und überraschend neue Art und Weise erfahren: Als physische Präsenz im Raum, als Aussparung, Negativraum oder gar als Schatten.

Kunstmuseum Villa Zanders
Konrad - Adenauer - Platz 8
51465 Bergisch Gladbach
Tel. 02202 – 14 23 56

 

Noch bis 7. August 2022

Bundeskunsthalle Bonn

Farbe ist Programm


Foto: Simon Vogel, 2022 © Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland

Mit Farbe als künstlerischem Medium und ihrer programmatischen, politischen Dimension beschäftigt sich die Ausstellung Farbe ist Programm anhand von kunst- und kulturgeschichtlichen Exponaten aus weit mehr als 100 Jahren. Thema ist dabei weniger der kunsthistorische Kontext von Farbe oder eine medientechnologische Erkundung des Sujets. Vielmehr geht es um die künstlerische Auseinandersetzung mit der Wirkkraft von Farbe. Diese durchdringt alle Disziplinen, nicht nur ästhetisch und wahrnehmungspsychologisch, sondern auch politisch und ökonomisch.

Bundeskunsthalle
Helmut-Kohl-Allee 4
53113 Bonn
Tel. 0228 – 917 10

 

Noch bis 8. August 2022

DASA Dortmund

Künstliche Intelligenz - Eine Ausstellung über Menschen, Daten und Kontrolle


So funktioniert KI. Mitmachstationen mit jeder Menge Köpfchen © Dasa

Das vermeintliche Zauberwort „KI" ist in aller Munde. Was sich hinter „Künstlicher Intelligenz" wirklich verbirgt, verrät eine atmosphärische und inhaltsreiche Ausstellung der DASA Arbeitswelt Ausstellung. Fünf große Themenbereiche drehen sich um lernende Computertechnik in Heim und Freizeit, bei der Arbeit, in der Stadt oder in der Gesellschaft generell. Die 800 Quadratmeter große Schau nähert sich der Doppeldeutigkeit der schönen neuen Digitalwelt. Wir treffen auf zu Familienmitgliedern gewordene Gerätschaften, die uns besser kennen als wir uns selbst. Was aber steckt dahinter? Die DASA Ausstellung lädt an interaktive Stationen und in aufwändig gestaltete Räume ein, um die Welt hinter der „KI" zu hinterfragen.

DASA Dortmund
Friedrich-Henkel-Weg 1-25
44149 Dortmund
Tel. 0228 - 0231 – 90 71 26 45

 

Noch bis 14. August 2022

LVR LandesMuseum Bonn

Deutschland um 1980. Fotografien aus einem fernen Land


Am Neptunbrunnen, Berlin, 1984Gerd Danigel © Deutsche Fotothek/Gerd Danigel

Die Zeit um 1980 war eine Phase tiefgreifender Umbrüche und zugleich eine Epoche großer Zukunftsängste. Globales Wettrüsten, grassierende Umweltzerstörung und massenhafte Arbeitslosigkeit befeuerten eine allgemeine Untergangsstimmung, sorgten jedoch zugleich auch für einen extremen Kreativitätsschub. Punk und Pop trieben wilde Blüten und beeinflussten die künstlerische Avantgarde. Eine bunte Jugendkultur behauptete sich als Motor feministischer wie homosexueller Emanzipation. Reformparteien und Öko-Bauern standen plötzlich hoch im Kurs.
Die Ausstellung „Deutschland um 1980“ nähert sich dieser bewegten Zeit anhand von sieben fotografischen Positionen: Neben Arbeiten von Angela Neuke und Hans-Martin Küsters sind Fotografien von Mahmoud Dabdoub, Gerd Danigel, Barbara Klemm, Martin Langer und Ingolf Thiel zu sehen. Höchst individuell blicken die sieben Fotograf:innen auf die Entwicklungen in Deutschland um 1980: als freie Akteure, als Reportagefotografen im Auftrag von Zeitungen und Magazinen oder als Fotokünstler. Sie zeigen das facettenreiche Bild einer Epoche, die unserer Gegenwart ferngerückt zu sein scheint und dennoch bis heute vielfach nachwirkt.

LVR LandesMuseum Bonn
Colmantstr. 14-16
53115 Bonn
Tel. 0228 - 20 70-0

 

Noch bis 14. August 2022

Stiftung KERAMION

Beate Kuhn – immer wieder gerne


Relief „Lebensbaum“, roter Steinzeugton, 88 x 325 x 18 cm, um 1980, KERAMION, Foto © Dietmar Seip

Beate Kuhn (1927 ¬– 2015) gehört zu den bedeutendsten deutschen Keramiker:innen unserer Zeit, der auch international große Anerkennung zukommt. Ihre unverkennbaren Montagen setzte Beate Kuhn aus einzelnen gedrehten und geschnittenen Elementen zu einem Ganzen zusammen. Dabei beschränkte sich die Künstlerin bei jeder ihrer Objekte möglichst auf ein Grundelement, dessen Ausführungen in unterschiedlichen Größen additiv aneinandergesetzt wurden. Neben freien Plastiken zeigen besonders ihre Tierplastiken, dass die Künstlerin auch eine sehr genaue Naturbeobachterin war. Besonders Katzendarstellungen, die sie mithilfe detaillierter Vorzeichnungen aus einzelnen Drehsegmenten aufbaute, nehmen einen quantitativ großen Raum ein.

