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Veedelskrämer – Ehrenfeld unverpackt

Anzeige · 03.11.2017

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©alle Fotos: Veedelskrämer

©alle Fotos: Veedelskrämer

Lebensmittel, Feinkost und Drogerieartikel ohne Verpackungsmüll und ganz nach dem eigenen Bedarf einkaufen – das geht bei den Veedelskrämerinnen in der Körnerstraße.

Der Kunde kommt mit eigenen Behältern (Einmachgläser, Tupperdosen, Baumwollbeutel, Flaschen, alte Verpackungen) in das Geschäft und „zapft" die Ware hinein. Für den spontanen Einkäufer werden Behältnisse zur Verfügung gestellt – in Form von Gläsern, Flaschen, Baumwolltaschen und Papiertüten in verschiedenen Formen und Größen – zum Teil kostenfrei.

Umweltschonend und bedarfsgerecht

Damit werden zwei wesentliche Punkte bedient, die nicht nur dem aktuellen Zeitgeist entsprechen, sondern vor allem für die Kunden einen besonderen Nutzen darstellen; zum einen wird die Umwelt durch weniger anfallenden Verpackungsmüll geschont, zum anderen können die Kunden bedarfsgerecht einkaufen, was letztendlich auch den Geldbeutel schont.

Veedelskrämer
Hier können Kundinnen und Kunden ihre Waren abfüllen.

Säckchen
Wer keine Dosen oder Beutel von zu Hause mitbringt, bekommt welche im Laden.

Breites Sortiment

Das Sortiment ist breit gefächert: angeboten werden Produkte für den täglichen Bedarf - Getreide, Nüsse, Reis, Nudeln, Süßigkeiten, Honig - als Bio- oder konventionelle Ware. Aber auch Feinkost gibt es - feine Öle und Essige, Spirituosen und Weine, Biere und Limos von lokalen Herstellern. Und Drogerie-Artikel wie Shampoo, Seifen, Deo-Cremes. Der Schwerpunkt liegt auf regionalen Herstellern - ob Bauer, Imker oder Winzer - mit dem Ziel, durch kurze und direkte Wege die Umwelt zu schonen aber auch die lokale Wirtschaft zu fördern.


Veedelskrämerinnen
Die Veedelskrämerinnen sind Ivana Louis, 42 und Bettina Brockmann-Heym, 49.

Bettina Brockmann-Heym ist im Veedelskrämer dank und aufgrund ihrer langjährigen Beschäftigung als Köchin und Küchenchefin zuständig für Einkauf, Warenkunde und HACCP. Ivana Louis ist hauptsächlich für die EDV und die wirtschaftlichen Abläufe verantwortlich. Außerdem kümmert sie sich überwiegend um die Öffentlichkeitsarbeit, Werbung und außerbetriebliche Kommunikation. Lange Jahre in der Gastronomie bescherten den beiden einen ausgeprägten Sinn für Menschen, Service und Gastlichkeit. Der respektvolle und hygienische Umgang mit Lebensmitteln, den dazugehörigen Räumen und Flächen und ein hohes Verständnis für Abläufe und Zusammenhänge von Angebot und Nachfrage kamen dazu, so dass sie heute voller Überzeugung sagen:

„Gemeinsam möchten wir das „Pionier-Projekt" des unverpackten Einkaufens in Köln bekannt machen, etablieren und weiterentwickeln; in der Gesellschaft die Sinne für nachhaltiges Leben schärfen und ein wenig die Welt verbessern!"

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