Ausflug

Sonderausstellungen in den Museen in Köln, Bonn und im Umland

Petra Schulte · 23.03.2021

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© Mypurgatoryyears/StockPhoto.com

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Hier findet ihr eine Auswahl an aktuellen Ausstellungen, die auch für Familien mit Kindern interessant sind.

Die Museen in Köln, Bonn und dem Umland öffnen nach dem Lockdown wieder nach und nach. Vor einem Besuch solltet ihr unbedingt klären, ob die Museen geöffnet sind und wie ein Besuch der Ausstellungen unter Beachtung der Hygiene- und Abstandsregeln zugänglich ist. Häufig ist eine vorherige Anmeldung telefonisch oder online notwendig, da nur eine begrenzte Anzahl Menschen in die Ausstellungsräume dürfen.

Welche Museen auch für einen Besuch mit euren ganz Kleinen geeignet sind, haben wir für euch in der Übersicht Museum mit Baby zusammengetragen.

Wenn ihr bei eurem Museumsbesuch nicht auf frische Luft und freien Himmel verzichten wollt, lohnt sich ein Besuch in einem der Freilichtmuseen in der Nähe von Köln und Bonn.

Kurse, Workshops und Führungen der verschiedenen Museen findet ihr in unserem Kalender.

Wir wünschen viel Spaß beim Ausprobieren und Entdecken!

Bereits laufende Ausstellungen:

 

Noch bis 28. März 2021

MAKK Museum für Angewandte Kunst Köln

Hélène Binet - Das Echo von Träumen. Gottfried Böhm zum 100. Geburtstag


Pfarrkirche Herz Jesu Bergisch Gladbach-Schildgen © Gottfried Böhm-Archiv, Deutsches Architekturmuseum Frankfurt am Main, Foto Uwe Dettmar

Anlässlich des 100. Geburtstags des Kölner Architekten Gottfried Böhm hat das MAKK die international renommierte, in London ansässige Fotokünstlerin Hélène Binet eingeladen, ausgewählte Kirchenbauten des Kölner Architekten zu »porträtieren«. Mit Kompositionen von Licht und Schatten gelingt es der Architekturexpertin, die skulpturalen Eigenschaften und die Materialität der Bauten zu reflektieren und herauszuarbeiten. Den exklusiv für die Ausstellung geschaffenen Fotografien werden Zeichnungen von Gottfried Böhm gegenübergestellt.

MAKK – Museum für Angewandte Kunst Köln
An der Rechtschule
50667 Köln
Tel. 0221 - 221 238 60

 

Noch bis 5. April 2021

Bundeskunsthalle Bonn

Max Klinger und das Kunstwerk der Zukunft


Max Klinger, Beethoven, 1902, Museum der bildenden Künste Leipzig © InGestalt/Michael Ehritt

Der Pionier des deutschen Symbolismus Max Klinger (1857–1920) gehörte zu den prominentesten und zugleich umstrittensten Künstlerpersönlichkeiten der internationalen Kunstszene um 1900. Sein Werk umfasst Gemälde, Skulpturen und ein reiches grafisches Œuvre. Angeregt von Richard Wagner strebte Klinger die Überwindung von Gattungsgrenzen im Sinne eines Gesamtkunstwerks an, in dem Malerei, Plastik, Grafik, Architektur – möglichst auch Musik – zu einer harmonischen Einheit verschmelzen.

Bundeskunsthalle Bonn
Museumsmeile Bonn
Helmut-Kohl-Allee 4
53113 Bonn
Tel. 0228 - 91 71–200

 

Noch bis 11. April 2021

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

Poesie der See

Jan Porcellis, Schiffe in ruhigem Wasser vor der Küste, Öl auf Eichenholz, Privatsammlung, Köln

Die Niederlande gelten im 17. Jahrhundert nicht nur wirtschaftlich sondern vor allem auch kulturell als eine der reichsten Mächte der Welt. Auf ihrem Höhepunkt erschaffen dort an die 700 Maler jährlich rund 70.000 Gemälde, weshalb die Epoche auch heute noch als „Goldenes Zeitalter“ bezeichnet wird. Reichtum und Erfolg der noch jungen Republik beruhen auf der Beherrschung der Weltmeere wie der Binnengewässer. Das starke Selbstbewusstsein als Seefahrernation inspiriert auch die Kunst. Eine neue Gemäldegattung entsteht: die Marinemalerei. Eine feine Auswahl dieser gemalten Marinepoesie zeigt das Wallraf in seiner Jahrespräsentation. Es kommen Gemälde von Marinemalern wie Josse de Momper, Hendrick Cornelisz. Vroom, Isaac Willaerts, Jan Porcellis, Pieter Mulier, Jan van Goyen, Salomon van Ruysdael und Pieter de Molyn zusammen. Mit „Poesie der See“ segeln die Besucher durch vertraute Flusslandschaften, dann entlang der niederländischen Küste bis in die exotischsten Regionen voller Geheimnisse und Abenteuer.

