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Wann, sind wir endlich da ...?

Wann, sind wir endlich da ...? Spaß haben auf langen Autofahrten. © istockphoto imgorthand Das wird in den nächsten Tagen in vielen Familien die meistgestellte Frage Deutschlands sein. Jürgen Kura vom Väter in Köln e.V. gibt Tipps für kurzweilige Zeiten im Auto.
  • Kennzeichen raten: Der Klassiker: Kennzeichen raten! Tipp: im Autoatlas gibt's ein Verzeichnis der deutschen Autokennzeichen und online sowieso.
  • Kennzeichen Bingo: Leichte Abwandlung. Am besten vor der Abreise Bingokarten vorbereiten, auf denen statt der üblichen Zahlen, Kennzeichen-Abkürzungen stehen und dann im Auto an alle Mitfahrenden verteilen. Wer zuerst eine Reihe voll hat, gewinnt eine Kleinigkeit.
  • Stadt-Land-Fluss: Noch ein Klassiker. Funktioniert am besten, wenn wirklich gar nichts mehr geht und man tatsächlich steht - immerhin muss man ja schreiben. Eignet sich eher nicht für jüngere Kinder, dafür kann man allerdings für die älteren jede Menge spaßiger Kategorien ergänzen (Stadt, Land, Fluß, Fußballspieler, Eiscreme-Sorten, Harry-Potter-Romanfiguren, Pokemons, usw.).
  • Geschichten erraten: Simpel aber phantasievoll: Einer erzählt drei Geschichten über sich selbst, wobei eine davon erfunden ist. Die anderen müssen raten, welche.
  • Personen erraten: Jeder denkt sich eine Person (funktioniert natürlich auch mit Gegenständen, historischen Ereignissen, Filmen, etc.) für seinen Sitznachbarn aus und dann muss jeder reihum raten, wer man ist. Fragen dürfen nur mit ja oder nein beantwortet werden.
  • Quizkarten: Trivial Pursuit gibt's in gefühlt einem Dutzend Schwierigkeitsstufen und eigentlich braucht man eh nur die Karten. Also: Quizkarten ab ins Handgepäck und unterwegs spielen. Wer eine Frage richtig beantwortet, bekommt die ganze Karte. Wer am Ende die meisten Karten hat, gewinnt.
  • Ich-sehe-was-was-du-nicht-siehst! Der Über-Klassiker (und vor allem für kleinere Kinder geeignet): Erklären tun wir die Regeln deshalb jetzt mal nicht :-)
  • Koffer packen: Gutes Training für's Kurzzeitgedächtnis: 'Ich-packe-meinen-Koffer-und-nehme-mit...'. Wer sich am meisten Gegenstände merken kann, bekommt das größte Eis am Urlaubsort.
  • Wortschlangen: Fußball-Ballsport-Sportplatz-Platzdecke-Deckenlicht-Lichtspiele-Spielesammlung...und so weiter und so fort. Besonders geeignet für Kinder, die gerade fließig dabei sind, ihr Vokabular zu erweitern.
  • Wetten, dass ... Nämlich darauf, wie lange man wohl noch im Stau stehen wird. Vermutlich das einzige Spiel, bei dem man dann jemanden von der Rückbank fluchen hört, wenn's doch überraschend wieder weiter geht.
  • Lieder (schnell) raten: Radio an und schon während der ersten Akkorde versuchen, zu erkennen, welches Lied gespielt wird. Wer am schnellsten ist, gewinnt.
  • Farben zählen: Auch eher für die Kleinen. Rote Autos, blaue Autos, gelbe Autos und so weiter. Für Erwachsenen eher nix, aber Kinder finden das überraschend kurzweilig. Vor allem solche, die gerade ganz stolz den Zahlenraum bis hundert erobern.
  • Die böse Sieben: Wieder ein Zahlenspiel (und ein geschickt getarnter Mathe-Unterricht in den Ferien): Es wird reihum laut gezählt und bei allen Zahlen, in denen entweder eine '7' vorkommt, oder die durch '7' teilbar sind wird ein Ersatzwort gerufen, z.B. 'Pups' oder 'Hurra'. Wird besonders lustig ab 69.
  • Kennzeichen-Sätze: Aus den Kennzeichen vorbeifahrender - oder besser nebenan im Stau stehender - Autos werden Sätze gebildet. Beispiel: KS-WB 12 - Kein Stau Wäre Besser. Einfach, aber doch erstaunlich unterhaltsam.

Die Tipps durften wir netterweise aus dem aktuellen Newsletter von Väter in Köln e.V. übernehmen. Danke dafür!

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Tel. 0221 - 22 29 96 22

 

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