Stiftung KERAMION
Bonnstr. 12
50226 Frechen
Tel. 02234 - 69 76 90

 

Noch bis 14. August 2022

Clemens Sels Museum Neuss

Me as Mickey Mouse

Musiker:innen wie John Lennon, Michael Jackson, David Bowie oder auch Nina Hagen prägten ganze Generationen. Dabei spiegelt sich die Vielfalt ihrer jeweiligen Musikstile und Persönlichkeiten auf besonders reizvolle Weise in den ausgewählten Arbeiten wider, die das Feld-Haus – Museum für Populäre Druckgrafik in der Ausstellung „Me as Mickey Mouse. Rock- und Popstars von John Lennon bis Marilyn Manson zeichnen“ präsentiert: Ob (Selbst-)Porträt, Landschaft, fantastische oder unheimliche Kreatur, die Werke sind mal wild und expressiv, mal humorvoll oder erotisch. Die rund 60 teils selten gezeigten Arbeiten erlauben es den Besucher:innen mit Legenden der Rock- und Popgeschichte auf Tuchfühlung zu gehen.

Clemens Sels Museum Neuss / Feld-Haus
Berger Weg 5
41472 Neuss
Tel. 02131 – 90 41 41

 

Noch bis 18. August 2022

Technikum Mülheim an der Ruhr

Monets Garten


© Alegria Konzert, Foto Lukas Schulze

Große Ausstellungen kommen immer öfter ganz ohne originale Kunstwerke aus. Stattdessen wird die Kunst in gewaltige, begehbare Räume projiziert. Der Besucher soll Teil des Werkes werden. Das immersive Kunsterlebnis „Monets Garten“ zeigt eine 360-Grad-Erlebnisreise durch die Geschichte und Werke eines der größten Künstler des vergangenen Jahrhunderts. Inszeniert wird das Ausstellungskonzept mit modernster Multimedia-Technik, mit der der Besucher ganz in die Welt und die berühmten Kunstwerke des Malers Claude Monet (1840-1926) eintauchen kann. Aufwändige Installationen und Projektionen erzeugen in Verbindung mit Musik rauschende Farbwelten und lassen die Gemälde auf noch nie zuvor gesehene Weise lebendig und spürbar werden. Für den Betrachter verwandelt sich Illusion in Realität.

Technikum Mülheim an der Ruhr
Wissollstr. 17
45478 Mülheim an der Ruhr
Tel. 02202 – 14 23 56

 

Noch bis 21. August 2022

Kunstmuseum Bonn

Glanzstück - Kinderraum mit Papieren


Patricia Thoma. Aus der Serie Papierkleider (Detail), 2019-21 © Patricia Thoma

Papiere, die im Raum hängen, verziert mit Mustern und rankenden Blumen, geklebt und vernäht zu „Stoffen“ und langen Gewändern: Inmitten der Sammlungspräsentation lädt auch in diesem Jahr wieder ein Kinderraum zum Staunen und Selbermachen ein. Diesmal dreht sich alles um Papier, um das Verzieren, Bedrucken und Veredeln. Aber nicht nur die Papiere, auch die Kinder und Jugendlichen selbst können sich hier verwandeln. Die Künstlerin Patricia Thoma (* 1977) füllt diesen Raum mit ihren minutiös bearbeiteten Papieren, mit ihren vergoldeten Roben und fantasievollen Kleidungsstücken. Schönheit, Dekor, Opulenz – und das alles aus einfachem Papier! An Werktischen können die Museumsbesucher: innen in diesem Raum Papiere in kostbare Bögen verwandeln und selbst ihr individuelles Werkbuch gestalten. Upcycling oder Downcycling: Ein begleitendes Workshop-Programm in Kooperation mit dem Fröbel Fantasielabor Köln nutzt Papier als kostbaren Werkstoff und als Ausgangsmaterial für die Weiterverarbeitung mit Farbe, Glitter, Schere, Nadel und Faden.

Kunstmuseum Bonn
Helmut-Kohl-Allee 2
53113 Bonn
Tel. 0228 - 77 62 60

 

Noch bis 21. August 2022

Zoologisches Forschungsmuseum Alexander Koenig

Jahreszeiten


Frühlingsgefühle © Frauke Fuck

Die Jahreszeiten begeistern in der Musik, in der Literatur, in der Malerei und uns in der Fotografie. In unseren Breiten erleben wir im Jahresverlauf vier Jahreszeiten: den Frühling, den Sommer, den Herbst und den Winter. Jede reizt mit ihren eigenen Farben, Lichtstimmungen, Wetterphänomenen, Geräuschen und Düften. Alle vier Jahreszeiten eint, bestimmte Emotionen in jedem von uns zu wecken. Etwa 70 Aufnahmen der Foto-Sonderausstellung „Jahreszeiten“ der 18 Fotograf:innen des Naturfototreff Eschmar ermöglichen den Besuchenden eine bildliche Jahresreise durch das Potpourri der Natur-Veränderungen im Jahr.

Zoologisches Forschungsmuseum Alexander Koenig
Adenauerallee 160
53113 Bonn
Tel. 0228 – 912 21 02

 

Noch bis 28. August 2022

Museum Folkwang

We want you! Von den Anfängen des Plakats bis heute


Floriane Mathea, „Kiwi. Plakate machen aufmerksam. 150 Jahre Litfaßsäule“, Deutschland, 2006, Museum Folkwang, Essen © Fachverband Aussenwerbung e.V.

Neben der stilistischen Entwicklung des Plakats lenkt die umfangreiche Schau die Aufmerksamkeit auf die Präsentationsformen des Plakats: Vom „wilden Kleben“ über die Litfaßsäule bis in die digitale Gegenwart und Zukunft des Plakats wird anhand von wichtigen Exponaten der Plakatgeschichte, u. a. von Lucian Bernhard, Isolde Baumgart, Hans Hillmann, Alfons Maria Mucha, Henri de Toulouse-Lautrec und Charles Paul Wilp, ein kultur- und medienhistorischer Blick auf die Welt der Werbung geworfen. Neben der Stilgeschichte der Plakate ist die Art und Weise, wie sie im öffentlichen Raum präsentiert werden, entscheidend für ihre öffentliche Wahrnehmung und Wirkung. Nur selten ist die Beziehung von Werbung und öffentlichem Raum bisher beschrieben worden. Die Ausstellung „We Want You!“ stellt diesen Zusammenhang anhand von über 300 ausgewählten Plakaten, über 30 frühen Anschlagzetteln, Karikaturen, Illustrationen und zahlreichen Fotografien dar. Die Ausstellung ist chronologisch sortiert und zeigt, wie die Werbung in ihrer jeweiligen Zeit im öffentlichen Raum zu sehen war.

