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Heimatkunde in Zeiten von Corona

Golrokh Esmaili · 30.04.2020

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© Michaeli Schule Köln

© Michaeli Schule Köln

Viertklässler der Michaeli Schule Köln bauen den Kölner Dom.

Der Kölner Dom aus Ton, Bausteinen, Gläsern, Tannenzapfen - und wie sollte es in Corona-Zeiten anders sein: Klopapierrollen - gebacken, gehäkelt, gesägt und geklebt – die Viertklässler der Michaeli Schule Köln konnten im Homeschooling ihrer Fantasie freien Lauf lassen. In einer Fotogalerie haben die Klassenlehrerinnen Eva Schneckenburger und Sabine Kluger die bunte Vielzahl Kölner Dombauten ausgestellt.


© Michaeli Schule Köln

Die Schülerinnen und Schüler der Freien Waldorfschule hatten sich schon im Herbst während des Unterrichts mit Köln und der Umgebung beschäftigt. Von der Schule und der Südstadt ausgehend, lernten die Kinder ihre Stadt kennen. Sie hörten vom Leben des Germanenstamms der Ubier, die in der Kölner Bucht siedelten, und wie daraus die römische Kolonie Colonia Claudia Ara Agrippinensium wurde.


© Michaeli Schule Köln

Im Frühling befassten sie sich mit kölschen Sagen und Legenden. Vor allem die Wette zwischen Dombaumeister Gerhard und Teufel fanden die Kinder spannend. Als die Schulen geschlossen wurden, konnte das Thema Köln nicht zu Ende gebracht werden. Die vierte Klasse bekam deswegen als Aufgabe, den Kölner Dom zuhause nachzubauen. Natürlich durften die Eltern und Geschwister helfen. So entstanden neben kleinen Modellen auch riesengroße Familienprojekte, an denen tagelang gewerkelt wurde. Jedes Kind wurde zum Abschluss mit einer Urkunde als Dombaumeisterin oder Dombaumeister geehrt.


© Michaeli Schule Köln

Alle Kunstwerke der Schülerinnen und Schüler findet ihr in dieser Galerie.


© Michaeli Schule Köln

Mina ist eine der frisch ausgezeichneten Dombaumeisterinnen und -meister und hat uns ein paar Fragen zu dem Dombau-Projekt beantwortet.

Wie die Idee zu dem Projekt enstanden ist, erzählt euch Frau Schneckenburger, eine der beiden Klassenlehrerinnen.

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