Ausflug

Ausflug für alle Sinne

Janina Mogendorf · 20.08.2019

zurück zur Übersicht

Unsere Stadtreporterinnen Janina und Malia besuchen das Phantasialand und verbringen eine Nacht im Hotel Matamba.

In Freundebüchern wird häufig nach dem schönsten Erlebnis gefragt. Seit drei Jahren lautet Malias Antwort immer: Phantasialand. Es ist diese vollkommene Traumwelt, die nicht nur unsere Tochter in ihren Bann gezogen hat, sondern auch uns Erwachsene den Alltag vergessen lässt.

Umso größer war an diesem Freitagmorgen die Vorfreude auf einen ganz besonderen Kurzurlaub: Wir würden einen Tag im Phantasialand in Brühl verbringen und zugleich nach Afrika reisen. Genau genommen nach „Matamba“. So heißt das Familienhotel des Erlebnisparks und erinnert damit an ein mächtiges afrikanisches Königreich aus alten Zeiten.

Willkommen in Afrika!

Als wir uns dem Eingangsportal nähern, öffnen sich schwere Flügeltüren aus dunklem, üppig verziertem Holz und wir finden uns in einer völlig anderen Welt wieder: Das hier ist kein Hotel mit ein bisschen Afrika-Deko, das hier ist ein Stück Afrika. Die Erlebnismacher des Phantasialands haben nichts dem Zufall überlassen und so ist von der Fußleiste bis zur Deckenleuchte die perfekte Afrika-Illusion entstanden, der wir uns nur zur gerne hingeben.

Schon an der Rezeption, die in einer Lehmhütte untergebracht ist, wird klar: Kinder spielen hier die Hauptrolle. Mit ansteckender Fröhlichkeit und einem breiten Lächeln sorgen die Damen für gute Laune. Sogar einen eigenen Kinder Check In gibt es, mit breiten Holzstufen vor dem Tresen, damit sich auch die Kleineren ganz groß fühlen können. Zur Begrüßung gibt es einen Gutschein für einen Kindercocktail und die Eintrittskarten und Quick-Pässe für das Phantasialand.

Unser Gepäck lassen wir an der Rezeption und machen eine kleine Erkundungstour durch das Hotel. Auf Schritt und Tritt begegnen wir hier original afrikanischem Kunsthandwerk, das in einem eigens gegründeten Künstlerdorf in Kamerun hergestellt wird. Kindshohe Holzstatuen, Masken und geflochtene Körbe säumen unseren Weg. Wandmalereien, exotische Pflanzen, schwere Holzbalken, Möbel im Kolonialstil und handgeflochtene Teppiche werden von Laternen in warmes Licht getaucht.

Innenhof Hotel Matamba

Der Garten gleicht einer wunderbaren Oase mit Palmen und Bananenstauden. Die fedrig-pinken Blüten eines Seidenbaumes streifen uns, während wir auf Wegen und Holzbrücken an üppig bepflanzten Beeten entlangspazieren. Eine Hängebrücke spannt sich über einen Teich mit türkisblauem Wasser und der Blick nach oben offenbart die besondere Bauweise des Hotels. Imposante Lehmhäuser mit markanten Holzbalken ragen in den Himmel. Sie orientieren sich an der alten Architektur des Dogon-Stammes in Mali.

Das Phantasialand lockt

Laute Jubelschreie übertönen plötzlich die afrikanischen Rhythmen, die uns auf unserem Rundgang begleiten. Über unseren Köpfen rast die „Black Mamba“ dahin und verschwindet samt begeisterten Achterbahnfans zwischen zwei Felsen. Plötzlich haben wir es sehr eilig, ins Phantasialand zu kommen und unsere Abenteuertour zu beginnen. Gleich neben dem Hotel passieren wir den Haupteingang. Der Szenenwechsel könnte kaum größer sein, als wir vom afrikanischen Dorf fast nahtlos ins Berlin der Zwanzigerjahre eintauchen.