Museum Folkwang
Museumsplatz 1
45128 Essen
Tel. 0201 – 884 50 00

 

Noch bis 28. August 2022

Max Ernst Museum Brühl des LVR

Karin Kneffel


Karin Kneffel, ohne Titel 2021, Öl auf Leinwand, Privatbesitz, VG Bild-Kunst Bonn 2021 Foto © Ivo Faber, Duesseldorf

Die Präsentation zeigt rund 80 der Arbeiten Künstlerin Karin Kneffel (*1957) und versammelt Gemälde und Aquarell-Serien der letzten 17 Jahre. Kneffels fotorealistisch anmutende Arbeiten verbinden Gegenständlichkeit und traumartige Verfremdung auf eine ganz eigene Art: Ihre Bilder geben durch reflektierende Oberflächen und Fensterscheiben intime Einblicke in Wohn- und Ausstellungsräume, in denen Menschen und/oder Hunde in rätselhaften Szenerien erscheinen. Exklusiv zur Schau in Brühl setzt sich Karin Kneffel malerisch mit dem Museum und Max Ernst auseinander.
 
Max Ernst Museum Brühl des LVR
Comesstr. 42 / Max-Ernst-Allee 1
50321 Brühl
Tel. 02232 – 57 93-0
 
 

Noch bis 28. August 2022

Stiftung Haus der Geschichte Nordrhein-Westfalen

Unser Land. 75 Jahre Nordrhein-Westfalen


Geschenk für den millionsten „Gastarbeiter“ – Zündapp-Mokick  © Axel Thünker

Zum 75. Geburtstag des Landes Nordrhein-Westfalen zeigt die Stiftung Haus der Geschichte Nordrhein-Westfalen die Jubiläumsausstellung: „UNSER LAND. 75 Jahre Nordrhein-Westfalen“. Sie ist im Behrensbau am Mannesmannufer in Düsseldorf zu sehen, dem Sitz der Stiftung und Ort des künftigen zeithistorischen Museums zur Geschichte des Landes Nordrhein-Westfalen. Die Ausstellung erzählt von besonderen Herausforderungen und Brüchen, die das Land und die Menschen in den vergangenen 75 Jahren zu bewältigen hatten – und Nordrhein-Westfalen nachhaltig geprägt haben. Sie gibt in acht Ausstellungskapiteln Einblicke in bewegte und bewegende Zeiten der 75-jährigen Geschichte des bevölkerungsreichsten Bundeslandes. Hauptthemen sind der politische Neubeginn und die Landesgründung, Migration, Soziales, wirtschaftlicher Strukturwandel, Umwelt, Sicherheit, Religionen im Wandel sowie Kultur und Medien. Gezeigt werden rund 300 Exponate. Ausgewählte Gegenstände der Landesgeschichte, Dokumente, Fotos und Filme stehen im Zentrum der Jubiläumsausstellung. Hierzu zählen die Gründungsurkunde des Landes, die Verordnung Nr. 46 der britischen Militärregierung, ein Schreibtisch von europäischer Dimension, an dem 2019 Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron mit dem „Vertrag von Aachen“ die deutsch-französische Freundschaft erneuerten, ein Teddybär, der mit einer persönlichen Fluchtgeschichte verbunden ist, ein feuerfester Rennanzug von Formel-1-Weltmeister Kimi Räikkönen, einer Innovation aus Westfalen, die für den Wandel der Textilindustrie in diesem Landesteil steht, der „Stratmann-Koffer“, ein Messgerät, das bereits in den 1950er Jahren Pionierarbeit in Sachen Luftreinhaltung leistete und Objekte der jüngsten Flutkatastrophe.

Haus der Geschichte Nordrhein-Westfalen
Mannesmannufer 2
40213 Düsseldorf
Tel. 0211 – 51 36 13-0

 

Noch bis 4. September 2022

Haus der Natur Bonn

Nimmersatt? Was uns auf den Teller kommt


© Canva

Peter Siel und Zitronella führen Euch durch die spannende Welt der Ernährung und gehen heißen Fragen unserer Zeit auf den Grund: Wie kommt dein Essen überhaupt auf deinen Teller?  Was, wie und warum isst du? Und was passiert mit den Resten? Warum hat unser Essverhalten Einfluss auf die Lebensbedingungen auf unserer Erde? Vom Supermarkt bis zum interaktiven Tisch, die Stationen laden zum Mitmachen und auch zum Einbringen der eigenen Meinung ein.

Haus der Natur Bonn
An der Waldau 48
53127 Bonn
Tel. 0228 – 778 77 22

 

Noch bis 4. September 2022

Arp Museum Bahnhof Rolandseck

Das sind meine modernen Frauen - Tausche Monet gegen Modersohn-Becker

Im Zentrum der Ausstellung stehen spektakuläre z. T. lebensgroße Aktdarstellungen Modersohn-Beckers. Viele entstanden schon während ihres Studiums. Doch noch Jahre später griff sie immer wieder auf diese zurück und verarbeitete sie zu eindrucksvollen Leinwandbildern, die die natürliche Schönheit des Körpers feierten – die »große Einfachheit der Form«, wie sie es nannte. Die Landschaften und Stillleben Paula Modersohn-Beckers leben von der Kraft der Stille, die sie in der Weite der Moorlandschaft und in der alltäglichen Schönheit der Dinge fand. Daneben studierte sie intensiv die lichtvollen Gemälde der Spät-Impressionisten und Nabis. Insbesondere Maurice Denis war ein großer Impulsgeber für sie. Einzigartig modern und richtungweisend ist die tiefe Verbundenheit der Malerin mit der Natur. Natürlichkeit war ihr oberstes Gebot – ob nun im Akt oder im Blick in die Landschaft. Nicht mahnend, sondern liebend suchte sie den Einklang und Gleichklang mit den Dingen und schilderte den Menschen als Teil der Natur, mit ihr verwoben und von ihr abhängig.

