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Insektenzählen für den NABU

Agnieszka Pawlowska · 20.04.2018

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Blaugrüne Mosaikjungfer © Christoph Moning /NABU

Blaugrüne Mosaikjungfer © Christoph Moning /NABU

Eine Biene, zwei Hirschkäfer... Der NABU ruft zur ersten bundesweiten Zähl- und Meldeaktion für Insekten auf. Beobachtet vom 1. bis 10. Juni und 3. bis 12. August, was in eurer Umgebung summt, brummt und krabbelt und werdet Teil des Projektes „Insektensommer“.

Aktuell wird die Zahl der Insektenarten in Deutschland auf 33.000 geschätzt. Über die meisten liegen noch gar keine Daten vor. Eines ist aber klar: Studien zeigen, das es immer weniger der kleinen Krabbler und Brummer in Deutschland gibt. Intensive Landwirtschaft und Pestizide sind einige der Gründe für ihren Rückgang. Dabei sind Insekten für ein stabiles Ökosystem unentbehrlich. Wir verdanken ihnen fruchtbare Böden und unsere Pflanzenvielfalt.

Wichtige Artenvielfalt

Der NABU möchte mit dieser Aktion auf die enorme Bedeutung von Insekten aufmerksam machen. Die erhobenen Daten sollen helfen, Auskunft über die Artenvielfalt und Häufigkeit der Insekten zu sammeln. Als Starthilfe könnt ihr euch an der Liste der 16 in Deutschland häufigsten Arten orientieren. Tagfalter wie der Admiral, Marienkäfer, die Libellenart Blaugrüne Mosaikjungfer und das grüne Heupferd sind bei uns gut zu beobachten. So könnt ihr einen Familienausflug ins Grüne in eine wichtige Expedition verwandeln. Denn jedes Insekt zählt!

Ein Blick in den Blumentopf

Das Mitmachen ist ganz einfach. Für das Zählabenteuer sucht ihr euch am besten einen sonnigen, warmen und windstillen Tag aus. Und dann geht’s raus in die Natur. Ob Wald, Wiese, der eigene Garten oder auch Balkon: Gezählt werden kann überall. Sogar auf kleinstem Raum wie zum Beispiel in einem Blumentopf. Wichtig ist, dass ihr euch an die Vorgaben des NABU haltet: Gezählt wird eine Stunde lang in einem Umkreis von maximal zehn Metern. Ein kleiner Tipp: Mit der Becherlupe könnt ihr die Insekten genauer bestimmen und eure Mini-Safari noch aufregender gestalten. Viel Spaß!

 

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