Wallraf-Richartz-Museum & Foundation Corboud
Obenmarspforten
50667 Köln
Tel. 0221 – 221-211 19

 

Noch bis 11. April 2021

Rautenstrauch-Joest-Museum

...der Dinge#. Die Schatten der Dinge # 1

„Die Schatten der Dinge #1“ RJM © RBA

Das Museum startet eine neue Ausstellungsreihe: » ... der Dinge #«. Im ersten Teil kommen vier Objekte mit besonderer Biografie aus Kambodscha, Kanada, Neuseeland und Nigeria zu Wort. Die Ausstellungsinstallation nähert sich ihren Geschichten, ihrer Präsenz oder Abwesenheit und ihrem Nachleben heute und lädt die Besucher*innen ein, die Biografien dieser vier Objekte zu ergründen und sie auf neue Weise wahrzunehmen. Inspiriert von der Museumssammlung und den aktuellen Debatten, bringen die Fotografin Sara-Lena Maierhofer und die Filmemacherin Clara Wieck eine künstlerische Perspektive in die Ausstellung ein.

Stationen für Kinder komplementieren die Ausstellung. Hier können junge Besucher*innen spielerisch mehr über Herkunft, Funktion und das Wesen der Dinge sowie über Themen wie Sammeln, Kolonialismus und Restitution erfahren. Sie können eigene Karteikarten anlegen, kreativ mit den Schatten ihrer Lieblingsgegenstände experimentieren, Geschichten schreiben, Schattenrisse basteln und in einem Schattentheater spielen.

Rautenstrauch-Joest-Museum
Cäcilienstraße 29-33
50667 Köln
Tel. 0221 - 22 13 13 56

 

Noch bis 11. April 2021

Max Ernst Museum Brühl des LVR

Max Beckmann – Day and Dream. Eine Reise von Berlin nach New York


Max Beckmann, Nachtgarten bei Cap Martin, 1944, Öl auf Leinwand, Privatbesitz Süddeutschland Courtesy Grisebach GmbH Berlin © VG Bild-Kunst, Bonn 2020, Foto Fotostudio Bartsch, Karen Bartsch, Berlin

Die Sonderausstellung zeigt ausgewählte Werke mit Schwerpunkt auf dem grafischen Œuvre des in Leipzig geborenen und in New York City gestorbenen Malers und Grafikers, einem der großen Künstler der Moderne, beleuchten wichtige Stationen, Personen und Themenkomplexe aus seinem Leben. Rund 140 Arbeiten auf Papier, Gemälde und Druckgrafiken, darunter Lithografie-Mappenwerke wie die titelgebenden „Day and Dream“ und „Berliner Reise“, sind zu sehen.

Max Ernst Museum Brühl des LVR
Comesstr. 42 / Max-Ernst-Allee 1
50321 Brühl
Tel. 02232 – 57 93-0

 

Noch bis 11. April 2021

Leopold-Hoesch-Museum

Piktogramme, Lebenszeichen, Emojis: Die Gesellschaft der Zeichen

Leopold-Hoesch-Museum

Jeden Tag werden Milliarden Emojis über digitale Endgeräte versendet. Seit ihrer plattformübergreifenden Standardisierung 2009 entwickelten sich Emojis innerhalb weniger Jahre zu einem Phänomen digitaler Massenkommunikation. Die Ausstellung „Piktogramme, Lebenszeichen, Emojis: Die Gesellschaft der Zeichen“ geht der Frage nach, mit welchen Überlegungen, Zielsetzungen und Hoffnungen die Entwicklung moderner Bildzeichensprachen einschließlich der Emojis verbunden ist. Auf welche Probleme ihrer Zeit reagieren sie jeweils? Die Ausstellung stellt einige der Bildzeichen-Autor*innen vor, die sich dafür entschieden haben, große Teile ihrer Arbeitszeit nicht allein mit der Produktion von Kunst, sondern mit der Gestaltung von Kommunikation zu verbringen.

Leopold Hoesch Museum Düren
Hoeschplatz 1
52349 Düren
Tel. 02421 – 25-0

 

Noch bis 2. Mai 2021

Käthe Kollwitz Museum Köln

Art Déco. Grafikdesign aus Paris

009 // André Édouard Marty, Auf La Digue – Sonnenhut von Marthe Collot, Illustration aus La Gazette du Bon Ton, 1925, Pochoir und Autotypie © MKG Hamburg / VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Rankende florale Formen und strenge geometrische Elemente, kontrastreiche Farben, klare und zugleich verspielte Typografie – in den 1920er Jahren vereint das Grafikdesign des Art Déco das scheinbar Gegensätzliche. Ausdrucksstarke Plakate, Illustrationen und Anzeigen spiegeln die schillernden Themen dieser Zeit: Die neue Werbung für Art Bijoux, Haute Couture oder Jazz, Tanz und technische Errungenschaften, nicht zuletzt auch für Kriegs- und Staatsanleihen, entführt in die Illusion einer besseren und schöneren Welt. Das Käthe Kollwitz Museum Köln präsentiert mehr als 100 faszinierende, zum Teil großformatige Druckgrafiken aus der Sammlung des Museums für Kunst und Gewerbe, Hamburg.

