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JUMP House Köln: Trampolinspaß für Jung und Alt

JUMP House Köln: Trampolinspaß für Jung und Alt Das JUMP House bietet Action und Spaß. ©Tom Menz Der Boden federt, kaum steht man drauf. Ein beschwingter Hüpfer in die Höhe und schon schwebt man scheinbar schwerelos in der Luft.

„Das Trampolinspringen ist eine Grundbewegung, die dann aber später von der Gesellschaft und unserem Umfeld weg konditioniert wurde“, berichtet Geschäftsführer Christoph Ahmadi, der zusammen mit seinem Geschäftspartner Till Walz zurzeit in ganz Deutschland Trampolin-Parks eröffnet.

Jede Menge Sprungspaß und Action auf 4000 Quadratmetern

Im JUMP House kann nun jeder das Gefühl des unbeschwerten Springens wieder nachempfinden. Mit rund 4000 Quadratmetern und 110 Trampolinen ist das JUMP House Köln eines der größten der aktuell fünf JUMP Häuser. Das Zentrum bildet der FreeJUMP, 52 zusammenhängende Trampolinflächen warten auf Sprünge, Saltos und andere Schwebe-Figuren. Die Wände sind gepaddet und können für coole Stunts und 3D-Sprungerlebnisse genutzt werden. Auf Sonderflächen kann man sich beim Trampolin-Basketball SlamJUMP wie Michael Jordan fühlen, wenn man einen lässigen Dunking in den Korb hinlegt.

Auch das klassische Völkerballspiel gibt es im JUMP House, auf gleich 3 Flächen kann man sich beim 3D-Dodgeball beweisen und sein ganzes sportliches Können zeigen. In der Battle Box ist auf schmalen Balken vor allem die Balance und Körperbeherrschung gefragt, die es mit Schaumstoffstangen zu halten gilt. Für Gleichgewichtswettbewerbe mit Familie und Freunden ist die Battle Box daher besonders geeignet.

Im GameJUMP kann man Wettkämpfe austragenBeim GameJUMP könnt ihr Wettkämpfe austragen ©JUMP House Köln - Tom Menz

Zwei Neuheiten exklusiv in Köln

Der Kölner Trampolinpark bietet auch zwei Neuheiten, die es bis jetzt nur hier gibt und die sich an actionbegeisterte Gäste richten: Beim SurvivalJUMP besteht die Herausforderung darin, einem rotierenden Balken duckend und springend auszuweichen. Dabei gibt es zehn verschiedene Geschwindigkeitsstufen. In der Ninja Box sind Balance, Geschick und Mut gefordert, es gilt, einen Hindernisparcour mit drei verschiedenen Schwierigkeitsgraden zu überwinden. Adrenalin und Spaß sind garantiert!

Die Ninja Box verlangt Geschick und BalanceIn der Ninja Box sind Geschick und Balance gefragt ©Stefanie Groß

Kinder können länger

Die beiden Hamburger Unternehmer verstehen ihre Trampolinparks als „primäre Kinder- und Familienattraktion“, auch wenn Erwachsene meist schneller kaputt sind. „Kinder können länger“, verrät Walz und fügt lachend hinzu, dass Extremsportler natürlich noch länger könnten. Generell brauche man aber kein Sportler zu sein, denn „hier springt jeder im Rahmen seiner Möglichkeiten“. Daher richtet sich der Trampolinpark auch an alle Alters- und Fitnessklassen. Ahmadi empfiehlt aber, Kinder unter 6 Jahren nicht alleine springen zu lassen. „Wir sagen, ungefähr ab 6 Jahren können Kinder alleine springen.“

Trampolinspringen ist gut für Körper und Geist

Trampolinspringen fordert die Muskulatur, regt den Stoffwechsel an und sorgt neben einer durchtrainierten Figur auch für einen verbesserten Koordinations- und Gleichgewichtssinn. Rund 600 Muskeln werden beim Trampolinspringen beansprucht und mehr als 700 Kalorien verbraucht – beim intensiven Springen sind es laut Walz sogar bis zu 1000. Da die Schwerkraft beim intensiven Springen einen Großteil der Arbeit leistet, ist dieser Sport schonend, gut für die Knochen und daher für alle Altersgruppen zu empfehlen.

