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Jede*r hat ein Geschlecht: das eigene

Redaktion · 29.10.2019

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©-Amnesty-International-Foto-Chris-Grodotzki

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Foto-Ausstellung in der Lutherkirche

Amnesty International zeigt in der Lutherkirche vom 18. bis 22. November eine Foto-Ausstellung zum Thema intergeschlechtliche Menschen und ihre Rechte in Deutschland. Die Vernissage findet am 18. November von 18-20 Uhr statt. Sechs Personen teilen Erfahrungen und Wünsche nach politischen sowie gesellschaftlichen Veränderungen. Mit ihren Perspektiven wollen sie Wissen und Akzeptanz schaffen, insbesondere damit Kinder ohne geschlechtszuweisende Eingriffe aufwachsen dürfen. Die Amnesty-Gruppe der Kölner Südstadt lädt die Besucher vor Ort zu einer Postkarten-Aktion ein, um intergeschlechtliche Kinder vor medizinisch nicht notwendigen Operationen zu schützen.

Körper mit Variationen der Geschlechtsmerkmale lassen sich nicht den vorherrschenden Definitionen von männlich und weiblich zuordnen. In Deutschland werden die meisten intergeschlechtlichen Kinder operiert oder hormonellen Behandlungen unterzogen, um das Geschlecht möglichst früh anzugleichen. Die Eingriffe sind unumkehrbar und verursachen lebenslange körperliche und psychische Leiden. Aus Sicht von Amnesty International handelt es sich um Menschenrechtsverletzungen.

Lutherkirche
Martin-Luther-Platz 2-4
50677 Köln
Tel. 0221 – 376 29 90