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MINT-Medientipp für Februar: „Professor Astrokatz - Universum ohne Grenzen"

Inga Drews · 01.02.2019

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© NordSüd Verlag

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MINT – das bedeutet: Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Die Stiftung Lesen und die Deutsche Telekom Stiftung fördern mit dem Kooperationsprojekt „MINT-Vorlesepaten" die kindliche Neugier an naturwissenschaftlichen Themen und die Sprachentwicklung gleichermaßen. Dafür empfehlen sie regelmäßig viele tolle Bücher und Vorlese-Apps. Wir veröffentlichen jeden Monat einen neuen Medientipp mit spannenden Aktionsideen. Im Februar stellen wir euch vor: „Professor Astrokatz - Universum ohne Grenzen“.

Das Universum umfasst alle Sterne, die wir am Himmel sehen können, und schlicht unvorstellbar viel mehr. Doch Professor Astrokatz, der cleverste aller Weltraumkater, hat so zündende Vorschläge, dem eigenen Vorstellungsvermögen auf die Sprünge zu helfen, dass man doch einen Zipfel universellen Wissens zu fassen bekommt. Ein Beispiel? Wer sich den Urknall nicht vorstellen kann, braucht nur am Radioknopf zu drehen: Eins von 100 Knackgeräuschen wird von der Strahlung erzeugt, die der Urknall vor Milliarden Jahren erzeugt hat. Andere Infos sind fast märchenhaft, aber wahr: Wer kennt schon Sterne, die Rote oder Braune Zwerge heißen? Natürlich sind nicht alle Fragen so einfach zu beantworten wie die des Maustronauten, der wissen möchte, ob der Mond aus Käse ist. Ob es nun aber um die Mondfinsternis, das GPS-System oder den Nachthimmel im Verlauf der Jahreszeiten geht – Professor Astrokatz und sein Weltall-Mäuserich sind echte Besserwisser und erläutern komplizierte Themen mit Witz und Sachverstand ...

Die originelle Retro-Aufmachung sollte einen nicht in die Irre führen: Dieses Bilderbuch über die Geheimnisse des Universums ist hochinformativ und fachlich fundiert. Natürlich ist das kein Buch, das man in einem Rutsch lesen könnte. Aber so, wie man beim Betrachten des Sternenhimmels immer wieder Neues entdeckt, erschließt sich hier Seite für Seite der Zugang zu einem faszinierenden Wissensgebiet.

 

„Professor Astrokatz - Universum ohne Grenzen", NordSüd Verlag, 2014, 23 Euro, ab ca. 8 Jahren

 

Aktionsidee

MINT-Medientipp Juli

Ein witziges Raumschiff lässt sich aus Joghurtbechern, Silberfolie und Schaschlikspießen oder auch aus einer Papp-Rolle und silbernem Tonpapier ganz leicht selbst basteln. Und aus dem gelben Plastikinnenleben einer beliebten Süßigkeit wird mit einem Ring aus stabiler Pappe in Lichtgeschwindigkeit ein Planet. Ein bisschen Netz-Recherche, ein paar einfache Materialien und schon können alle ein Andenken an die galaktische Vorlesestunde mit nach Hause nehmen ...

Das Projekt „MINT-Vorlesepaten"

Das Interesse an MINT früh wecken und gleichzeitig Sprachkompetenzen stärken, das ist das gemeinsame Ziel der „Stiftung Lesen“ und der „Deutsche Telekom Stiftung“. Sie haben das Projekt „MINT – Vorlesepaten“ ins Leben gerufen. Vorlesepaten sind engagierte Ehrenamtliche, die in Kindertagesstätten und Grundschulen ein zusätzliches Vorlese-Angebot anbieten. Habt ihr Lust mitzumachen? Dann registriert euch auf der Seite von „Netzwerk Vorlesen“ Dort findet ihr auch Webinare und Webvideos mit Aktionsideen für ein gelungenes Vorlesetreffen. Die Stadtbibliothek Köln bietet ebenfalls regelmäßig MINT-Vorleseaktionen an. Auf der Webseite der Bibliothek erfahrt ihr die aktuellen Termine für euren Stadtteil und könnt ohne Anmeldung teilnehmen.

@ Deutsche Telekom Stiftung @ Stiftung Vorlesen

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