Käthe Kollwitz Museum Köln
Neumarkt 18-24 / Neumarkt Passage
50667 Köln
Tel. 0221 – 227 28 99

 

Noch bis 2. Mai 2021

Museum Ludwig

Russische Avantgarde im Museum Ludwig. Original und Fälschung

Natalja Gontscharowa, Orangenverkäuferin, 1916, Öl auf Leinwand, 131 x 97 cm, Museum Ludwig, Köln
© VG Bild-Kunst, Bonn 2020 Foto: Rheinisches Bildarchiv, Köln / Russian Avantgarde Research Project

Immer mehr Museen öffnen sich nach langer Tabuisierung für einen transparenten Umgang mit Fälschungen, tauschen Erkenntnisse aus und entscheiden sich – falls notwendig – Werke aus der Sammlung abzuschreiben. Mit einer Studioausstellung zur Russischen Avantgarde stellt sich das Museum Ludwig den Fragen nach Authentizität in seiner Sammlung. Die Russische Avantgarde bildet dank Peter und Irene Ludwig – neben Pop Art und Picasso – einen Sammlungsschwerpunkt des Museums: Sie umfasst 600 Arbeiten aus der Zeit von 1905 bis 1930, darunter rund 100 Gemälde.

Museum Ludwig
Heinrich-Böll-Platz
50667 Köln
Tel. 0221 - 221 261 65

 

Noch bis 16. Mai 2021

Zoologisches Forschungsmuseum Koenig Bonn

Groß, Größer, Dinosaurier - Aus dem Labor der Gigantismus-Forscher


© Zoologisches Forschungsmuseum Alexander Koenig

Unter den Riesendinosauriern waren die Sauropoden oder Langhalssaurier die größten Tiere, die jemals die Kontinente der Erde bevölkerten. Mit ihrem beinahe unveränderten Körperbau dominierten sie ihren Lebensraum über viele Millionen Jahre. Wie kam es zur Evolution des Gigantismus bei den Dinosauriern? Was waren die Bedingungen für die extreme Größenzunahme und wie funktionierte der Organismus der größten Landtiere, die jemals auf der Erde gelebt haben? Anhand einzigartiger Original-Fossilien und imposanter Skelettmontagen stellt die Ausstellung den aktuellen Forschungsstand zu diesen Fragen dar und entschlüsselt die Biologie dieser längst ausgestorbenen Tiere. Gleichzeitig beschreibt sie die geradezu detektivischen Methoden, mit denen Wissenschaftler Fragen aus einer lange vergangenen Zeit beantworten und erklärt die Theorie zur Entstehung des Gigantismus.

Zoologisches Forschungsmusem Koenig Bonn
Adenauerallee 160
53113 bonn
Tel. 0228 – 91 22-0

 

Noch bis 16. Mai 2021

Kunstmuseum Bonn

Alexej von Jawlensky - Gesicht | Landschaft | Stillleben

Als zentraler Künstler der frühen Moderne hat Alexej von Jawlensky (1864 Torschok/ Russland – 1941 Wiesbaden) die Möglichkeiten der Farbe wesentlich erweitert. Während er die sichtbare Welt zu Beginn expressiv farbig darstellte, reduzierte er später die Formen des Bildes und steigerte die innere Leuchtkraft der Farben zum Ausdruck einer immateriellen und geistigen Wahrheit. Trotz der großen Individualität seines Wegs hat er der Malerei bis zur Gegenwart im Blick auf die Bedeutung der Farbe, des Seriellen und Spirituellen wichtige Anregungen gegeben.

Das Kunstmuseum widmet sich in der Ausstellung der Kunst Jawlenskys und folgt in einer exemplarischen Auswahl von rund 80 Gemälden und Zeichnungen der Entwicklung der drei großen Themen Gesicht, Landschaft, Stillleben, auf die sich Jawlensky konzentriert hat. Die Ausstellung mit Leihgaben aus dem Museum Wiesbaden und anderer öffentlicher und privater Sammlungen führt von frühen, seit 1901 in München entstandenen Porträts und Stillleben zu intensiv farbigen Gemälden, in denen Jawlensky seine eigene Position bestimmt. 1914 beginnt Jawlensky mit der Serie der Variationen über ein landschaftliches Thema, es folgen ab 1917 die Mystischen Köpfe, die Abstrakten Köpfe und die kleinformatigen Meditationen, an denen der Künstler bis 1937 arbeitet.

