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Buchtipp: Forscherpech

Redaktion · 10.01.2019

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© Jim Jourdane/Verlag Ludwig

© Jim Jourdane/Verlag Ludwig

„Forscherpech – Wissenschaft in freier Wildbahn“ ist ein durchgehend illustriertes Buch, das Missgeschicke und den Forschungsalltag von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus aller Welt schildert und die Wissenschaft von einer lustigen, menschlichen Seite zeigt.

Affen, die Ausrüstung klauen, Schuhe, die in heißer Lava schmelzen, Löwen, die kein AC/DC mögen: Wenn man als Wissenschaftler Feldforschung macht, läuft nicht immer alles wie geplant. Vor zwei Jahren begannen Wissenschaftler, ihr „Forscherpech“ auf Twitter zu teilen. Das inspirierte den französischen Zeichner Jim Jourdane dazu, diese verrückten Erlebnisse zu illustrieren. Der Hashtag #FieldworkFail verbreitete sich in kurzer Zeit viral. Eine Kickstarter-Kampagne unterstützte Jim Jourdane, aus den Geschichten und Illustrationen ein Buch zu machen. Mit 1.200 Unterstützern aus 50 Ländern wurde sie ein Riesenerfolg. Das Buch ist inzwischen in sechs Sprachen erschienen.

Auf seinen 76 Seiten präsentiert „Forscherpech“ in Bildern, in was für Patschen, Klemmen und Bredouillen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler geraten können, die ihre Arbeit tun. Gleichzeitig ist es vollgepackt mit faszinierenden Fakten über den Alltag der 25 leidenschaftlichen „-ologinnen“ und „-ologen“ aus: Biologie, Entomologie, Vulkanologie und Archäologie. Die Missgeschicke, von denen das Buch handelt, zeigen Wissenschaftler von ihrer menschlichen Seite und bieten ein erfrischendes Gegenprogramm zum gängigen Klischee des Wissenschaftlers als bebrilltem alten Mann mit weißem Laborkittel.


© Jim Jourdane/Verlag Ludwig

„Forscherpech – Wissenschaft in freier Wildbahn“, Verlag Ludwig, 2018, 17 Euro, ab 10 Jahren