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„Zeitschriften in die Schulen“

Redaktion/Stiftung Lesen · 08.05.2019

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© kconcha / Pixabay

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Ab sofort erhalten bundesweit über 230.000 Schülerinnen und Schüler an weiterführenden und beruflichen Schulen einen Monat lang insgesamt mehr als 600.000 kostenfreie Zeitschriften

In Nordrhein-Westfalen nehmen 39.000 Kinder und Jugendliche teil. Ermöglicht wird dies durch das gemeinsame Leseförderprojekt „Zeitschriften in die Schulen“ der Stiftung Lesen, des Bundesverbands Deutscher Buch-, Zeitungs- und Zeitschriften-Grossisten und des Verbands Deutscher Zeitschriftenverleger e.V. (VDZ).

42 ausgewählte Nachrichten-, Sport- und Wissensmagazine, Illustrierte, Kinder- und Jugendzeitschriften bereichern den Unterricht und stärken die Lesekompetenz älterer Kinder und Jugendlicher. Begleitet werden die Zeitschriftenpakete durch didaktische Anregungen für Lehrkräfte und Leseempfehlungen.

Kurze Texte und Themenvielfalt

Das Ziel von „Zeitschriften in die Schulen“ ist es, Lehrkräfte bei der individuellen Förderung von Lesemotivation sowie Lese- und Medienkompetenz zu unterstützen. Laut IGLU-Studie 2016 können rund 19 Prozent der Viertklässler in Deutschland nicht richtig lesen. Die betroffenen Kinder drohen den Anschluss an die Lerninhalte der weiterführenden Schulen zu verlieren, da diese eine grundlegende Lesekompetenz voraussetzen. „Zeitschriften in die Schulen“ versteht sich daher als zentrales Unterrichtsangebot, um vor allem leseschwache Schülerinnen und Schüler zum Lesen zu motivieren.

Kern der Initiative sind Publikumsmagazine, die mit ihren kurzen Texten, Infografiken, ausdrucksstarken Bildern und abwechslungsreichen Themen die Neugier junger Menschen wecken. Zudem regen die unterschiedlichen Zeitschriftentexte – von Kurzmeldungen über Bildunterschriften bis hin zu Interviews, Porträts und Kommentaren – dazu an, sich gegenseitig vorzulesen, unbekannte Wörter zu erschließen und neue Zusammenhänge zu erkennen.