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Spieletipp: Mille Fiori

Ingemar Reimer · 26.01.2022

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© Schmidt Spiele

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Taktik und Cleverness sind gefragt – Spiele-Fan Ingemar stellt euch das Spiel „Mille Fiori“ vor.

Das Ziel von „Mille Fiori“ ist die Gründung der erfolgreichsten Glasdynastie. Karten müssen taktisch klug ausgewählt werden, um dann die eigenen Spielsteine strategisch clever in den verschiedenen Bereichen der Lagune einzusetzen. Wer es dann noch schafft, Extrakarten auszuspielen, wird mit vielen Punkten belohnt.

Die Rechnung nie ohne die Mitspielenden machen

Die Lagunenstadt besteht aus unterschiedlichen Bereichen, in denen man durch Einsetzen von Spielsteinen auf unterschiedliche Weise punkten kann. Wo man seine Steine einsetzen darf, wird durch Karten bestimmt. Jede:r Spieler:in erhält zu Beginn fünf Handkarten, von denen er:sie eine auswählen muss. Die restlichen Karten gibt er:sie an den:die Nachbarspieler:in weiter. Dann werden die Karten reihum aufgedeckt und die Spielenden setzen die Steine entsprechend der Karte ein. So gibt es zum Beispiel die Werkstätten, die Wohnhäuser oder den Handel. Wer bestimmte Bedingungen erfüllt, darf Extrakarten ausspielen und mit guter Planung punktebringende Kettenzüge auslösen. Wer am Ende die meisten Siegpunkte hat, gewinnt .

Familienspiel mit Taktik

„Mille Fiori“ ist ein Familienspiel mit taktischem Anspruch, das aber trotzdem leicht zugänglich ist. Es bedarf keiner langen Spielvorbereitung und man kann schnell in die Partie starten. Man sollte immer einen Blick auf die Mitspieler:innen haben, um ihnen nicht leichtfertig wertvolle Punkte zu überlassen. Am besten spielt man mit drei oder vier Personen. „Mille Fiori„ gehört zu den Spielen, die man nach der ersten Partie direkt noch mehrmals spielen möchte.

Auf einen Blick:

Mille Fiori
Verlag: Schmidt Spiele
Alter: : ab 10 Jahren
Spieldauer: ca. 60 - 90 Minuten
Spieler:innenanzahl: 2-4 Personen
Autoren: Reiner Knizia
Preis: ca. 30 Euro

Ingemar Reimer begeistert sich schon seit seiner Kindheit für Gesellschaftsspiele. Er entdeckt gerne neue Spiele, probiert sie aus und erklärt sie seinen Mitspieler:innen – zum Beispiel in seiner eigenen Brettspiel-Runde. Er freut sich, wenn ein Spiel besonders gut in der Runde ankommt und alle viel Spaß am Spiel haben. Mit seiner Begeisterung versucht er anderen Menschen Brettspiele näherzubringen und ihr Interesse zu wecken.

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