Familienleben

7 Tipps fürs Entrümpeln

Sharon Beatty · 20.07.2017

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Nach dem Regenguss, vor dem Umzug oder einfach, weil man es leid ist – es gibt viele gute Gründe, endlich mal zu entrümpeln. Wenn man sich nur mal aufraffen könnte. Wir geben euch sieben Tipps zum Thema Ausmisten.

1. Mut zum Minimalismus

Marie Kondo ist eine Ikone des Entrümpelns. Ihre Methode heißt KonMari und hat die junge Frau bereits zur Millionärin gemacht. Sie rät: Nicht Fragen, ob man es noch braucht, sondern ob es noch glücklich macht. Das gilt auch für die tausend Erinnerungsstücke und selbstgemachten Kinderbilder, die sich über die Jahre anhäufen. Das Entrümpeln erfordert ein bisschen Arbeit, soll dafür aber nachhaltig funktionieren. Eine Reporterin hat die Methode getestet.

2. Öfter mal umziehen

Im Ernst! Wer schon mehrmals umziehen musste, der weiß: Jedes Kilo unnötiger Krempel wiegt doppelt und kostet dreifach Zeit. Deshalb besser schon vorher ausmisten. Eine neue Studie zeigt übrigens: Von rund 1.000 Personen misten etwas mehr als die Hälfte vor dem Umzug aus. Dann geht's auch schneller mit dem Einräumen.

3. Alle Störfaktoren beseitigen

Aufräumen alleine ist anstrengend, aufräumen mit Kindern ist immer ein Abenteuer. In China hat eine Pflegerin versucht, das Pandagehege aufzuräumen. Die Pandas hatten da allerdings andere Pläne - Mütter werden das kennen.

4. Nur noch ein Outfit für die Arbeit

Spart Zeit, Geld und Platz im Schrank. Eine New Yorkerin hat es vorgemacht: Sie hat sich 15 identische Blusen gekauft, ein paar schwarze Hosen und fertig war die Arbeitsuniform. Am Anfang wollte sie das Daueroutfit ein Jahr testen - zum Schluss sind drei daraus geworden.

5. Die Kinder mit einbeziehen

Aufräumen macht Eltern meistens schon keinen Spaß, da kann man von den Kindern nicht erwarten, dass sie total begeistert mithelfen. Aber mit ein paar Tricks kann auch Aufräumen Spaß machen. Hier findet ihr noch ein paar Ideen für Aufräum-Spiele.

6. Tue Gutes und lass Entrümpeln

Wenn eigentlich der gesamte Kellerinhalt weg kann, dann ist ein Entrümpelungsdienst vielleicht das richtige. Einige Dienste bieten nach einer Vorbesichtigung die anschließende Entrümpelung sogar kostenfrei an, wenn man Glück hat. Dafür behalten sie die ausgemisteten Gegenstände und verkaufen sie für einen guten Zweck. Der Keller ist leer und das gute Gewissen gibt es gratis dazu.

7. Auf Diebe hoffen

Wer sich nur noch mit Müh und Not erinnern kann, welcher Kellerraum überhaupt der eigene ist, kann es sich eigentlich leicht machen. Einfach die Tür offen stehen lassen. Wer sicher gehen will, dass Diebe den Keller auch finden, hängt Zettel in der Nachbarschaft auf: „Kellerschlüssel verloren. Mein teures Fahrrad, das Snowboard und Omas Goldbarren liegen jetzt frei zugänglich hinter dem ganzen Gerümpel. Finder bitte dringend in der Mustermannstaße 1 melden." Das sollte helfen.

Sharon Beatty, Juli 2017

Tipp: Noch bis zum 31. August 2017 gibt es bei der EGN (Entsorgungsgesellschaft Niederrhein) besondere Angebote für Container.