Kunstmuseum Bonn
Helmut-Kohl-Allee 2 (Museumsmeile)
53113 Bonn
Tel. 0228 - 77 62 60

 

Noch bis 24. Mai 2021

Neanderthal Museum Mettmann

PLAYMOBIL - Sammlung Oliver Schaffer

Archäologische Weltreise

© Neanderthal Museum

Mit Figuren aus der größten deutschen PLAYMOBIL-Sammlung entwickelt Oliver Schaffer eine außergewöhnliche Ausstellung und nimmt euch mit auf eine spannende Zeitreise. Speziell für das Neanderthal Museum kreiert Oliver Schaffer unter anderem einzigartige steinzeitliche PLAYMOBIL-Schaulandschaften. Spielen erwünscht!

Neanderthal Museum
Talstr. 300
40822 Mettmann
Tel. 02104 – 97 97-0

 

Noch bis 30. Mai 2021

August Macke Haus Bonn

Douglas Swan - Ein moderner Klassiker


Douglas Swan, Studio Couch + Brushes, 1998, Mischtechnik, Collage auf Bütten, 38 x 57 cm, Privatsammlung Marianne Hennemann © VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Der schottische Maler Douglas Swan wurde 1930 in den USA geboren und starb 2000 in Bonn, wo er ab der Mitte der 1970er Jahre lebte. Er arbeitete in unmittelbarer Nähe des ehemaligen Wohn- und Atelierhauses von August Macke und variierte einige von dessen Gemälden in seinem vom Informell und der Pop Art geprägten Werk. Mit seinen AIR-Bildern, die den Kern seines Schaffens bilden, gelang Douglas Swan eine einzigartige gedankliche Erweiterung des Tafelbildes. Das Museum August Macke Haus nimmt den 90. Geburtstag von Douglas Swan zum Anlass, dem Künstler eine erste große Retrospektive auszurichten.

August Macke Haus
Hochstadenring 36
53119 Bonn
Tel. 0228 - 65 55 31

 

Noch bis 13. Juni 2021

Museum Ludwig Köln

Andy Warhol Now


Andy Warhol, Self-Portrait, 1986, Tate © 2020 The Andy Warhol Foundation for the Visual Arts, Inc. Licensed by Artists Rights Society (ARS ), New York, Foto: Tate

Andy Warhol gilt unbestritten als der bekannteste Vertreter der Pop Art. Seine ikonischen Motive wie Marilyn, Campell‘s Suppendose oder Coca-Cola-Flaschen sind Teil des kollektiven Gedächtnisses. Dreißig Jahre nach seiner letzten Retrospektive in Köln stellt die Ausstellung Andy Warhol als einen Künstler vor, dessen innovatives Schaffen gerade für eine junge Generation im Zeitalter von Migration und gesellschaftlicher Diversität neu zu entdecken ist.

Die groß angelegte Ausstellung nimmt mit über 100 Werken in vielfältigen künstlerischen Medien diese Spur auf und beleuchtet Warhols erweiterte künstlerische Praxis vor dem Hintergrund drängender gesellschaftlicher Fragen. Berühmte Schlüsselwerke wie die Elvis Presley-Reihen oder die Farbvariationen eines Elektrischen Stuhls sind ebenso vertreten wie weniger beachtete Aspekte, die einen aktuellen Blick auf diesen Jahrhundertkünstler in einer Zeit politischer und kultureller Umbrüche ermöglichen. So werden die Einflüsse von Warhols Migrationshintergrund als Sohn russinischer Eltern in Pittsburgh beleuchtet, die sich unter anderem in einer komplexen Verarbeitung religiöser Themen und Motive spiegeln.

Museum Ludwig
Heinrich-Böll-Platz
50667 Köln
Tel. 0221 - 221 261 65

 

Noch bis 27. Juni 2021

Kölnisches Stadtmuseum

Köln 1945: Alltag in Trümmern


© Studio 24, Foto: Rheinisches Bildarchiv Köln, Sabrina Walz

Im Mittelpunkt der Sonderausstellung steht ein raumgreifendes Stadtmodell, das Köln unmittelbar nach Kriegsende von 1945 bis 1948 zeigt. Das 5 mal 5 Meter große Modell wurde in wochenlanger Detailarbeit für den preisgekrönten schwedischen Spielfilm „Über die Unendlichkeit“ (2019) von Roy Andersson vom seinem Produktionshaus studio24 hergestellt – für die Schlüsselszene, in der ein engumschlungenes Liebespaar über das zerstörte Köln fliegt.  