Arp Museum Bahnhof Rolandseck
Hans-Arp-Allee 1
53424 Remagen
Tel. 02228 - 92 55-0

 

Noch bis 11. September 2022

Bilderbuchmuseum Troisdorf

20 Jahre Löwen-Liebe


Geburtstags-Gif Löwenliebe © Beltz & Gelberg, 2022 Martin Baltscheit

Seit über 20 Jahren ist „Die Geschichte vom Löwen, der nicht schreiben konnte“ (Beltz & Gelberg, 2002) ein Klassiker. Der Löwe, dieser untalentierte, cholerische, aber im Scheitern so beliebte König der Tiere ist Pate, Maskottchen und Bildungsbotschafter für zahlreiche Kinder geworden. Seit 20 Jahren ist rund um den Löwen eine kleine, kluge Welt des neugierigen Lernens und lustvollen Scheiterns entstanden – so auch mit dem Jubiläumsbilderbuch „Die Geschichte vom Löwen, der nicht malen konnte“ (Beltz & Gelberg, 2022). Martin Baltscheit gilt als einer der talentiertesten Erzähler im deutschen Bilderbuch. Er schreibt Bücher und Stücke, illustriert, arbeitet als Sprecher, produziert Hörspiele, führt Regie beim Film und ist für seine zahlreichen Talente vielfach ausgezeichnet worden.

Bilderbuchmuseum Burg Wissem
Burgallee 1
53840 Troisdorf
Tel. 02241 - 900-427

 

Noch bis 18. September 2022

Schloss Benrath Museum für Gartenkunst

Zitrusmanie. Goldene Früchte in fürstlichen Gärten


Johann S. F. Taennich: Deckeldosen für Marmelade in Form von Zitronen, Fayence, Mosbach, 1779 - 1781

Wir alle kennen sie als Früchte aus dem Supermarkt: Orangen, Pampelmusen, Mandarinen und Zitronen. Vor drei Jahrhunderten bildeten immergrüne Pomeranzen-, Zitronen- und Orangenbäume ein fürstliches Statussymbol. In der Barockzeit kam kein repräsentativer Garten ohne Zitruspflanzen aus. Sie standen für die Unsterblichkeit einer Dynastie und wurden leidenschaftlich gesammelt. Die Zitrusmanie erfasste auch das Bürgertum, das sich allerorten mit Pomeranzengärten schmückte. In der Sonderausstellung werden zum ersten Mal auch Schloss Benrath, Düsseldorf sowie das Rheinland als Orte fürstlicher Orangeriekultur dargestellt.

Stiftung Schloss und Park Benrath
Benrather Schloßallee 100-106
40597 Düsseldorf
Tel. 0211 – 892 19 03

 

Noch bis 25. September 2022

DASA Dortmund

Mission 2030- Eine Mitmachausstellung über die globalen Entwicklungsziele (SDG's) von der Kinderrechtsorganisation Plan International


Mitmachausstellung Mission 2030 © Plan International Foto Swaantje Hehmann

Auf geht‘s in sieben Länder auf vier Kontinenten. Dort gilt es die Chancen für eine bessere Welt zu entdecken. In jedem Land steht ein anderes Nachhaltigkeitsziel der UN, international bekannt als „Sustainable Development Goals, SDGs, im Mittelpunkt. Dabei lernen die DASA-Gäste junge Menschen kennen, die aus ihrem Alltag berichten und so die SDGs anschaulich und konkret machen. Daher schlüpfen die Besucher:innen in die Rolle von Delegierten einer internationalen Konferenz und treffen auf Jugendliche, die in ihrem jeweiligen Land aus ihrem Alltag berichten. An den Schauplätzen realer Projektbeispiele in Ägypten, Ghana, Guatemala, Kambodscha, Kolumbien und Timor-Leste sowie in zwei deutschen Großstädten vermittelt die Ausstellung die Bedeutung von gerechten Lebensverhältnissen, Chancengleichheit sowie einem schonenden Umgang mit Ressourcen. Ein Quiz und eine Ausstellungseinheit zum Entdecken nachhaltiger Orte in der DASA und in der Stadt Dortmund ergänzen „Mission 2030".

DASA Dortmund
Friedrich-Henkel-Weg 1-25
44149 Dortmund
Tel. 0228 - 0231 – 90 71 26 45

 

Noch bis 25. September 2022

Haus der Geschichte Bonn

Heimat – Eine Suche


Kissenbezug mit traditionellem Heimatmotiv, 1950er Jahre, Foto © Stiftung Haus der Geschichte/ Axel Thünkern

Der Begriff Heimat hat viele Bedeutungen. Für die einen ist er verbunden mit dem Geburtsort, einer Region, einem Geruch oder Geschmack. Andere definieren Heimat als Ort, wo Freunde und Familie leben. Heimat ist ein Thema in der Werbung, kann aber auch zur Ausgrenzung von Menschen dienen. Das Haus der Geschichte begibt sich in seiner neuen Ausstellung auf die Suche nach den vielfältigen Bedeutungen von Heimat. Zu sehen sind rund 600 Exponate: Hausschlüssel einer Vertriebenen aus Schlesien und von Flüchtlingen aus Aleppo, die Kleidung eines Auschwitz-Überlebenden, der nach der Befreiung wieder nach Deutschland zurückgekehrt ist, das Ortsschild des sorbischen Dorfes Tzschelln, das dem Braunkohleabbau zum Opfer fiel, ein Regiestuhl der erfolgreichen TV-Serie „Heimat“, ein Dirndlkleid, gefertigt aus afrikanischen Stoffen und die Puppen des Kölner Dreigestirns aus dem Hänneschen Theater sind nur einige Beispiele für die Bandbreite des Themas.
Ergänzt werden die Exponate durch ein innovatives Medienangebot, die „Heimatstimmen“: Eine „Biografische Spur“ mit Aussagen unterschiedlicher Protagonisten thematisiert die stark individuell geprägte Sichtweise auf Heimat, im „Heimatlabor“ können Besucherinnen und Besucher Diskussionen darüber auf einer Großprojektion verfolgen und ihre eigene Meinung formulieren.