Während Malia einen Raketenstart zum zweistöckigen Pferdekarussell hinlegt, statte ich dem Family Service einen Besuch ab und werde hier genauso freundlich begrüßt, wie überall auf dem Gelände. Nicht nur die Besucher scheinen es zu genießen, hier zu sein. In den ruhigen Räumen des Family Service finden Baby-Eltern Ecken zum Stillen, Füttern und Wickeln. Buggys und Bollerwagen stehen zur Ausleihe bereit. Ich nehme mir ein Kinderarmband für Malia, auf dem ich ihren Namen und meine Telefonnummer notiere. Sicher ist sicher.

Und dann lassen wir es uns gut gehen. Lachend stolpern wir durch „Das verrückte Hotel Tartüff“, ein bisschen schwindelig verlassen wir das Kettenkarussell „Wellenflug“, mit klopfendem Herzen steigen wir in ein Boot der Wildwasserbahn „Chiapas“, haben viel Spaß und werden ziemlich nass. Die Zugluft der „Colorado Adventure Bahn“ bläst uns wieder trocken.

Eine Reise durch Zeiten und über Kontinente

Wir traumwandeln vom farbenfrohen Mexiko, durch Chinatown bis nach Klugheim mit seiner Mystery-Atmosphäre und bleiben immer wieder stehen, um die fantastische Umgebung zu genießen. In Rutmor’s Taverne teilen wir uns in mittelalterlicher Atmosphäre ein großes Wienerschnitzel mit verschiedenen Beilagen. „So viel besser als das Schnitzel im Österreichurlaub“, schwärmt mein Mann und wir können ihm nur Recht geben.

Nach dem Gelage schippern wir im Tretbötchen gemächlich über den sonnenbeschienenen Phantasialand-See. Dann ist das „Wuze Town Kinderland“ mit seinen Attraktionen für die Kleinen dran. Malia hat noch fünf Zentimeter Zeit sich hier nach Herzenslust auszutoben. Ab 1,45 m wird es damit vorbei sein. Anders sieht es mit „Winja’s Fear & Winja’s Force“ aus, den beiden rotierenden Indoor-Achterbahnen, die hier durchs Gebäude sausen. Dank den Quick-Pässen aus dem Matamba-Hotel können wir die Bahn ohne Wartezeit genießen.

Bei der neuesten Phantasialand-Attraktion „Crazy Bats“ brauchen wir ein bisschen Geduld. Eine Dreiviertelstunde stehen wir in der Schlange und ich lasse meine nostalgischen Erinnerungen an das frühere Space Center aufleben, dem absoluten Highlight meiner Kindheit. Dann haben wir es geschafft und rasen mit großen VR-Brillen ausgestattet durch die wahnwitzige Welt der verrückten Fledermäuse. „Das Warten hat sich gelohnt“, lautet die einhellige Familien-Meinung, während wie den Tag in einer Gondel des „Würmling Express“ ausklingen lassen. Im Matamba wartet nun unser Hotelzimmer auf uns und das leckere afrikanische Abendbuffet.

Den Tag im Hotel ausklingen lassen

Klettern nur für Kinder

Wir holen unseren Koffer am Check In ab. Auf dem Weg zum Zimmer entdeckt Malia einen Kletterparcour „Nur für Kinder“. Unser Kraxler ist glücklich und hangelt sich von Plattform zu Plattform. Einige Minuten später schauen wir aus unserem Fenster im vierten Stock. Das afrikanische Motto ist in den Zimmern mit Himmelbetten und schweren Holzmöbeln umgesetzt. Ein echter Ast dient als Kleiderstange, afrikanische Masken, Laternen und Stoffe sorgen für Afrika-Feeling. Ich bin begeistert von der Dusche im Bad und dem Naturstein-Waschbecken, Malia von dem Ausmal-Matamba-T-Shirt auf ihrem Bett und mein Mann freut sich aufs Abendessen.

Um 20 Uhr sitzen wir in einer ummauerten Nische des Matamba-Restaurants „Zambesi“ und lassen uns afrikanische Köstlichkeiten vom Buffet schmecken. Fladenbrote aus dem Lehmofen, exotische Fleischvarianten vom Grill, auch Krokodil und Zebra. Dazu Gerichte aus dem Tontopf Tajine, wie sie in Nordafrika verbreitet sind, Ragouts, Currys und natürlich leckere Desserts. Malia schlemmt derweil einheimische Gerichte vom Kinderbuffet und versinkt danach quasi im plätschernden Schokoladenbrunnen.