Trampolinspringen stärkt die Muskulatur
Trampolinspringen stärkt die Muskulatur ©JUMP House Köln- Tom Menz

Endorphine gegen den Stress

Walz und Ahmadi heben auch die Vorteile des Sports hervor, die über das rein Körperliche hinausgehen: der Abbau von Stresshormonen. „Es ist der Moment des Schwebens in der Luft“, der dafür sorgt, dass jede Menge Glückshormone in Form von Endorphinen und Serotonin ausgestoßen werden, weiß Ahmadi zu berichten. Von daher springen beide auch gerne selbst in einem ihrer fünf Parks, aber im Moment „leider nicht so oft, wie wir wollen".

Beim Jumpen werden Glückshormone freigesetztBeim Jumpen werden Glückshormone freigesetzt ©Stefanie Groß

Sicherheit wird groß geschrieben

Besonderen Wert legt das JUMP House auf die Sicherheit. Klare Regeln beim Springen und beim Verhalten der Besucher sind das A und O, damit der Aufenthalt auch ohne Verletzungen genossen werden kann. Die Besucher durchlaufen mehrfache Sicherheitseinweisungen an der Kasse, an den Geräten und vor dem ersten Springen. Außerdem steht an jeder Station ein Betreuer bereit, der gegebenenfalls korrigierend eingreifen kann und auch mal anfeuert, wenn der letzte Funken Mut fehlt. 15 Mitarbeiter sind ständig auf den Aktionsflächen unterwegs. Alle Attraktionen entsprechen den Sicherheitsstandards und sind TÜV geprüft, außerdem ist ein Mitarbeiter permanent für die Wartung und Kontrolle der Geräte zuständig.

Von der alten Tennishalle in den Trampolin-Park

Die Idee kommt aus den USA, dort gibt es über 350 Parks, die eine lange Tradition haben. 2014 war es dann auch in Deutschland so weit: Walz und Ahmadi eröffneten unter dem Namen JUMP House den ersten Trampolinpark Hamburgs. Was mit einer Handvoll Mitarbeiter in einer alten Tennishalle begann, wurde schnell zu einem großen Erfolg und heute arbeiten in fünf Trampolinparks 300 Mitarbeiter und es werden weitere Häuser folgen. Sechs Parks werden 2017 eröffnen, weitere sechs Parks sind bereits in Planung. Neben dem regulären Action- und Sprungprogramm gibt es auch die Möglichkeit, Geburtstags-, Klassen- und Betriebsausflüge im JUMP House zu planen.

Stefanie Groß, Oktober 2016

Die Sprungtickets kosten 12 Euro für 60 Minuten, 18 Euro für 90 Minuten und 24 Euro für 2 Stunden JUMPen. Die Tickets sind an der Tageskasse und online erhältlich, wobei besonders an den Wochenenden eine Buchung vorab empfohlen wird, um eine Sprungzeit zu garantieren. Eine Helmpflicht gibt es nicht, wiederverwendbare Sprungsocken bekommt ihr vor Ort für 2,50 Euro. Wertgegenstände dürfen nicht auf die Sprungflächen mitgeführt werden, können aber kostenfrei in Schließfächern deponiert werden. Snacks und Getränke können im Gastronomiebereich des JUMP House gekauft werden.

Die Sonderöffnungszeiten vom JUMP House Köln findet Ihr unter https://www.jumphouse.de/koeln/oeffnungszeiten/

Reguläre Öffnungszeiten:

Mo geschlossen
Di-Do 15-21 Uhr
Fr 13-22 Uhr
Sa 9:30-22 Uhr
So 9:30-21 Uhr

Jump House Köln GmbH
Köhlstr. 10
50827 Köln
Tel. 0221 – 64 30 44 40

 

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