Haus der Geschichte Bonn
Willy-Brandt-Allee 14
53113 Bonn
Tel. 0228 - 91 65-0

 

Noch bis 9. Oktober 2022

Kulturzentrum am Neumarkt

Roms fließende Grenzen. Archäologische Landesausstellung NRW – Rom am Rhein


© Bueste: Roemergrab Weiden e. V. / Grafik-Elemente: Cyrano GmbH / Zusammenstellung: flowconcept GmbH / MHKBG 2021

Schon vor 2000 Jahren war das Rheinland ein Schmelztiegel, in dem unterschiedlichste Bevölkerungsgruppen aufeinandertrafen. Das LVR-LandesMuseum stellt die Vielfalt der Menschen und Kulturen am Limes vor. Wie wohnte und arbeitete man in den Militärlagern und Zivilsiedlungen? Wie war man zu Lande und zu Wasser und auch über die „nasse Grenze“ hinweg miteinander verbunden? Weihesteine, Grabmonumente, Wandmalereien und Alltagsgegenstände berichten nicht nur von der Herkunft der Menschen, sondern gewähren darüber hinaus Einblicke in ihre privaten Lebensbereiche.
Statthalterpalast, Tempel, Prachtstraßen und Plätze – bis heute zeigen die Spuren dieser Monumente Kölns Bedeutung als Hauptstadt der römischen Provinz Niedergermanien. In die blühende Großstadt kamen Menschen und Waren aus dem gesamten Imperium, Keramik und feinste Glasprodukte gingen von hier aus in das Reich. Highlight-Funde und digitale Rekonstruktionen zeigen das spannende Leben im „Rom am Rhein“.

Kulturzentrum am Neumarkt - Ausstellungsplanung durch das Römisch-Germanische Museum Köln
Cäcilienstr. 29-33
50676 Köln
Tel. 0221 – 221-244 38

 

Noch bis 16. Oktober 2022

August Macke Haus

August Macke - Begegnungen


August Macke, Rokokoszene,1912, Aquarellfarbe und Tusche/Feder auf Zeichenkarton, 23,2 x 25,1 cm, Museum August Macke Haus, Dauerleihgabe aus Privatbesitz © Foto: Lars Bergengruen

August Macke umgab ein großer Freundes- und Künstlerkreis, der Ergebnis seines viel gerühmten Kommunikationstalents und seiner Fähigkeit zu echter, uneigennütziger Freundschaft war. Zudem hatte er das große Glück auf Menschen zu treffen, die seine künstlerische Begabung schon früh erkannten und förderten, und einer Frau zu begegnen, mit der ihn zeitlebens eine innige Liebe verband. Die Sonderausstellung spürt einigen der wichtigsten Verbindungen und freundschaftlichen Beziehungen August Mackes im Rheinland anhand signifikanter Werke und Dokumente nach und befasst sich mit Themen und Motiven, die für ihn und die Rheinischen Expressionisten charakteristisch sind. Ein Motiv und Thema, das in allen Werkphasen von August Macke gegenwärtig ist, ist die Darstellung von Liebespaaren. Es ist untrennbar mit seiner eigenen glücklichen Ehe verbunden. Im Kontext der Ausstellung werden zahlreiche Werke erstmals präsentiert, die kürzlich als Schenkungen oder Dauerleihgaben neu in den Bestand des Museums gelangten.

August Macke Haus
Hochstadenring 36
53119 Bonn
Tel. 0228 - 65 55 31

 

Noch bis 16. Oktober 2022

LVR-Archäologischer Park Xanten / LVR-RömerMuseum

Roms fließende Grenzen. Archäologische Landesausstellung NRW – Der Limes am Niederrhein

Seit dem 27. Juli 2021 zählt der Niedergermanische Limes, die Grenze des Römischen Reiches zum UNESCO-Welterbe. Aus diesem Grund präsentiert die „Archäologische Landesausstellung Nordrhein-Westfalen“ die neuen Forschungsergebnisse zum Leben am und mit dem Niedergermanischen Limes.
Viele neu entdeckte Überreste römischer Militäranlagen am Niederrhein zeigen, wie wichtig die nordwestliche Grenze für das römische Imperium war. Erfahrt mehr über das Leben der Legionäre: mit Nachbauten römischer Schiffe, einem begehbaren Limes und digitalen Tools. Wie war der Alltag im Schatten des römischen Militärs dies- und jenseits des Rheins?

LVR-Archäologischer Park Xanten / LVR-RömerMuseum
Trajanstr. 10
46509 Xanten
Tel. 02801 - 712-0

 

Noch bis 17. Okotober 2022

LVR-Industriemuseum Gesenkschmiede Hendrichs, Solingen

Im Schnitt Gut – Scherengeschichte(n)


Foto Jürgen Hoffmann © LVR Industriemuseum Gesenkschmiede Heinrichs

Scheren schneiden Haare oder Leder, feine Seidenstoffe oder Bleche, Papier oder Äste. Sie sind einfache, alltägliche Schneidegeräte, spezialisierte Handwerkszeuge, kunstfertig gestaltete Designobjekte oder auch liebgewonnene Utensilien, die Menschen ein Leben lang begleiten. Die Ausstellung zeigt die vielfältigen Gebrauchszusammenhänge, mannigfachen Formen und Größen und lässt auch die kulturhistorischen Aspekte nicht außer Acht. Eine Reihe von interaktiven Hands-on Stationen laden ein, sich spielerisch mit dem so alltäglichen Gebrauchsgegenstand Schere auseinanderzusetzen.