Hotelbett Matamba

Als wir eine Stunde später mit einem Cocktail an einer romantischen Feuerstelle im Garten sitzen, merken wir, wie voll unsere Köpfe mit tausend bunten Eindrücken sind und wie schwer unsere Glieder. Es wird eine ruhige Nacht im Hotel Matamba und ein entspannter Morgen, denn auschecken muss man hier erst um elf Uhr. Das lässt genug Zeit, um gemütlich in den Tag zu starten und in Ruhe das üppige Frühstücksbuffet zu genießen. Das wartet mit allen Leckereien auf, die wir uns für die erste Mahlzeit des Tages wünschen können. Das Mittagessen fällt heute aus!

Beim Check Out spüre ich es dann ganz deutlich: Ich wäre gerne noch etwas geblieben. So zwei bis drei Monate vielleicht. Meiner Familie geht es nicht anders. Selten haben wir uns so gut aufgehoben und umsorgt gefühlt, wie hier. „Was war das Beste?“, frage ich Malia. „Die Achterbahnen, die schöne Einrichtung im Hotel, das Kinderbuffet...“, überlegt sie und kommt zu dem Fazit: „Eigentlich war alles supertoll!“ In ihren Freundebüchern wird beim schönsten Erlebnis wohl künftig stehen: Phantasialand und Matamba.

Gut zu wissen

Hotel Matamba
Phantasialand Gastronomie GmbH
Berggeiststraße 31-41
50321 Brühl

Telefon: 02232 36-91999
Web und Online-Buchung: www.phantasialand.de/de/hotels/hotel-matamba/

Zimmer

26 bis 32 m² groß, mit überwiegendem Blick in den Garten, in Doppel- und Familienzimmer aufgeteilt mit Platz für bis zu sechs Personen.

Alle Zimmer verfügen über ein Doppelbett, Bad mit Dusche/WC, Haartrockner, Tritthocker für Kinder, individuell regulierbares Kühl-/Heizsystem, Flat-Screen-TV, Telefon, kostenfreies WLAN, Schreibtisch und Sitzgelegenheit. In den Familienzimmern gibt es einen separaten Schlafbereich für Kinder mit einem Bett (140 x 200 cm), in 6-Bett-Familienzimmern ein Etagenbett (90 x 200 cm).

Für Kinder

Kinder Check In, Kinderbuffet, Kletterparcours, WATOTO-Kinderspaß mit Bällebad, Hängebrücke im Garten, Kindercocktail und das Maskottchen Moyo, das immer zum Spielen aufgelegt ist.

Preise

Kinder unter 4 Jahren schlafen kostenlos im Bett der Eltern oder im Beistellbett.

Kinder von 4 bis 11 Jahren zahlen pauschal 50 Euro pro Nacht.

Ab 12 Jahren kostet eine Übernachtung, gestaffelt nach Raumbelegung, zwischen 83,50 und 150 Euro pro Person.

Frühstücksbuffet und Parken auf dem Hotelparkplatz (nach Verfügbarkeit) inklusive.

Zum Hotelzimmer können Sie das afrikanische Dinner-Buffet im Hotel gleich mitbuchen. Am besten reservieren Sie dabei auch gleich einen Tisch.

Phantasialand-Erlebnis

Auch die Tickets für das Phantasialand können Sie mitbuchen. Dazu erhalten alle Gäste pro Übernachtung einen Hotel-Quick-Pass, der einmalig schnelleren Zutritt zu einer Quick-Pass-Attraktion ermöglicht.

Extra-Zeit

Hotelgäste erhalten vom 1. September bis zum 3. November 2019 exklusiv die Möglichkeit nach Parkschluss eine Stunde lang die beiden Weltrekord-Achterbahnen Taron und Raik zu nutzen.

Rabatte

Frühbucherrabatte, Smart Deals usw. finden Sie unter
www.phantasialand.de/de/hotels/hotel-angebote/

 

Tags:

Kochbuch bestellen