Das Kölnische Stadtmuseum wurde bereits früh auf das Modell aufmerksam – und gewann es als Leihgabe für die geplante Sonderausstellung. Eindrucksvoll verdeutlicht das Model das Ausmaß der Zerstörungen durch die – durch den NS-Terror ausgelösten – Bombenangriffe seit 1942: Die Altstadt liegt in Trümmern, kaum ein Gebäude ist mehr oberirdisch bewohnbar, Brücken und Kirchen sind zerstört – nur der Dom ragt nahezu unbeschädigt aus der gespenstischen Ruinenlandschaft heraus.

Kölnisches Stadtmuseum
Zeughaustr. 1-3
50667 Köln
Tel. 0221 - 221 257 54

 

Noch bis 27. Juni 2021

Siebengebirgsmuseum Königswinter

Musikalische Momente am Rhein


© Konrad Hackenbruch, Blick über das Rheintal nach Koblenz, 1820  (Bonn, Sammlung RheinRomantik)

Zu sehen sind Landschaftsbilder von Orten, die sich mit besonderen Lebensmomenten berühmter Musikerinnen und Musiker verbinden. Mit Werken aus der Sammlung RheinRomantik. Die Rheinromantik ist ein Phänomen, das auf einzigartige Weise die Landschaft mit Kunst, Musik, Literatur und Geschichte verbindet. Reisende und Künstler, aber auch Politiker idealisierten im frühen 19. Jahrhundert das Mittelrheintal mit seinen alten Burgen und Ruinen als unverfälschte Natur. Sagen und Legenden verliehen den Orten besonderen Reiz. Auch in Liedern und Gedichten wurde der Zauber der Landschaft besungen.

Siebengebirgsmuseum Königswinter
Kellerstr. 16
53639 Köniswinter
Tel. 02223 - 37 03

 

Noch bis 4. Juli 2021

Museum Ludwig Köln

Sisi privat. Die Fotoalben der Kaiserin


Ludwig Angerer, Elisabeth von Österreich-Ungarn mit ihrem Irischen Wolfshund „Horseguard“, 1865/1866, Albuminpapier auf Karton, ca. 9 x 6 cm, Museum Ludwig, Köln
Foto: Rheinisches Bildarchiv Köln

Wie viele Frauen gehobener Stände, sammelte auch Elisabeth von Österreich-Ungarn, genannt Sisi, in den 1860er Jahren Porträtfotografien – es war en vogue. Das Museum Ludwig verwahrt achtzehn ihrer Alben mit ca 2.000 Fotografien im sogenannten Carte de Visite Format; dies sind auf Karton fixierte Fotografien im Format von circa 6 x 9 cm. Darauf zu sehen sind Adelige – viele Mitglieder von Elisabeths Familie –, Berühmtheiten und Kunstwerke. Erst in den letzten Jahren wurden solche Alben als kreative Collagen, Ideenräume für soziale Gefüge und als Medium der Selbstreflexion wiederentdeckt. Unter den achtzehn Alben der Kaiserin finden sich auch drei „Schönheiten-Alben“.

Museum Ludwig
Heinrich-Böll-Platz
50667 Köln
Tel. 0221 - 221 261 65

 

Noch bis Sommer 2021

Römerthermen Zülpich – Museum der Badekultur

Kinder, Kinder! Vom Badefrust zur Badelust?


© Nadine Michels

Die Ausstellung zeigt die Entwicklung der Körperhygiene mit dem Fokus auf Babys und Kindern vom Ende des 19. Jahrhunderts bis heute. Zahlreiche Werbegrafiken und Exponate vermitteln, wie die Werbe- und Kosmetikindustrie Bedürfnisse der Käuferschaft erweckt und u.a. überholte Rollenklischees auch im 21. Jahrhundert befeuert.

Römerthermen Zülpich – Museum der Badekultur
Mühlenberg 7
53909 Zülpich
Tel. 02252 - 83 80 61 04

 

Noch bis 1. August 2021

MAKK Museum für Angewandte Kunst Köln

Danish Jewellery Box. Zeitgenössisches Schmuckdesign


© Per Suntum, Ring Nr. 21, 1994 (Foto: © Thomas Damgaard)

Die Ausstellung bietet einen eindrucksvollen Einblick in 50 Jahre dänisches Schmuckdesign anhand von rund 200 ausgewählten Arbeiten. Als dialogischer Diskurs sind zusätzlich einige Beispiele aus der Schmucksammlung des MAKK in die Ausstellung integriert. Der Ausstellungstitel bezieht sich auf die Schmucksammlung der Danish Arts Foundation. Als staatliche Einrichtung baut diese seit 1978 eine „Jewellery Box“ auf, die mittlerweile rund 340 Objekte zählt und im Museum Koldinghus in Ost-Jütland dauerhaft präsentiert wird.