LVR-Industriemuseum Solingen
Merscheider Str. 289 – 297
42699 Solingen
Tel. 02234 – 992 15 55 (kulturinfo rheinland)

 

Noch bis 23. Okotober 2022

LVR-Industriemuseum Engelskirchen Kraftwerk Ermen & Engels

Mode 68 – Mini, sexy, provokant


Grenzenlose Farben und Muster © LVR-Museum Engelskirchen Foto: J. Hoffmann

Mode in den 60ern – das sind Minirock und Maxikleid, Hot Pants und Schlaghose, Weltraum-Look und Hippie-Gewand, asymmetrischer Kurzhaarschnitt und wilde Mähne. Nicht zu vergessen: Jeans und Parka. Mehr als 150 Originalkleidungsstücke und Accessoires aus der umfangreichen museumseigenen Textilsammlung warten in der Ausstellung auf die Besucherinnen und Besucher. Sie werden durch exklusive Leihgaben von Modesammlerinnen und -sammlern ergänzt. Zusammen mit umfangreichem Bild- und Filmmaterial aus der Zeit lassen sie die bewegten 60er zwischen Protestbewegung, Swinging London und Flower-Power wieder lebendig werden.

LVR-Industriemuseum Engelskirchen
Engelsplatz 2
51766 Engelskirchen
Tel. 02234 – 992 15 55 (kulturinfo rheinland)

 

Noch bis 30. Oktober 2022

Frauenmuseum Bonn

WIR SIND! - Neue Frauenbewegung und Feministische Kunst

Ausgehend von den 70ern bis zum Ende der 1980er Jahre werden Aufbrüche, Wendepunkte und nachhaltige Veränderungen gezeigt, die heute als Erfolgsgeschichte feministischer Bewegungen in Gesellschaft und Kunst sehen werden.
„Mein Bauch gehört mir!" Unter dieser Losung vereinigten sich zehntausende Frauen, um den § 218 zu bekämpfen, den eigenen Körper zu erkunden, ihr Selbstbewusstsein zu trainieren und neue Frauenräume zu schaffen. Das Thema Gewalt gegen Frauen wurde aus den patriarchalen Ecken und familiären Tabuzonen gerissen. Es wird deutlich: Frauen waren an vielen Umbrüchen nach 1968 in entscheidender Weise beteiligt.
Vor diesem lila-bunten Panorama setzten Künstlerinnen einfallsreich und provokant die feministische Aneignung des Kunstraumes in Gang. „Das Private ist politisch!" galt fortan auch in der Kunst. WIR SIND! versammelt Werke aus den Bereichen Video, Performance, Fotografie, Skulptur, Installation, Collage und Malerei. Wir präsentieren Arbeiten aus der hauseigenen Sammlung, den Depots der Künstlerinnen sowie öffentliche wie private Leihgaben. Vertreterinnen jüngster Tendenzen geben dazu Einblicke in die aktuelle feministische Kunstszene.

Frauenmuseum Bonn
Im Krausfeld 10
53111 Bonn
Tel. 0228 – 69 13 44

 

Noch bis 30. Oktober 2022

LVR-Archäologischer Park Xanten / LVR-RömerMuseum

Roms fließende Grenzen. Archäologische Landesausstellung NRW – Rom in Westfalen 2.0

Seit dem 27. Juli 2021 zählt der Niedergermanische Limes, die Grenze des Römischen Reiches zum UNESCO-Welterbe. Aus diesem Grund präsentiert die „Archäologische Landesausstellung Nordrhein-Westfalen“ die neuen Forschungsergebnisse zum Leben am und mit dem Niedergermanischen Limes.
Um Christi Geburt erbauten römische Legionen mächtige Militärbastionen entlang der Lippe. Mit spektakulären Neufunden, dem originalgetreuen Nachbau eines Wachhauses und im neuen „Escape Room“ erlebt ihr in Haltern die Römerzeit in Westfalen hautnah.

LWL-Römermuseum
Weseler Str. 100
45721 Haltern am See
Tel. 02364 – 93 76-0

 

Noch bis 31. Oktober 2022

LVR-Freilichtmuseum Kommern

Stadt, Land, Garten - Wilde Vielfalt zwischen Küchengarten und Feldflur


Wiese im LVR-Freilichtmuseum Kommern; Foto: Vanessa Sterner/LVR

Vom vorindustriellen Küchengarten über Werkssiedlungen und Kleingartenanlagen bis zum Urban Gardening: Die Ausstellung beleuchtet, wie sich Bedeutung und Aussehen der Nutzgärten gewandelt haben. Dabei spielt die subjektive Seite des Gärtnerns eine große Rolle. In prägnanten Worten schildern Gärtner*innen ihre Motivationen sowie Last und Lust der Gartenarbeit. Die Museumsgäste lernen alte und moderne Nutzpflanzen kennen und können das Wachsen und Reifen von Bohne, Himbeere oder Kartoffel im Laufe eines Gartenjahres verfolgen. Historische Gartengeräte oder Ratgeberliteratur zeigen eine erstaunliche Kontinuität der Gartenarbeit. Gärtnern heißt aktiv sein! Dazu fordert die Ausstellung Groß und Klein auf: Inhalte werden beim Puzzeln, Kurbeln oder Suchen vermittelt. Im Außenbereich gibt es die Möglichkeit, sich an der Gemeinschaftskiste zu beteiligen, zu pflanzen, jäten, gießen und ernten. Hacken, Schaufeln und Gießkanne stehen im Schränkchen vor dem Ausgang bereit.

