Museum
Rasant durchs Siebengebirge
Das Siebengebirgsmuseum lädt Familien zu einer besonderen Entdeckertour durch die aktuelle Ausstellung „Rasant durchs Siebengebirge“ ein. Die Führung eröffnet einen lebendigen Blick auf die faszinierende Verkehrsgeschichte der Region zwischen 1870 und 1970 – von der traditionsreichen Siebengebirgsbahn bis hin zur Mobilität in den unterschiedlichsten Facetten rund um den Drachenfels. Im Anschluss an den Rundgang wartet ein kreatives Mitmachangebot auf die jungen Besucher:innen. Gemeinsam wird ein eigener Eisenbahnwaggon gebastelt, der als Erinnerung an die Reise durch Vergangenheit und Gegenwart der regionalen Verkehrswelt mit nach Hause genommen werden kann.
Die Familienführung richtet sich an Kinder und Erwachsene, die Lust haben, Technikgeschichte spielerisch zu erleben und selbst kreativ zu werden.
Sonderausstellung: Rasant durchs Siebengebirge – Mobilität und Verkehr rund um den Drachenfels
Die Sonderausstellung widmet sich der Geschichte von Mobilität und Verkehr im Siebengebirge und zeigt, wie sehr funktionierende Verbindungen zwischen Berg und Tal, Wasser und Land sowie den einzelnen Orten den Alltag der Region geprägt haben. Mit dem technischen Fortschritt ab der Mitte des 19. Jahrhunderts hielten neue Verkehrsmittel Einzug. Straßen- und Schienennetze wurden ausgebaut und ermöglichten neue Formen von Arbeit, Tourismus und Warentransport.
Anhand von Dokumenten, Fotografien und Objekten erzählt die Ausstellung Geschichten aus rund 100 Jahren Verkehrsgeschichte, von etwa 1870 bis 1970. Thematisiert werden unter anderem der Bau neuer Wege und Straßen, die Entwicklung der Siebengebirgsbahn, der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs sowie die zunehmende Geschwindigkeit in der Freizeit, etwa durch Rad- und Motorradrennen oder rasante Schlittenfahrten. Auch Konflikte, die durch diese Beschleunigung entstanden, beispielsweise mit dem Naturschutz, werden beleuchtet.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den wirtschaftlichen Veränderungen der Region. Der Basaltabbau spielte ab 1870 eine zentrale Rolle für den Straßen- und Schienenbau und veränderte die Landschaft nachhaltig. Neue Verkehrsverbindungen zogen Unternehmen an, etwa aus der Reifen- und Felgenproduktion. Historische Filmaufnahmen, Modelle und Gemälde zeigen zudem, wie Künstler:innen die neue Wahrnehmung von Geschwindigkeit aufgriffen und verarbeiteten.
Eintritt und Führung für Kinder frei!
9 - 12 Jahre
Familie
Veranstaltungsort
Kellerstr. 16
53639 Königswinter
02223 - 37 03
Veranstalter Informationen
Kellerstr. 16
53639 Königswinter
02223 - 37 03