MAKK – Museum für Angewandte Kunst Köln
An der Rechtschule
50667 Köln
Tel. 0221 - 221 238 60

 

Noch bis 8. August 2021

Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur

Von Becher bis Blume

© Jürgen Klauke: Ohne Titel (Fliegende Hüte), aus: Sonntagsneurosen, 1990-92

Die Ausstellung „Von Becher bis Blume“ gibt insbesondere Einblick in die einflussreich wirkende Photographie der 1980er- und 1990er-Jahre, eine Zeit, in der innovative und bis heute bedeutende Bildwerke und Konzepte entstanden sind. Gezeigt werden über 150 Exponate, teils umfangreiche serielle Arbeiten von 22 Künstlerinnen und Künstlern, die die jüngere deutsche Photographie durch innovative Beiträge wesentlich geformt und nach wie vor großen Einfluss auf das künstlerische Medium haben.

Photographische Sammlung / SK Stiftung Kultur
Im Mediapark 7
50670 Köln
Tel. 0221 – 888 95-300

 

Noch bis 15. August 2021

LVR-Industriemuseum Tuchfabrik Müller Euskirchen

Mode 68 – Mini, sexy, provokant


©
LVR Industriemuseum Tuchfabrik Müller Euskirchen

Mode in den 60ern – das sind Minirock und Maxikleid, Hot Pants und Schlaghose, Weltraum-Look und Hippie-Gewand, asymmetrischer Kurzhaarschnitt und wilde Mähne. Nicht zu vergessen: Jeans und Parka. Mehr als 150 Originalkleidungsstücke und Accessoires aus der umfangreichen museumseigenen Textilsammlung warten in der Ausstellung auf die Besucherinnen und Besucher. Sie werden durch exklusive Leihgaben von Modesammlerinnen und -sammlern ergänzt. Zusammen mit umfangreichem Bild- und Filmmaterial aus der Zeit lassen sie die bewegten 60er zwischen Protestbewegung, Swinging London und Flower-Power wieder lebendig werden.

LVR-Industriemuseum Tuchfabrik Müller Euskirchen
Carl-Koenen-Str. 25
53881 Euskirchen
Tel. 02234 – 992 15 55 (kulturinfo rheinland)

 

Noch bis 29. August 2021

Kunstmuseum Bonn

Frank Bölter - ultra all inclusive. Ausstellung für Kinder und Jugendliche


© Frank Bölter To the World’s end in Hastings, 2014 ©  VG Bild-Kunst, Bonn 2021 Foto: Alexander Battrel

Der von Frank Bölter (*1969) eingerichtete Ausstellungsraum ultra all inclusive ist gleichzeitig Installation seiner Werke, Künstleratelier, Labor und Werkstatt für die Museumsgäste. Geprägt von der jederzeit möglichen gestalterischen Beteiligung der Museumsgäste unterliegt der Raum einer ständigen Veränderung. Ausgehend von der Falttechnik des Origami mit ihrer Charakterisierung als Kunsthandwerk oder Hobby erhalten die hier entstehenden und gezeigten Objekte aufgrund ihrer Überdimensionierung eine brisante Aufladung. Spielerisch-harmloses Falten wird zu wahnwitzigen Herausforderungen und Zumutungen, Eigenbrötlerei zu nur noch gemeinsam handhabbaren Aktionen.

Im Laufe der Ausstellung werden vier großformatige Falt-Arbeiten mit Frank Bölter entstehen. Kinder, Jugendliche und Erwachsene – egal ob Bastler:innen, Unbedarfte oder Origami-Cracks – sind immer eingebunden. Aufbau, Verwandlung, Zerstörung und Verschwinden: all inclusive.

Kunstmuseum Bonn
Helmut-Kohl-Allee 2 (Museumsmeile)
53113 Bonn
Tel. 0228 - 77 62 60

 

Noch bis 29. August 2021

LVR-Industriemuseum Gesenkschmiede Heinrichs Solingen

Geschichte, Gegenwart, Zukunft des Konsums

Die Ausstellung richtet mit über 400 Exponaten einen Blick auf die Entwicklung des Konsums von der vorindustriellen Zeit bis in die unmittelbare Gegenwart und wirft Fragen an die Zukunft auf. Besucherinnen und Besucher sind ebenfalls eingeladen, sich Fragen zu stellen und das eigene Konsumverhalten zu hinterfragen: Heißt leben heute konsumieren? Wie wollen und können wir nachhaltig konsumieren? Was kann ich mir von den Menschen vor 200 Jahren abschauen? Die Ausstellung wendet sich an alle, die ihr Herz schon mal an einen besonders schönen Gegenstand verloren haben oder sich kritisch mit dem Thema Konsum auseinandersetzen möchten.

