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Lastenräder für Köln

Claudia Berlinger · 13.12.2018

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istockphoto.com / Tatabrada

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Lastenräder werden mit bis zu 2.500 Euro von der Stadt Köln gefördert. Anträge sind ab 2. Januar 2019 möglich.

Wer schon immer ein Lastenfahrrad sein eigen nennen wollte, kann in Kürze einen Zuschuss von 50 Prozent der Kaufsumme bei der Stadt Köln beantragen. Die Höchstsumme pro gefördertem Rad liegt bei maximal 2.500 Euro, mit Anhänger bei 3.000 Euro. Insgesamt ist eine Fördersumme von 200.000 Euro bewilligt. Sollten also alle Antragsteller die volle Summe ausschöpfen, wird es bald in Köln ca. 80 geförderte neue Lastenfahrräder geben.

Wer kann den Zuschuss beantragen?

In erster Linie richtet sich das Angebot zur Förderung an gemeinnützige Vereine, Kinder- und Jugendeinrichtungen, Krankenhäuser und Gewerbetreibende mit bis zu neun Mitarbeitern, sofern sie den tariflichen Mindestlohn bezahlen und durch das Lastenrad die Nutzung des Autos verringern werden. Gute Chancen haben aber auch Eigentümergemeinschaften, die sich zu einer Genossenschaft zusammentun, um ein Lastenfahrrad gemeinschaftlich zu nutzen. Am besten sucht ihr jetzt schon das Gespräch mit euren Nachbarn, denn der Countdown läuft: Anträge können ab 2. Januar 2019 gestellt werden, die Bearbeitung erfolgt nach dem „Windhundprinzip“: Wer zuerst kommt, malt zuerst.

Die Antragsformulare einschließlich eines vom Fachhandel auszufüllenden Formulars „Kostenvoranschlag“ werden ab 2. Januar 2019 online zur Verfügung gestellt. Vorab können sich Interessierte über alle Voraussetzungen für eine Antragstellung, über das Genehmigungsverfahren, die Förderrichtlinien und die weiteren Details auf der Internetseite der Stadt Köln informieren.

Übrigens erwartet die Stadt Köln von euch auch eine Gegenleistung: Ihr müsst über drei Jahre ein Fahrtenbuch führen und belegen, dass ihr euch durch das Lastenrad aktiv an der Luftschadstoffreduktion beteiligt habt. Und verkaufen dürft ihr das Fahrrad in diesem Zeitraum auch nicht.