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Vorsicht beim Betreten von Eisflächen

Robin Schröder · 22.01.2019

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© schwarzweisz / Pixabay

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Stadt warnt: Auf Kinder achten und Ausflüge auf das Eis vermeiden!

An vielen Stellen im Kölner Stadtgebiet haben sich bereits dünne Eisschichten gebildet, doch vorsicht: die Eisdecke ist nicht tragfähig! So sehr das glitzernde Eis auch zum Betreten einlädt, sollten Eltern darauf achten, dass ihre Kinder sich nicht in Gefahr begeben. Die Tragfähigkeit des Eises wird leicht überschätzt und auf vermeintlich zugefrorenen Baggerseen, Kiesgruben und Weihern oder den Eisflächen zwischen den Buhnen des Rheins und in den Häfen droht Einbruch. Achtet daher auf Verbotsschilder und Warnhinweise und lasst eure Kinder nicht unbeaufsichtigt auf das Eis. Vermeidet Eisflächen von fließenden Gewässern und an Brückenpfeilern, Schilf und ähnlichen Objekten, die das Eis durchbrechen.

Tipps zum Verhalten im Unglücksfall

  • Alarmiert sofort die Feuerwehr über den Notruf 112!
  • Wer einbricht, sollte versuchen, sich vorsichtig am Eis festzuhalten oder darauf zu ziehen. Bricht das Eis weiter, versucht euch mit Fäusten oder Ellenbogen einen Weg zum Ufer freizuschlagen.
  • Helft ihr jemand anderem, dann nähert euch der eingebrochenen liegend, mit einer möglichst großen Auflagefläche. Hilfsmittel könnten ein Brett oder eine Leiter sein.
  • Begebt euch nicht selbst in Gefahr und wagt euch nicht zu weit hinaus. An der Einbruchsstelle ist das Eis sehr brüchig.
  • Gerettete Personen sind unterkühlt. Reicht ihnen warme Decken oder Jacken und einen heißen Tee.