Ausflug

Wie ein Vogel durch die Baumkronen

Anzeige · 14.09.2020

zurück zur Übersicht

Einmal richtig durchatmen? Fernab der hektischen Großstädte bietet die Naturregion Sieg zahlreiche Möglichkeiten, aktiv zu sein oder einfach zu entspannen. In nur 60 Minuten geht es mit dem Rhein Sieg Express (RE 9) und der Buslinie 342 von Köln direkt nach Panarbora.

Einmal wie Specht und Meise entlang uralter Baumwipfel auf Entdeckungstour gehen – im Naturpark Bergisches Land ist das möglich. Der imposante Baumwipfelpfad des Naturerlebnisparks „Panarbora“ ist dort zugleich das Herzstück: Auf 1.636 Metern gibt es an insgesamt sechs Lern- und Erlebnisstationen jede Menge Wissenswertes rund um die Naturlandschaft der Region zu entdecken. Welche verschiedenen Waldtypen gibt es, wer lebt von dem Holz unserer Wälder und was passiert eigentlich unter der Rinde von Totholzstämmen? Das Wissen über Flora und Fauna wird den jungen Besuchern dabei spielerisch vermittelt. Am Ende des lehrreichen Pfades ragt ein 40 Meter hoher Aussichtsturm in den Himmel, hier haben Groß und Klein einen traumhaften Blick über die umliegende Landschaft.

Natur mit allen Sinnen erleben

Neben Baumwipfelpfad und Erlebnisstationen hat der Park aber noch mehr zu bieten: Um das halbe Gelände von Panarbora führt ein Waldweg mit verschiedenen Bodenbelägen, der zum Spazieren einlädt und den Besucher barfuß erfühlen können. Auch sind dort vielfältige Klanginstallationen aufgestellt und an manchen Stellen wird der Gleichgewichts- und Geruchsinn herausgefordert, beispielsweise im hiesigen Duftkräutergarten. Für die Kleinen gibt es darüber hinaus einen Abenteuerspielplatz mit Naturmaterialien sowie der Möglichkeit, ausgiebig zu klettern und zu toben. In einem rund 20 Meter langen Spieltunnel können die kleinen Parkbesucher außerdem die „Unterwelt“ von Panarbora erkunden oder im Heckenirrgarten die Orientierung schulen.

Eine Nacht im Baumhaus

Nach dem Entdecken und Austoben können sich alle im Restaurant des Naturerlebnisparks stärken – bei schönem Wetter auch auf der Außenterrasse. Von hier aus haben Eltern einen guten Blick auf den Abenteuerspielplatz. Zudem bietet der Park eine Grillhütte sowie ein Beachvolleyballfeld, auch können Führungen gebucht werden. Wer nach der ersten Erkundungsrunde also noch nicht alles gesehen hat, der kann vor Ort kurzerhand übernachten, beispielsweise in asiatischen Jurten, afrikanischen Lehmhütten oder südamerikanischen Stelzhäusern. Und wer den Bäumen auch abends ganz nah sein möchte, sollte die reizvolle Möglichkeit nutzen, die Nacht in einem der Baumhäuser zu verbringen und von dort Wipfel und Sterne zu beobachten.

Tipp: Wer einmal in Panarbora unterwegs ist, dem sei auch ein Aufenthalt in Windeck-Schladern ans Herz gelegt. Hier gibt es zahlreiche lohnenswerte Wanderwege, die beispielsweise den 2014 prämierten Wanderbahnhof oder den größten Wasserfall in NRW, den bekannten Siegfall, einschließen. Weitere Informationen zum Erlebnispark sowie Öffnungszeiten und Eintrittspreise gibt es auf www.panarbora.de, abwechslungsreiche Familienwanderwege in der Region sowie weitere Ausflugstipps zudem unter www.naturregion-sieg.de .

Anreise

Mit dem Rhein Sieg Express (RSX) oder der S12 bis Schladern (Sieg) fährt man aus Richtung Köln oder Siegen ca. 45 Minuten. Von dort sind es mit der Buslinie 342 noch 15 Minuten – sie fährt stündlich von Schladern (Sieg) über Panarbora nach Waldbröl.

Kochbuch bestellen