LVR-Freilichtmuseum Kommern
Auf dem Kahlenbusch
53894 Kommern
Tel. 02443 - 998 00

 

Noch bis 6. November 2022

Neanderthal Museum

Cats - Eiszeitliche Jäger


CATS Löwe © Sebastian Petersen - Philigran Studio-162

Im Fokus der Ausstellung steht der außergewöhnliche Fund einer europäischen Säbelzahnkatze aus Schöningen, Niedersachsen. Der sensationelle Knochenfund beweist, dass die frühen Menschen aus der Altsteinzeit dieser Raubkatze tatsächlich noch vor 300.000 Jahren begegnet sind. Das weltweit einzige aufgebaute Skelett einer europäischen Säbelzahnkatze ist ebenso wie die Vielfalt der heutigen wilden Katzenwelt zu bestaunen. Die Ausstellung lässt die Welt der Urzeitjäger mit vielen informativen Details und anschaulichen Bildern wieder lebendig werden. Wer schon immer wissen wollte, wieso die Säbelzahnkatze kein Säbelzahntiger ist, kann das in der Ausstellung herausfinden. An vielen Mitmachstationen lässt sich ausprobieren, wie stark der Kiefer einer Säbelzahnkatze war und wie Katzen im Vergleich zu uns sehen.

Neanderthal Museum
Talstr. 300
40822 Mettmann
Tel. 02104 - 979 70

 

Noch bis 27. November 2022

LVR Industriemuseum Euskirchen, Tuchfabrik Müller

Must-Have. Geschichte, Gegenwart, Zukunft des Konsums

Hohe Straße Köln © LVR Museum

Tabakpfeife, Schallplatte oder Smartphone – Konsumartikel, die alle kennen, alle haben, alle brauchen? Zu verschiedenen Zeiten galten ganz unterschiedliche Dinge als „Must-have“.
Die Ausstellung wirft mit über 450 Exponaten einen Blick auf die Entwicklung des Konsums von der vorindustriellen Zeit bis in die unmittelbare Gegenwart und macht sich Gedanken über die Zukunft. Haben wir schon immer so viel konsumiert? Wollen und können wir so wie jetzt immer weitermachen? Wie wollen und können wir nachhaltig konsumieren? Was kann ich mir von den Menschen vor 200 Jahren abschauen?
Die Ausstellung richtet sich an alle, die ihr Herz schon mal an einen besonders schönen Gegenstand verloren haben oder sich kritisch mit dem Thema Konsum auseinandersetzen möchten.

LVR-Industriemuseum Tuchfabrik Müller
Carl-Koenen-Straße
53881 Euskirchen
Tel. 02234 - 992 15 55 (kiR – KulturInfo Rheinland)

 

Noch bis 30. Dezember 2022

Gasometer Oberhausen

Das zerbrechliche Paradies

© Foto: Tim Laman
 
Die erste Ausstellung nach der umfangreichen Sanierung des Gasometers zeigt die Schönheit der Natur und den Einfluss des Menschen auf seine Umwelt. „Das zerbrechliche Paradies“ nimmt die Besucher mit auf eine bildgewaltige Reise durch die bewegte Klimageschichte unserer Erde und zeigt in beeindruckenden, preisgekrönten Fotografien und Videos, wie sich die Tier- und Pflanzenwelt in Zeiten des Anthropozäns verändert.
Feuer, Wind und Wasser - diese Urgewalten bilden den furiosen Einstieg in die neue Gasometer-Ausstellung. Unmittelbar erleben die Besucher die Auswirkungen dieser Naturphänomene auf die Klimageschichte unseres Planeten. Unter dem Motto „Eine Erde – viele Welten“, entdecken die Besucher im Rund unter der Gasdruckscheibe die paradiesische Artenvielfalt unseres Planeten. Einzigartige großformatige Fotografien und packende Filmausschnitte lassen den Betrachter mit Faultieren in die Baumwipfel des Regenwaldes klettern, mit jungen Eisbären spielerisch über das Packeis tollen oder mit einer Karibu-Herde durch Tundra und Taiga ziehen.
 
Gasometer Oberhausen
Essener Str. 3
56047 Oberhausen
Tel. 0228 - 850 37 30

 

Noch bis 15. Januar 2023

Deutsches Bergbaumuseum Bochum

Gras drüber … Bergbau und Umwelt im deutsch-deutschen Vergleich

Intro, Foto: © Heike Kandalowski

Erstmals in der Geschichte des Leibniz-Forschungsmuseums widmet sich eine Sonderausstellung dem Thema Umweltpolitik und Rekultivierung. Die Sonderausstellung „Gras drüber … Bergbau und Umwelt im deutsch-deutschen Vergleich“ im Deutschen Bergbau-Museum Bochum will im wahrsten Sinne unter die Grasnarbe schauen. Sie beleuchtet drei Bodenschätze und zwei Staaten: den Steinkohlenbergbau in der BRD sowie den Lausitzer Braunkohlentagebau und die Gewinnung von Uranerz in den Wismut-Gebieten in der DDR.

Deutsches Bergbaumuseum Bochum
Am Bergbaumuseum 28
44791 Bochum
Tel. 0234 – 58 77-0

 

Noch bis 13. Februar 2023

LVR-Freilichtmuseum Kommern

Formvollendet? Bakelit verändert den Alltag

Einblick in die Bakelit-Ausstellung, Foto: © Andrea Nowotny/LVR

Bei Bakelit handelt es sich um ein Phenolharz, heute würde man Kunststoff dazu sagen, welches 1907 erfunden wurde und anfangs als kostengünstige Alternative zu Keramik vor allem im technischen Umfeld Einzug hielt. Der neuartige Kunststoff findet aber bald auch Verwendung in vielen anderen Bereichen. Die Ausstellung in Kommern nimmt sich dem Thema chronologisch an und verfolgt die Entwicklung des ersten vollsynthetischen Kunststoffs, welcher weltweit in großen Mengen produziert wurde, bis zu seiner Nutzung heutzutage. Gezeigt werden unter anderem landwirtschaftlichen Geräte, Möbel, Kleidung, Spielzeuge, Fahrzeuge und Gebäude bis hin zu Designerobjekte z.B. aus Bakelit.

