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Förderplattform RheinStart

Redaktion · 09.10.2019

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© Adobe Stock

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Mit kleinen Projekten lässt sich viel erreichen, um unseren Alltag nachhaltiger und klimafreundlicher zu gestalten. Immer mehr Menschen in Köln und der rheinischen Region möchten in diesem Bereich mit guten Ideen Akzente setzen. Oft fehlt ihnen aber die nötige Anschubfinanzierung, damit aus einer guten Idee ein konkretes Projekt werden kann. Starthilfe könnte in Zukunft vom neuen Förderprogramm „RheinStart“ kommen.

Die Voting-Plattform ist Teil des RheinEnergie-Programms „Energie & Klima 2030“ und löst das Kleinförderprojekt „KlimaBausteine“ ab, dessen Mittel ausgeschöpft sind. RheinStart richtet sich speziell an Bildungseinrichtungen, gemeinwohlorientierte Initiativen und eingetragene Vereine und beschränkt sich nicht mehr ausschließlich auf den Klimaschutz.

Beteiligung ist gefragt

„Unsere Idee ist es, die Förderung weiter zu fassen als bei den KlimaBausteinen. Gleichzeitig wünschen wir uns eine große Beteiligung möglichst vieler Bürgerinnen und Bürger – nicht nur bei der Entwicklung guter Ideen, sondern auch bei der Auswahl, also beim öffentlichen Voting für die Projekte“, erklärt Dr. Matthias Dienhart, Projektleiter „Energie & Klima 2030“.
Für die Fördermittelvergabe ist entscheidend, dass sich die Vorhaben an mindestens einem von fünf ausgewählten Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen orientieren. Diese lauten: „Sauberes Wasser“, „Bezahlbare und saubere Energie“, „Nachhaltige Städte und Gemeinden“ sowie „Nachhaltige(r) Konsum und Produktion“ und „Maßnahmen zum Klimaschutz“.

Interessenten können ihre Projektideen bis zum 29. Oktober 2019 ohne größeren Aufwand unter www.rheinstart.org einreichen. Für Projekte, die den Teilnahmebedingungen entsprechen, können Unterstützer dann vom 4. November 2019 an zwei Wochen lang auf der Plattform voten. Jeder Nutzer kann täglich einmal eine Stimme abgeben. Man sollte also die Werbetrommel rühren und möglichst viele Menschen für das Voting mobilisieren.

60.000 Euro jährlich

Jährlich stehen insgesamt 60.000 Euro Fördergelder zur Verfügung, die in zwei Voting-Runden zu je 30.000 Euro ausgeschüttet werden. Die Summe wird unter den Projekten aufgeteilt, die auf der Voting-Plattform den größten Zuspruch bekommen haben. Mindestens zehn Projekte erhalten demnach einen Zuschuss von maximal 3.000 Euro. Bei geringeren Summen lassen sich entsprechend mehr Projekte fördern.