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Familienausflug nach Stadt Blankenberg: Burg, Altstadt & Aussicht im Siegtal

Anna Oberste · 08.04.2026

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Die Burgruine thront über dem Siegtal und lädt zu einem tollen Ausflug ein. © Anna Oberste

Die Burgruine thront über dem Siegtal und lädt zu einem tollen Ausflug ein. © Anna Oberste

Ein Spaziergang durch Fachwerkgassen, eine spannende Burgruine und ein Abenteuerspielplatz mit Aussicht: Stadt Blankenberg bei Hennef verbindet Geschichte und Natur zu einem perfekten Familienausflug. Wir zeigen euch, was euch vor Ort erwartet und geben praktische Tipps für euren Besuch.

Stadt Blankenberg mit Kindern entdecken: Altstadt & erste Eindrücke

Mit zarten Sonnenstrahlen auf der Haut, Vogelgezwitscher im Hintergrund und Frühlingsluft um die Nase starten wir unseren Ausflug in Stadt Blankenberg. Unsere Tour beginnt am Katharinenturm, dem ehemaligen Stadttor des Ortes. Vom nahegelegenen Parkplatz aus laufen wir direkt hinein in die kleinen Gassen der Altstadt. Auch wenn der Ort heute zu Hennef gehört, erinnert sein Name daran, dass Stadt Blankenberg von 1245 bis 1805 eigenständig war.


Durch das historische Stadttor geht es hinein in die verwinkelten Gassen von Stadt Blankenberg. © Anna Oberste

Durch die malerischen Straßen im Schutz der Stadtmauern und vorbei an wunderschönen Fachwerkhäusern bahnen wir uns – mit kurzen Fotostopps – den Weg zur Burgruine. Über die kopfsteingepflasterte Graf-Heinrich-Straße steuern wir direkt auf das Café Alte Schule zu. Bis 1905 war das weiße Gebäude tatsächlich die Schule des Ortes. Heute lädt es mit seiner kleinen Terrasse und einem leckeren Cappuccino zu einer gemütlichen Stärkung vor oder nach der Burgtour ein.

Extra für Familien: Lauschtour durch Stadt Blankenberg
Spannend und familiengerecht erzählt die Lauschtour Wissenswertes über den Ort und seine Geschichte. Die Audiotour kann kostenlos über die Lauschtour-App auf dem Smartphone angehört werden.

Zur Burgruine Stadt Blankenberg: Geschichte erleben mit Aussicht

Weiter am Grabenturm entlang führt der Weg über den kleinen Parkplatz an der Burg direkt zur Ruinenanlage – und die Spannung, was uns gleich erwartet, wächst. Zunächst passiert man die Vorburg, in der sich im Mittelalter Scheunen und Ställe befanden. Mit schnellen Schritten geht es den gerölligen Pfad hinauf zur Hauptburg. Während man die Anlage im Mittelalter nur über eine Zugbrücke erreichen konnte, betreten wir sie ganz klassisch durch das Tor. Ein paar Sekunden später stehen wir im strahlenden Sonnenschein im Inneren der Festung und lassen unseren neugierigen Blick über die jahrhundertealten Mauern schweifen.

Von hier aus lädt die ehemalige Grafensiedlung – mit traumhaftem Panoramablick über das Siegtal – zu einer Erkundungstour ein. Zunächst nehmen wir das Modell, das zeigt, wie die Burg um das Jahr 1300 zu ihrer Blütezeit ausgesehen haben dürfte, unter die Lupe. Auch wenn heute nur noch die Ruine steht, lässt sich gut erahnen, wo einst das Leben hinter den mächtigen Mauern spielte.


Das Modell der Burg zeigt, wie Stadt Blankenberg im Mittelalter ausgesehen haben könnte. © Anna Oberste

Nach einer kleinen Picknickpause mit herrlicher Sicht ins Tal nehmen wir Kurs auf den Sankt-Georg-Turm zur Linken. Doch Vorsicht: Wer größer als 1,70 Meter ist, sollte auf die niedrige Deckenhöhe achten. In seinem Inneren sorgen alte Kanonenschächte, der Blick in die – leider leere – Schatzkammer und die schmalen Gänge für echtes Mittelaltergefühl und lassen uns staunen, wie man in dieser engen Festung leben konnte.


Enge Gänge, alte Mauern und kleine Fenster – im Turm wird Geschichte greifbar. © Anna Oberste

Bevor wir den Turm wieder verlassen, steuern wir das Fernrohr auf der Aussichtsplattform an und blicken bis nach Siegburg und hinüber zur Wallfahrtskirche in Bödingen, während die kleinen Spürnasen die Zugstrecke der S-Bahn im Tal verfolgen. Zum Abschluss unserer Burgrunde darf ein kurzer Abstecher zum Kräutergarten nicht fehlen. Hier wachsen heute Heilpflanzen, die bereits im Mittelalter der medizinischen Versorgung der Burgbewohner dienten.


Von der Burg aus reicht der Blick weit ins Siegtal – ein Highlight für kleine Entdecker:innen. © Anna Oberste

Spielplatzpause mit Aussicht: Toben nach der Burgtour

Nach so viel Kultur steht nun Toben auf dem Programm. Perfekt dafür eignet sich der Hangspielplatz im historischen Ortskern. Man erreicht ihn, wenn man nach dem Grabenturm links abbiegt und der Straße bis zum Ende folgt. Für unsere 10- und 7-jährigen Akrobat:innen sorgen die Rutschen und Kletterelemente jedenfalls für eine ordentliche Portion Spielplatzaction – inklusive schönem Blick auf die alte Stadtmauer. Weitere Spielgeräte für kleinere Kinder würden die Anlage noch aufwerten. Danach geht es für uns ein wenig ausgepowert auf den Heimweg – mit dem Gefühl, einen kleinen Ausflug ins Mittelalter gemacht zu haben.


Klettern, rutschen, toben: Der Hangspielplatz sorgt für Bewegung mit Aussicht. © Anna Oberste

Praktische Tipps für euren Familienausflug nach Stadt Blankenberg

Parken
Die Parkplätze im Ort sind begrenzt.

Parkplatz Katharinentor
Besucherparkplatz am Eingang zur Altstadt, am besten über die L333 aus Richtung Hennef/Uckerath anfahren

Parkplatz an der Burg
Kleiner Parkplatz nahe der Burganlage

P+R Bahnhof Blankenberg (Sieg)
Parkplatz-Alternative am S-Bahnhof

ÖPNV
Mit der S-Bahn S12/S19 bis Blankenberg (Sieg), anschließend ca. 25–30 Min. zu Fuß bergauf oder Bus Richtung Stadt Blankenberg nehmen

Kinderwagen
Nur bedingt geeignet (Kopfsteinpflaster, Steigungen); Trage oder geländegängiger Buggy empfehlenswert