LVR-Freilichtmuseum Kommern
Auf dem Kahlenbusch
53894 Kommern
Tel. 02443 - 998 00

 

Noch bis 26. Februar 2023

SK Stiftung / Deutsches Tanzarchiv Köln

Jahrestage. Geschichten aus der Geschichte des Tanzes

In seiner neuen Jahresausstellung erzählt das Deutsche Tanzarchiv Köln anhand ausgewählter Objekte aus seiner Sammlung Geschichten aus der Geschichte des Tanzes. Episoden eines Lebens für den Tanz, die von der Euphorie des Aufbruchs ebenso geprägt sind wie vom Triumph des Gelingens oder der Ernüchterung in der Krise, im Scheitern. Gleichzeitig entfalten diese Geschichten ein subjektiv-historisches Panorama der Tanzkunst im 20. Jahrhundert aus der Perspektive seiner großen und kleinen, prominenten und weniger prominenten Akteure.

SK Stiftung / Deutsches Tanzarchiv Köln
Im Mediapark 7
50670 Köln
Tel. 0221 - 888 95-400

 

Noch bis 23. April 2023

Wallraf-Richartz-Museum

Sensation des Sehens

Schattenspiele, Rätselbilder, Wunderlaternen, Stroboskopscheiben und der legendäre Cinematograph, mit dem die Gebrüder Lumière 1896 erstmals bewegte Bilder aufnehmen und abspielen konnten – dies sind nur einige der 25.000 Objekte aus der faszinierenden Sammlung von Werner Nekes (1944-2017). Der legendäre Filmregisseur aus Mülheim an der Ruhr war von der „Geschichte der Bilderzeugung“, wie er sie selbst nannte, derart fasziniert, dass er in dreißig Jahren die weltweit größte und beste Kollektion zur Mediengeschichte der letzten vierhundert Jahre zusammentrug. In gleich drei aufeinander folgenden Ausstellungen treffen die „laufenden Bilder“ auf Gemälde aus Mittelalter, Barock und Neuzeit. Den Auftakt zu der Ausstellungstrilogie macht im Sommer 2022 „Die Sammlung Nekes – Vol. 1 Barock“. Im großen Fenstersaal der Barockabteilung wird dafür eine eigene Wunderkammer errichtet, in der augentäuschender Realismus und dramatische Bewegtheit auf die Besucher:innen warten.

Wallraf-Richartz-Museum
Obenmarspforten 40
50667 Köln
Tel. 0221 - 221-211 19

 


 

Kommende Ausstellungen

 

 

Vom 23. Juni 2022 bis 8. Januar 2023

Rautenstrauch-Joest-Museum – Kulturen der Welt

SPACE4KIDS - Ein Ort zum Austauschen, Entdecken, Hinterfragen

Neue Angebote für Familien mit Kindern von sechs bis zwölf Jahren zu schaffen ist eines der wichtigsten Ziele des Rautenstrauch-Joest-Museum (RJM). Mit dem „SPACE4KIDS“ soll im Sommer 2022 die erste Etappe einer bis 2025 fortlaufenden Reihe realisiert werden. Die Kinder sollen spielerisch und interaktiv in die Themen des Museums eingeführt und dazu anregt werden, zu respektvollen und aufgeschlossenen Weltbürger:innen heranzuwachsen. Das Leben anderswo und auch in Köln lässt sich nicht in allgemeinen Begriffen erklären. Im „SPACE4KIDS“ werden Menschen als Individuen dargestellt und nicht als Vertreter:innen einer Kultur.
 

Rautenstrauch-Joest-Museum – Kulturen der Welt
Cäcilienstr. 29-33
50667 Köln
Tel. 0221 - 221-313 56

 

Vom 21. Juli bis 16. Oktober 2022

Kunstmuseum Bonn

Deutscher Kaviar. Die fotografische Sammlung


Franco Vaccari, Viaggio Sul Reno (Detail), 1974, 4 C-Prints, je 47 x 59,5 cm, Erworben 1994, © Franco Vaccari

Seit rund 50 Jahren sammelt das Kunstmuseum zeitgenössische Fotografie. Über 400 Werke und Serien sind dabei zusammengetragen worden, die insgesamt mehrere tausend Fotografien umfassen. Im Rahmen des Förderprogramms „Forschungsvolontariat Kunstmuseen NRW“ wurde die Sammlung systematisch aufgearbeitet und erforscht. Teile daraus werden nun in der Sonderausstellung Deutscher Kaviar neu präsentiert. Mit einem Schwerpunkt auf Fotokunst, die seit 1965 in Deutschland entstanden ist, bietet die Fotografische Sammlung eine einzigartige Perspektive auf ein halbes Jahrhundert, das geprägt wurde von einem sich rasant beschleunigenden neoliberalen Kapitalismus, durch den unser Denken und Fühlen geformt wurde und welcher Leben, Kunst und Kultur zunehmend in Prozesse der Kommerzialisierung verstrickt hat. Ausgangspunkt der Ausstellung ist daher die Doppelrolle der Fotografie in diesem System, in dem sie als Gebrauchs-, Dokumentar- und Werbefotografie dem Antrieb des Begehrens in einer Gesellschaft des Massenkonsums dient.

Kunstmuseum Bonn
Helmut-Kohl-Allee 2
53113 Bonn
Tel. 0228 - 77 62 60

 

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