Ausflug

Schmied, Designer oder doch Künstler?

Karo Nowak · 13.07.2018

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Fantasie-Labor © LVR

Fantasie-Labor © LVR

Ein Messer selbst herstellen, ein T-Shirt nach eigenem Geschmack designen oder Kunst durch Bewegung darstellen – beim Ferienangebot des LVR kommt garantiert keine Langeweile auf.

Die Museen des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) offerieren in den Sommerferien ein buntes Programm für Kinder und Jugendliche ab sechs Jahren. Bedient wird eine große Bandbreite von Interessen: Ob jemand eher künstlerisch, technisch oder handwerklich veranlagt ist oder sich einfach mal in einem neuen Feld ausprobieren möchte, die Liste der Angebote ist abwechslungsreich und lang.

So können beispielsweise im LVR-Industriemuseum Oberhausen kleine Handwerker ab acht Jahren ihr Geschick unter Beweis stellen und am 22. Juli und 26. August unter fachkundiger Anleitung Hufeisen, Messer oder andere Gegenstände in der Freiluft-Schmiede herstellen. Kleine Forscher ab acht Jahren dürfen in der Zukunftswerkstatt herumexperimentieren (22.7. & 26.8.) und im Sommerferien-Upcycling-Workshop können Jugendliche ab zwölf Jahren unter Anleitung des Industriedesigners Lars Lange aus ausgedienten Lattenrosten einmalige Designobjekte kreieren (15.8. – 17.8.).

Auch Eltern dürfen mit anpacken

Spaß für Jung und Alt bietet das LVR-Freilichtmuseum Lindlar am 29. Juli und am 12. August in der offenen Holzwerkstatt an. Teilnehmen darf jeder ab neun Jahren, die Eltern sind eingeladen sich an der Aktion zu beteiligen. Auch im LVR-RömerMuseum im Archäologischen Park Xanten ist handwerkliches Geschick gefragt: Am 1. August dürfen Kinder Namensschilder aus glänzendem Messingblech herstellen oder am 25. August bei den Weberinnen ein Bändchen weben.

Im LVR-Freilichtmuseum Kommern dürfen junge Besucher fast an jedem Sommerferientag auf unterschiedliche Weise kreativ werden: Auf dem Programm stehen unter anderem Windrad basteln, Holzwürfel herstellen, einen Flitzebogen bauen oder gemeinsam mit der ganzen Familie auf traditionelle Art Reibekuchen backen.

Forschersinn, Kreativität und handwerkliches Geschick sind gefragt

An einer Expedition in die Vergangenheit können kleine Entdecker im LVR-LandesMuseum Bonn gleich an mehreren Terminen teilnehmen: Gestartet wird mit einem gepackten Rucksack und einer Zeitschnur. Jeder gefundene Gegenstand wird mit einem Button belohnt, der an die Schnur angeheftet wird. Außerdem bietet das Museum während der Sommerferien die Herstellung eines steinzeitlichen Amuletts, eines Traumfängers oder einer eigenen Perle aus einem Stückchen Rohbernstein nach einem Rundgang durch die Ausstellung an.

Die hohe Kunst des Origami können Interessierte ab sechs Jahren im LVR-Industriemuseum Bergisch Gladbach am 1. August erlernen und ausgehend von einem quadratischen Blatt Papier einfache Objekte wie Tiere, Schachteln oder Flieger falten. Die etwas größeren Künstler (von neun bis zwölf Jahren) dürfen am 19. August an einem Sütterlin-Schriftkurs teilnehmen. Mit verschiedenen Schreibutensilien lernen die Kinder nach einer kurzen Einführung ihren Vornamen zu schreiben und stellen anschließend ein Lesezeichen aus Pappe her, das mit nach Hause genommen werden darf.

Kunst und Yoga ist nicht nur etwas für Erwachsene

Etwas Außergewöhnliches für Knirpse ab sieben Jahren hat das Max Ernst Museum Brühl des LVR vom 17. bis 19. Juli im Programm: Kunst- und Kinderyoga „Sonne, Mond und Sterne". Unter Anleitung einer Yogalehrerin und diplomierten Kulturpädagogin wird nach geheimnisvollen Objekten, Landschaften und Planeten gesucht, die zur Ruhe einladen und mit Bewegung nachgestellt werden können. Anschließend werden alle Ideen im Fantasie Labor in kleine Kunstwerke umgesetzt. Vom 21. bis 24. Juli dürfen Mädchen sowie Jungen ab acht Jahren mithilfe von Pappen, Tapeten, bunten Stoffen und selbstentworfenen schrillen Möbeln ungewöhnliche Puppenhäuser gestalten.

Auch im LVR-Industriemuseum Engelskirchen können sich Kinder kreativ austoben. Im Rahmen der Ausstellung „Die Macht der Mode“ werden in den Sommerferien verschiedene Workshops für Sechs- bis Zehnjährige angeboten. Ob eine eigene Handtasche, ein Glitzerarmband oder eine Maske – nach Lust und Laune dürfen die Jung-Designer zu verschiedenen Stoffen, Glitzer und Federn greifen und Mode aktiv gestalten.

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