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Ostwind – Aris Ankunft

Robin Schröder · 28.01.2019

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© 2018 Constantin Film Verleih GmbH/SamFilm GmbH/Marc Reimann

© 2018 Constantin Film Verleih GmbH/SamFilm GmbH/Marc Reimann

Teil 4 der Pferdefilmreihe: Der außergewöhnliche schwarze Hengst galoppiert ab 28. Februar 2019 wieder über die Leinwand.

Für Mika und ihren Ostwind geht es in ihrem neuesten Kinoabenteuer um Leben und Tod: Nach einem Zwischenfall in Andalusien werden die beiden auf eine harte Probe gestellt, die das Mädchen in einer Art Dornröschenschlaf und den einst stolzen Hengst als bloßen Schatten seiner selbst hinterlässt. Mikas Großmutter, Sam und Herr Kaan versuchen unterdessen, Gut Kaltenbach am Laufen zu halten, wobei sie Unterstützung von der ehrgeizigen und scheinbar netten Isabell bekommen.

Als Fanny die impulsive Ari nach Kaltenbach bringt, fühlt sich das Mädchen sofort von Ostwind angezogen. Mit ihrer ungezähmten Wildheit und Energie scheint Ari eine besondere Wirkung auf den berühmten Hengst zu haben und bringt ihn dazu, seinen Unterstand zu verlassen und sein Futter wieder anzurühren. Finden Mika und Ostwind in ihr eine Seelenverwandte auf Gut Kaltenbach? Und schafft es Ari, Ostwind vor dem skrupellosen Pferdetrainer Thordur Thorvaldson zu beschützen?

Ari – eine temperamentvolle neue Heldin

Regie beim neuesten Ostwind-Abenteuer führt dieses Mal die preisgekrönte Theresa von Eltz nach einem Drehbuch von Bestseller-Autorin Lea Schmidtbauer. Auch wenn sich der dritte Film der Reihe, „Ostwind – Aufbruch nach Ora“, im Jahr 2016 für die Zuschauer ein wenig wie ein Abschluss angefühlt habe, so sei es seitens des Produktionsteams nie so gesehen worden. Ostwind war nie als Trilogie geplant und so ist es nicht verwunderlich, dass es nun in „Ostwind – Aris Ankunft“ mit einer neuen Protagonistin weitergeht. Diese Figur ist Ari, ein ungewöhnlich rebellisches Mädchen, das sich von niemandem etwas gefallen lässt. Ihr Temperament kommt nicht von ungefähr: Als Waisenkind wird sie von einer Pflegefamilie zur nächsten herumgereicht und kommt so auf unglaubliche acht Familien in drei Jahren. Nie fühlt sie sich geborgen, nie fühlt sie sich zuhause und verstanden – bis sie auf Ostwind trifft. Sie gibt dem schwarzen Hengst eine neue Energie und erlaubt es, die Geschichte, aus einer anderen Perspektive zu erleben: wild, ungezügelt und doch am Ende herzerwärmend.