LVR-Industriemuseum Gesenkschmiede Heinrichs Solingen
Merscheider Str. 289-297
42699 Solingen
Tel. 02234 – 992 15 55 (kulturinfo rheinland)

 

Noch bis Ende August 2021

Bilderbuchmuseum Troisdorf

Otfried Preußler – Hotzenplotz & Co und Herbert Holzing – Eine Sammlung von Bildern im Buch


© Mathias Weber: Koloration der Zeichnung von F.J. Tripp, Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, Stuttgart 2012
 
Otfried Preußler, der mit seinen Figuren und Geschichten Klassiker der Kinder- und Jugendliteratur schuf, begeistern auch heute noch kleine und große Leser:innen weltweit. Die Bilder zu seinen Geschichten blieben jedoch immer im Hintergrund. Zu sehen sind in der Ausstellung Originale von F.J. Tripp, der dem „Räuber Hotzenplotz“ sein unverwechselbares Aussehen verlieh, aber auch Illustrationen zu dem Buch „Das kleine Gespenst“ schuf. Die Zeichnerin Winnie Gebhardt ist mit Bildwerken rund um „Die kleine Hexe“ oder „Der kleine Wassermann“ vertreten. Auch bei Preußlers „Krabat“ war es nicht nur der Text, der die kleinen und großen Leser:innen begeisterte. Vielmehr beeindruckten erneut die Illustrationen, die diesmal der Künstler und Illustrator Herbert Holzing den Buchzeilen hinzufügte.
 
Bilderbuchmuseum
Burgalle 1
53840 Troisdorf
Tel. 02241 - 884 14 27

 

Noch bis 5. September 2021

LVR-Industriemuseum Papiermühle Alte Dombach Bergisch Gladbach

KloPapierGeschichten


© LVR Industriemuseum, Jürgen Hoffmann

In der Sonderausstellung „Von der Rolle – KloPapierGeschichten“ erfährt man zwischen weiß gefliesten Wänden und jeder Menge Klo-Graffiti Interessantes über die Geschichte des ‚stillen Örtchens‘, den Umgang mit Hygienepapieren und auch mancherlei Unausgesprochenes über das Klo. Wir wagen den Blick über den Schüsselrand. Auf modernen Designer-WCs sitzend blicken die Besucherinnen und Besucher auf die Toiletten der Welt. Privat oder öffentlich, auf dem Land oder in den Städten, in Deutschland, Europa oder an abgelegenen Orten in der Wüste, im Dschungel und im Gebirge – Toiletten sehen sehr unterschiedlich aus, und doch dienen alle demselben Zweck.

LVR-Industriemuseum Papiermühle Alte Dombach
Alte Dombach
51465 Bergisch Gladbach
Tel. 02234 – 992 15 55 (kulturinfo rheinland)

 

Noch bis 12. September 2021

Stiftung KERAMION Frechen

Keramik der ersten Stunde

Drei Keramiken von Karl und Ursula Scheid, 1968 – 1971, Foto: Helge Articus

Die Ausstellung „Keramik der ersten Stunde“ widmet sich bis zum 12. September 2021 den Exponaten der Eröffnungsausstellung von 1971 und dokumentiert damit den Zeitgeist der beginnenden 1970er Jahre als Ausgangspunkt für die großartige Keramiksammlung von Dr. Gottfried Cremer.

Stiftung Keramion
Bonnstr. 12
50226 Frechen
Tel. 02234 – 69 76 90

 

Noch bis 10. Oktober 2021

Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland

Hits & Hymnen. Klang der Zeitgeschichte

© Haus der Geschichte, Hits und Hymnen gegen Rechts

Erfolgreiche Songs wie „99 Luftballons", „Ein bisschen Frieden" oder „Wind of Change" sind immer auch Spiegel der Zeit, in der sie zu Hits werden. Die Ausstellung „Hits & Hymnen. Klang der Zeitgeschichte" , die bis 10. Oktober 2021 im Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland zu sehen ist, beschäftigt sich nicht nur mit "Musik und Protest", sie wirft auch einen Blick auf Nationalhymnen und Militärmusik in der DDR und der Bundesrepublik, die als Bestandteil nationaler Repräsentation und Symbolik beleuchtet werden. Rund 500 Exponate sind zu sehen, darunter die Ibanez-Gitarre von Udo Lindenberg mit der Aufschrift „Gitarren statt Knarren", die der Musiker SED-Chef Erich Honecker schenkte oder das Original-Manuskript von „Wind of Change". Aktuell hinzugekommen ist die Single "Ich habe Besseres zu tun" , die die Berliner Punkband "ZSK" für den Virologen Christian Drosten eingespielt hat. Die Ausstellung nimmt im erweiterten Beethoven-Jubiläumsjahr an ausgewählten Stellen auch Bezug zum Werk des Komponisten, dessen Stücke in der Popkultur immer wieder neu rezipiert werden. Induktionsschleifen am Eingang und an den Musikstationen sorgen dafür, dass Hörgeschädigte die Musik ohne störende Nebengeräusche hören können. Auf einer großen Multimedia-Station übersetzen Gebärdendolmetscherinnen und -dolmetscher Musik in Gesten - auch für Menschen ohne Beeinträchtigung eine neue Erfahrung.

Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland
Willy-Brandt-Allee 14
53113 Bonn
Tel. 0228 - 916 50

 

 

 

Kommende Ausstellungen:

 

Vom 1. April bis 5. September 2021

Rautenstrauch-Joest-Museum

RESIST! Die Kunst des Widerstands

Patricia Kaersenhout, Objects of Love and Desire: Una Marson, 2019, Digitaler Baumwolldruck / Digital Cotton Printing, Foto/photo: Tor Jonsson © Wilfried Lentz Rotterdam & Privatsammlung Amsterdam

Der Widerstand gegen die Auswirkungen des kolonialen Erbes im Hier und Jetzt wird lauter: Er zeigt sich in der Debatte um die Umbenennung von kolonialen Straßennamen, der Restitution von geraubten Kulturgütern aus der Kolonialzeit, in der Zerstörung von Kolonialdenkmälern und nicht zuletzt der #BlackLivesMatter Bewegung. Diese aktuelle Entwicklung bildet den Hintergrund für die nächste internationale Großausstellung des Kölner Rautenstrauch-Joest-Museum – Kulturen der Welt: Sie beleuchtet 500 Jahre Praktiken antikolonialen Widerstands im Globalen Süden.

Die Ausstellung ist eine Hommage an die Frauen und Männer, die auf unterschiedlichste Art und Weise Widerstand geleistet haben und deren Geschichten bis heute kaum erzählt oder gehört wurden. Zugleich thematisiert sie die dramatischen Auswirkungen und das Fortbestehen von kolonialen Machtverhältnissen. Somit ist diese Ausstellung ein Versuch, die verborgenen Schichten und Geschichten des Widerstands freizulegen.

Rautenstrauch-Joest-Museum
Cäcilienstraße 29-33
50667 Köln
Tel. 0221 - 22 13 13 56
 
 
Vom 16. April bis 22. August 2021

Wallraf-Richartz-Museum

Bon Voyage, Signac!

Paul Signac, Konstantinopel: Yeni Djami, 1909, Öl auf Leinwand, Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud, Dauerleihgabe Stiftung Kunst im Landesbesitz (NRW), Foto: RBA Köln
 
Eine impressionistische Reise mit Künstlern wie Monet, Caillebotte, Gauguin, van Gogh, Matisse und natürlich dem großartigen Paul. Die einmalige Bilder-Tour mit hochkarätigen Signac-Leihgaben und sammlungseigenen Meisterwerken beginnt in Paris, führt über die Normandie und Bretagne bis zur Côte d’Azur, um nach Stippvisiten auf Korsika und in Venedig am Bosporus im alten Konstantinopel zu enden. Im Mittelpunkt der Schau steht mit Paul Signacs „Konstantinopel: Yeni Djami“ ein Meisterwerk des Pointillismus. Das Wallraf erhielt dieses kostbare Gemälde von 1909 als Dauerleihgabe der Stiftung Kunst im Landesbesitz (NRW). Nach umfangreichen Restaurierungsmaßnahmen wird das Bild nun zum ersten Mal seit 1963 wieder öffentlich zu sehen sein.

Wallraf-Richartz-Museum
Obermarspforten 40
50667 Köln
Tel. 0221 - 221-211 19
 

Ab Sommer 2021

Gasometer Oberhausen

Das zerbrechliche Paradies

© Foto: Tim Laman
 
Die erste Ausstellung nach der umfangreichen Sanierung des Gasometers zeigt die Schönheit der Natur und den Einfluss des Menschen auf seine Umwelt. „Das zerbrechliche Paradies“ nimmt die Besucher mit auf eine bildgewaltige Reise durch die bewegte Klimageschichte unserer Erde und zeigt in beeindruckenden, preisgekrönten Fotografien und Videos, wie sich die Tier- und Pflanzenwelt in Zeiten des Anthropozäns verändert.
Feuer, Wind und Wasser - diese Urgewalten bilden den furiosen Einstieg in die neue Gasometer-Ausstellung. Unmittelbar erleben die Besucher die Auswirkungen dieser Naturphänomene auf die Klimageschichte unseres Planeten. Unter dem Motto „Eine Erde – viele Welten“, entdecken die Besucher im Rund unter der Gasdruckscheibe die paradiesische Artenvielfalt unseres Planeten. Einzigartige großformatige Fotografien und packende Filmausschnitte lassen den Betrachter mit Faultieren in die Baumwipfel des Regenwaldes klettern, mit jungen Eisbären spielerisch über das Packeis tollen oder mit einer Karibu-Herde durch Tundra und Taiga ziehen.
 
Gasometer Oberhausen
Essener Str. 3
56047 Oberhausen
Tel. 0228 - 850 37 30
 
 

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